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Nachricht vom 29.06.2021    

Besoldung von Landrat Dr. Peter Enders steigt am 1. September

Die meisten Arbeitnehmer freuen sich wohl über ein Plus bei der Entlohnung. Nicht anders wird es Landrat Dr. Peter Enders ergehen, dessen Besoldung vom 1. September an von der Stufe B5 in die Stufe B6 klettert.

Der Aufstieg in die Besoldungsgruppe B6 bedeutet für Landrat Dr. Peter Enders ein Plus in der Grundvergütung von über 500 Euro. (Symbolfoto: Pixabay)

Wissen. Über einen Anstieg von Löhnen und Gehältern freuen sich zunächst einmal alle, auf deren Bankkonten oder in deren Portemonnaies sich das Plus bemerkbar macht. Ob die Zunahme immer in dem gewünschten Ausmaß erfolgt, ist ein anderes Thema. Der Landrat des Kreises Altenkirchen, Dr. Peter Enders, wird gewiss das finanzielle Zubrot, das ihm vom 1. September an gewährt wird, nicht ausschlagen. Seine Besoldung erklimmt von der Stufe B5 die Stufe B6. Das Grundgehalt pro Monat beträgt künftig 10.179,34 Euro und liegt damit 541,73 Euro über dem Wert, der seit dem 1. September 2019 (Amtsantritt) gilt. Der Kreistag segnete in seiner jüngsten Sitzung am Montagnachmittag (26. Juni) im Wissener Kulturwerk diese Vorgehensweise einstimmig ab. Die Aufstockung wurde möglich, weil der Kreis Altenkirchen über 100.000 Einwohner hat und Enders, zunächst in der unteren der zugelassenen Besoldungsgruppen beheimatet, seine Anwartschaft auf den Zuwachs nach Ablauf der ersten beiden Jahre seiner „Regentschaft“ (er wurde für acht Jahre gewählt) erfüllt. Der Stellenplan der mit B6 ausgeschriebenen Position war vom Kreistag bereits in der Sitzung am 8. Februar beschlossen worden. Darüber hinaus hatte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion mit Bescheid vom 21. April die Haushaltssatzung einschließlich des Personalschlüssels genehmigt.

Kober folgt auf Schrei

Der Leiter der Wirtschaftsförderung im Kreis, Lars Kober, rückt für Oliver Schrei, der inzwischen als Geschäftsführer des kreiseigenen Unternehmens Westerwaldbahn (Weba) fungiert, in den Aufsichtsrat des Technologie-Instituts für Metall und Engineering (Time) GmbH in Wissen nach. Die Zusammenkunft billigte den Schritt ohne Wenn und Aber. Schrei, ehemals ebenfalls Wirtschaftsförderer, hatte seit Gründung des Time im Juni 2009 das Aufsichtsratsmandat inne und nun mitgeteilt, es wegen Arbeitsbelastung bei der Weba aufgeben zu müssen. Das Time-Stammkapital beträgt 500.000 Euro, der Kreis hält einen Geschäftsanteil von 150.000 Euro (30 Prozent). Unternehmensorgane sind neben der Geschäftsführung die Gesellschafterversammlung und der Aufsichtsrat. Time ist ein anerkanntes, anwendungsorientiertes Forschungs- und Technologie-Institut, das kleinere und mittlere Unternehmen durch Forschung, Erprobung und Anwendung auf den Gebieten Simulation, Schweiß- und Fügetechniken sowie Engineering unterstützt, bei der Produkt- und Prozessoptimierung begleitet und Fördermöglichkeiten aufzeigt.



Personelle Veränderungen

Eine ganze Reihe von Neu- und Umbesetzungen in Ausschüssen wurde ohne Widerspruch des Gremiums genehmigt. Die wichtigsten auf einen Blick: Für den verstorbenen Maik Köhler übernahm Justus Brühl für die CDU den Sitz im Kreisausschuss. Andreas Hundhausen (SPD) hatte sein Mandat in dieser Runde niedergelegt. Für ihn rückte Benjamin Geldsetzer nach. Wolfgang Conzendorf (Bündnisgrüne) wird im Migrationsbeirat von Dorothe Hermes-Malmedie abgelöst, Friedrich Hagemann (Bündnisgrüne) in der Regionalvertretung Planungsgemeinschaft von Jürgen Salowsky. Conzendorf war zurückgetreten, Hagemann hatte sein Mandat niedergelegt. (vh)



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