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Nachricht vom 05.11.2015    

ABOM wurde sehr gut besucht und angenommen

Der Kampf um die besten Köpfe hat in der Wirtschaft längst begonnen. Auch im AK-Land braucht man Fachkräfte, in fast jeder Sparte, um zukunftsfähig und wettbewerbsfähig zu bleiben. Für Jugendliche ist eine gute Ausbildung der Schritt in die Zukunft. Die zweite Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse in der Betzdorfer Stadthalle bot Schülerinnen und Schülern eine Fülle von Informationen zur Berufswahl. Die Veranstaltung wurde gut angenommen, zumal die Veranstalter einiges im Vorfeld in den Schulen vorbereitet hatten. Mehr als 1500 Besucher nutzen die Messe zur Information.

Stefani Zizer (rechts) ist Schülerin des Beruflichen Gymnasium Betzdorf-Kirchen und ließ sich das Löten mikrofeiner Drähte einer Platine von den beiden Azubis, Fachbereich Elektronik, der Deutschen Bahn zeigen. Fotos: Helga Wienand

Betzdorf. Die zweite Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse (ABOM) in der Betzdorfer Stadthalle führte bis zum Mittag mehr als 1500 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Kreisgebiet zur Messe. Es galt als Pflichtveranstaltung für die 9. und 10. Klassen, am Nachmittag war die Messe offen für alle und sollte auch die Abiturienten ansprechen.
Die Messe wurde von der IHK Geschäftsstelle Altenkirchen in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Koblenz, dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft Altenkirchen, den Wirtschaftsjunioren Sieg-Westerwald und der Stadt Betzdorf durchgeführt. Mehr als 50 Aussteller präsentierten Berufe und Ausbildungsgänge in allen Bereichen.
Aus er ersten Veranstaltung hatte man die gemachten Erfahrungen in die Betzdorfer Messe einfließen lassen. So waren die Schüler in den Schulen intensiv vorbereitet worden. Die Vorträge für die Jugendlichen waren mehrfach angeboten worden, so dass mehr Zeit für die Information an den Messeständen blieb.
Zufrieden mit dem Verlauf der Messe waren die Organisatoren und die Aussteller. "Es gab interessante Gespräche und gezielte Nachfragen zur Ausbildung", berichtete Eberhard Bruch, Schulleiter der Krankenpflegeschule am DRK-Klinikum in Kirchen. Die jungen angehenden Pflegekräfte am Messestand, alle im dritten Lehrjahr, berichteten ebenfalls über viele gezielte Fragen der Schüler zu den Ausbildungswegen und zur Vorraussetzung für eine Aufnahme.
Die beiden Auszubildenden der Deutschen Bahn AG, Fernverkehr, aus Köln, beide im zweiten Lehrjahr als Elektroniker im Fachbereich Betriebstechnik, gaben so etwas wie Unterricht vor Ort. Hier konnten interessierte Jugendliche selbst einmal Platinen löten und vor allem viel fragen.
Auf Interesse bei vielen Jugendlichen stießen die Ausbildungswege bei der Bundeswehr. Die Mitarbeiter des Zentrums für Nachwuchsgewinnung West berichteten von guten Gesprächen und einem durchaus großen Interesse. Dabei standen die verkürzten Ausbildungswege in vielen Berufen im Mittelpunkt, aber auch die durchaus attraktive Vergütung und die verpflichtende Tätigkeit für neun Jahre wurde rege diskutiert.
Viele Tipps und gute Gespräche habe es rundum gegeben. "Wir sind zufrieden mit der Resonanz auf die Messe. Wir freuen uns, dass der Check der Bewerbungsunterlagen bei den Wirtschaftsjunioren von den Jugendlichen gut angenommen wurde", sagte der Sprecher der Wirtschaftsjunioren, Oliver Gromnitza. Es fanden neben dem Bewerbungsunterlagen-Check, Vorträge, Workshops und Aktionen, wie das richtige Styling für Bewerbungsfoto und das Vorstellungsgespräch statt.
Die Leiterin der IHK-Geschäftsstelle, Dr. Sabine Dyas, ging in ihrer Ansprache auf den sich abzeichnenden Fachkräftemangel auch im Landkreis Altenkirchen ein. "Der Kampf um die besten Köpfe hat bereits begonnen, auch bei uns", sagte Dyas mit Blick auf den demographischen Wandel. Dyas dankte den Ausstellern und der Stadt Betzdorf für die engagierte Mitarbeit zur zweiten Ausbildungs- und Berufsorientierungsmesse.
Für die meisten Schüler, die im Jahr 2011 oder 2012 eine Ausbildung anstreben, sei die frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Wunschberuf und den Möglichkeiten enorm wichtig. Dafür biete die ABOM eine gute Plattform und man hofft auf Rückmeldungen von den Ausstellern und den Schulen, führte Dyas aus. "Denn wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein", sagte die IHK-Geschäftsstellenleiterin. (hw)


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