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Nachricht vom 18.07.2021    

Klüngelköpp-Konzert am Kloster Marienthal: Unterstützung für Unwetter-Betroffene

Von Klaus Köhnen

Das Konzert der Kölner Band stand auf der Kippe. Der Probenraum und die „Instrumentenkammer“ sowie viel Technik fielen dem Wasser zum Opfer. Doch die Crew schaffte es innerhalb von 48 Stunden für Ersatz zu besorgen. So konnte ein Konzert am Kloster Marienthal stattfinden, das auch ein Zeichen der Solidarität an die von den Unwetter-Katastrophen Betroffenen aussendete.

Klüngelköpp auf der Bühne in Marienthal. (Fotos: kkö)

Seelbach/Marienthal. Im Vorfeld des Konzertes gab es ein großes Zittern und viel Unsicherheit, so Lutz Persch von Lupe-Events. Nachdem die Informationen über die Schäden im Probenraum und am Equipment, bekannt wurden, dachten alle Verantwortlichen zunächst daran, auch dieses Konzert absagen zu müssen. Die technische Crew der Band wollte dies verhindern und sorgte innerhalb kurzer Zeit für Ersatz. Dafür, so Persch und auch die Bandmitglieder, gebührt der Crew ein großes Dankeschön. Das Publikum honorierte diesen Einsatz mit minutenlangem Applaus.

Uwe Steiniger und Lutz Persch stellten bei ihrer Begrüßung die kurzfristig beschlossene Spendenaktion vor. Mit den Spenden der Besucher und einem Teil der Ticketerlöse soll den Opfern der Starkregenereignisse in Erftstadt (NRW), Ahrweiler und anderen Orten geholfen werden. Insgesamt kamen 2222,22 Euro zusammen.

Als die Musiker dann auf die Bühne kamen, kannte die Begeisterung kaum Grenzen. Das Publikum stimmte zur Begrüßung den wohl bekanntesten Song der Band „Stääne...“ an. Die Besucher, zu denen auch der Landrat des Kreises Neuwied, Achim Hallerbach und die FDP-Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser, die sich auch an der Spendenaktion beteiligte, zählten, und die Musiker zeigten ihre gute Laune, trotz der katastrophalen Ereignisse in der Nachbarschaft.



Die Gäste, vielfach in Gruppen gekommen, zeigten sich im Verlauf des Konzertes als sehr Textsicher. Für viel war das fast zweistündige Konzert viel zu schnell zu Ende. Ohne mehrere Zugaben kam die Band nicht von der Bühne. Zum Abschluss bedankte sich Lutz Persch bei der Band und den zahlreichen Gästen. Zu den Besuchern zählte auch dieses Mal ein „Junggesellinnen Abschied“. Die Braut Natalie und ihre Begleitung beteiligten sich an der Spendenaktion mit 300 Euro.

Lersch konnte dann noch ein gut gehütetes Geheimnis lüften. Am Sonntag, dem 3. Oktober, wird um 18 Uhr die „Mutter“ aller kölschen Bands, die „Black Föös", auf der Bühne in Marienthal zu Gast sein. Dass dies gelungen ist, macht die Verantwortlichen sehr stolz, so Persch. Uwe Steiniger wies auf das „Benefiz-Buffett“ hin, dass am Donnerstag, 22. Juli, ab 19 Uhr am Waldhotel „Unser Haus“ startet.


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