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Pressemitteilung vom 08.09.2021    

Rekordsumme: Friedhelm Loh Group spendet 930.000 Euro für Betroffene der Flut

Diese Bilder gehen nicht so leicht aus dem Kopf: Vor wenigen Wochen erreichte das Hochwasser in der Folge von Starkregen in Teilen Deutschlands ein kaum vorstellbares Ausmaß der Zerstörung. Für Mitarbeitende und Inhaber der "Friedhelm Loh Group" stand fest: "Wir helfen!" Binnen kurzer Zeit kam eine Spendensumme von 930.000 Euro zusammen.

Die Paul-Klee-Schule in Leichlingen, NRW, gehört zu den Spendenempfängern. Die Schule für Kinder und Jugendliche mit schweren körperlichen und geistigen Behinderungen stand 1,75m unter Wasser, so dass nicht nur Bausubstanz, sondern auch alle Therapiegeräte und Einrichtungsgegenstände zerstört wurden. (Quelle: LVR-Paul-Klee-Schule via Loh-Gruppe)

Region. Eine Spendensumme von 930.000 Euro – laut Pressemeldung so viel wie noch nie in der langen Geschichte von Spendenaktionen in der Unternehmensgruppe (Hauptsitz Haiger). Die Spenden kommen kurzfristig und pragmatisch Hilfsprojekten in den Bereichen Kitas und Schulen, Jugend- und Altenhilfe sowie über Spendenkonten auch Privatpersonen zugute.

Erschreckende Bilder erreichten die Loh-Gruppe Mitte Juli nach dem Jahrhunderthochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Aufgrund starker Regenfälle kam es in den betroffenen Regionen zu Sturzfluten und massiven Überschwemmungen, die zu mehr als 180 Todesfällen und Sachschäden in Milliardenhöhe führten. Viele Familien, aber auch Schulen, Kindergärten und soziale Einrichtungen verloren große Teile ihres Hab und Guts und stehen jetzt vor monatelangen Aufräumarbeiten.

„Als Familienunternehmen steht für die Friedhelm Loh Group außer Frage, diejenigen zu unterstützen, die in Not sind“, heißt es in der Pressemeldung. Und weiter: „Mit enormer Spendenbereitschaft der Mitarbeitenden und der Verdreifachung des Betrags durch Professor Friedhelm Loh, Inhaber und Vorstandsvorsitzender der Friedhelm Loh Group, sowie Spenden der Unternehmerfamilie kamen kurzerhand 930.000 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe zusammen – die höchste Spendensumme in der Geschichte des Unternehmens.
Friedhelm Loh zeigt dankbar angesichts der Solidarität aller Mitarbeiter: „Sie haben Zeichen gesetzt: Zeichen der Anteilnahme und darüber hinaus ein bewegendes Zeichen der Bereitschaft zur Hilfe für Menschen in einer dramatischen Notlage.“ Viele Mitarbeitende fuhren zudem in die Flutgebiete, um vor Ort zu helfen, oder organisierten Hilfsaktionen für die betroffenen Menschen: „Ihr Vorbild ist beispielhaft“, so Friedhelm Loh.



Unterstützung im Krisengebiet

Die Unternehmensgruppe verteilt die Hilfsgelder über die Rittal Foundation, die gemeinnützige Stiftung der Friedhelm Loh Group. Die Beiträge werden anteilig an Projekte und soziale Institutionen vor Ort in den Bereichen Kita, Schule, Jugend- und Altenhilfe gespendet. Dazu steht die Stiftung in engem Kontakt zu den Betroffenen, um sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden sowie den erforderlichen Hilfsmaßnahmen und Anschaffungen zu machen.

Zu den Empfängern gehören unter anderem Kitas in Leverkusen, die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule in Ahrweiler, die Paul-Klee-Schule in Leichlingen, die Lebenshilfe Sinzig und die Caritas Euskirchen. Dank der finanziellen Zuwendung können sie Flutschäden beseitigen, Fahrzeuge für den Transport von Hilfsgütern oder Schülerfahrten beschaffen und Spielplätze instand setzen. Auch die Beratung und psychische Betreuung der Flutopfer wird unterstützt. Darüber hinaus kommt ein Teilbetrag über Spendenkonten von Kommunen, Kirchen und Hilfswerken vor Ort auch Privatpersonen auf direktem und schnellem Weg zugute. (PM)


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