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Nachricht vom 29.11.2021    

Frechblech spielte traditionelle Adventskonzerte in Selters und Ransbach-Baumbach

Die Musikkirche lud in Selters und Ransbach-Baumbach zu den traditionellen Adventskonzerten mit Frechblech ein. Das Blechblas-Ensemble spielte Choräle und Motetten namhafter Komponisten.

Frechblech kurz vor ihrem Auftritt. (Fotoquelle: Evangelisches Dekanat Westerwald)

Selters/Ransbach-Baumbach. In der dunklen Jahreszeit lud die Musikkirche zu den zwei traditionellen Adventskonzerten mit Frechblech ein: „Wir möchten trotz aller Belastungen durch die Pandemie mit unseren Gästen das neue Kirchenjahr musikalisch eröffnen und ein wenige Freude und Hoffnung in die Herzen unserer Zuhörerinnen und Zuhörer bringen", meint Dekanatskantor Jens Schawaller (Helikon).

Gemeinsam mit Pfarrer Wolfgang Weik, der das Ensemble bereits seit vielen Jahren begleitet und zusammen mit den Musikern die Lesungen der beiden Abende übernahm, freuten sich Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Basstrompete und Bariton) über die Besucher in den Evangelischen Kirchen von Selters, wo sie Pfarrerin Swenja Müller herzlich willkommen hieß, und von Ransbach-Baumbach, wo Pfarrer Wolfgang Weik der Gastgeber war.

Mit einer orchestralen Intrada in Es-Dur von Robert Jones (geb. 1945) erklang die festliche Ouvertüre zum diesjährigen Advent, der eine filigran-tänzerische fünfstimmige Choralbearbeitung über „Macht hoch die Tür" folgte. Mit einer polyphonen fünfstimmigen Choralbearbeitung über „Nun komm, der Heiden Heiland" von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) erklang der klassische Choral, mit dem seit Jahrhunderten der Advent eingesungen wird. Dem schloss sich die hochromantische vierstimmige Motette über „O Heiland, reiß die Himmel auf" von Johannes Brahms (1833 – 1897) an, die spannungsreich zu Zoltán Kodálys (1882 – 1967) vierstimmiger Adventmotette „Adventi ének" kontrastierte.



Der Bußzeit angemessen interpretierte das Soloensemble die Geistlichen Gesänge „Offertorium" und „Pange lingua" von Anton Bruckner (1824 – 1896), um dann mit dem frischen Klang der fünfstimmigen Motette „Übers Gebirg Maria geht" von Johann Eccard (1553 – 1611) ein musikalisches Glanzlicht anzuzünden. In romantischem Tonfall kam aus der Sammlung der „Weihnachtslieder" op. 8 von Peter Cornelius (1824 – 1874) die bekannte Komposition „Drei Kön´ge wandern aus Morgenland" zur Aufführung.

Die beiden Konzerte der Musikkirche endeten mit den zeitgenössischen Choralbearbeitungen „Die Nacht ist vorgedrungen" von Christian Sprenger (geb. 1976) und „Tochter Zion" von Anne Weckeßer (geb. 1973), die den dichterischen Gehalt der Adventslieder als moderne cantus-firmus-Bearbeitung musikalisch inszenierten. Gegliedert wurden die musikalischen Beiträge jeweils durch Lesungen, die die Ensemblemitglieder mit Pfarrer Wolfgang Weik gemeinsam vortrugen.

Als Zugabe musizierte Frechblech den dankbaren Gästen Georg Friedrich Händels Adventschoral „Tochter Zion" in fünfstimmigen Satz mit brillanter Oberstimme. (PM)



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