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Viel zu tun, aber wenig aufwändige Einsätze
Kaum große und aufwändige Einsätze für die Feuerwehr Kirchen, aber trotzdem ganz schön viel zu tun: Mit 4332 geleisteten Stunden ist der Zeitaufwand vergleichbar mit dem des vergangenen Jahres, die Zahl von 68 Einsätzen ist ebenfalls beachtlich.
Kirchen. Ein zahlenmäßig starkes, aber trotzdem recht ruhiges Jahr - das ist das Fazit der Feuerwehr Kirchen für das vergangene Jahr. Mit 4332 geleisteten Stunden ist der Zeitaufwand durchaus vergleichbar mit vergangenen Jahren, auch die Zahl von 68 Einsätzen ist beachtlich. Jedoch hatten die Aktiven der Feuerwehr Kirchen im letzten Jahr insofern ein gutes Jahr, dass es kaum große und aufwändige Einsätze gab, bei denen viel zu Schaden kam. So hatten sie wie in jedem Jahr viele Brandmeldeanlage-Alarmen zu verbuchen, die bisher immer glimpflich abliefen, die Feuerwehr Betzdorf wurde bei einer langwierigen Vermisstensuche unterstützt. Im VG-Gebiet kam es ebenfalls zu zwei Vermisstensuchen, die beide sehr schnell erledigt waren und diverse Kamin- und Kleinbrände wurden abgearbeitet. Erschreckende Meldungen wie "Dachstuhlbrand mit Menschenrettung", "Kind in Röhre auf Spielplatz eingeklemmt", "Kind in Gewässer", "Brennender Personenzug" und "Person in Maschine eingeklemmt" liefen im vergangenen Jahr ebenfalls auf den Meldeempfängern der Feuerwehrleute auf, glücklicherweise erwiesen sich all diese Meldungen jedoch als weniger schlimm.
Auch das Wetter bereitete wieder langwierige Einsätze. So mussten in Friesenhagen einige Dächer mit der Drehleiter von Schneelast befreit werden und im Februar und Juli kam es zu Sturm- und Wasserschäden. Am 17. April 2010 hatte die Feuerwehr Kirchen einen der anstrengendsten Tage in der Geschichte. In acht Stunden kam es zu drei Einsätzen, die bewältigt werden mussten. Am frühen Nachmittag ein Kaminbrand, gegen Abend Ausleuchten des Hubschrauberlandeplatzes am Krankenhaus und kurz vor Mitternacht ein Verkehrsunfall mit vier beteiligten Autos und einer eingeklemmten Person.
Insgesamt kommt die Feuerwehr Kirchen im Jahr 2010 auf 1262 Einsatzstunden. Hinzu kommen Übungsstunden mittwochs, Wartung und Pflege von Autos und Geräten, Sonderausbildungen wie Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene und Verkehrsregelungen bei Straßenlauf, Prozessionen oder Martinsfeuer. Auch im kommenden Jahr ist der Dienstplan wieder sehr voll und die Aktiven werden nach bestem Wissen und Gewissen ihre Zeit nutzen, um dem Dienst am Nächsten jederzeit und überall professionell nachgehen zu können.