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Nachricht vom 18.02.2011    

Technologie-Institut TIME offiziell eröffnet

Zur Eröffnung eines bedeutenden Projektes gibt es Geschenke. Einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 688.000 Euro brachte Wirtschaftsminister Hendrik Hering zur offiziellen Eröffnung des Technologie-Institutes für Metall & Engineering GmbH (TIME) mit nach Wissen. Für den Bildungsstandort Wissen ein erneuter Meilenstein.

Wirtschaftsminister Hendrik Hering (links) überreichte den Bewilligungsbescheid an TIME-Geschäftsführer Dr.-Ing. Ralf Polzin. Fotos: Helga Wienand

Wissen. Offiziell eröffnet wurde am Freitag das Technologie-Institut für Metall & Engineering GmbH (TIME) durch den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Hendrik Hering in Wissen. Das Institut auf dem Gelände der Dalex-Werke startete im August 2009 als Gemeinschaftsinitiative des Kreises Altenkirchen, des Landes Rheinland-Pfalz und der Uni Siegen. Zum offiziellen Start des Institutes brachte Hering einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 688.000 Euro aus Fördertöpfen der EU und des Landes mit. Es ist als Anschubfinanzierung für das Projekt "Moderne Fertigungstechnik" gedacht. Das Projekt beinhaltet ein regionales Kompetenzzentrum für die mechanische Bearbeitung von Metallen und spannt einen Bogen von der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften bis hin zur Anwendung der 5-Achs-Frästechnik wie auch dem Prototypenbau für und mit klein- und mittelständischen Unternehmen. Das Institut ist im Zusammenhang mit dem Innovationscluster Metall, Kermaik, Kunststoff zu sehen. Geschäftsführer Dr.-Ing. Ralf Polzin freute sich sehr, denn ihm und den sechs Mitarbeitern des Institutes macht die Arbeit sehr viel Spaß.
Zum Festakt in die Ausbildungshalle waren die Vertreter der Wirtschaft und Politik gekommen. Landrat Michael Lieber, der Kanzler der Uni Siegen, Dr. Johannes Schäfer, HwK-Präsident Werner Wittlich, Bürgermeister Michael Wagener, die Vertreter der Parteien und Wirtschaftsverbände aus dem Landkreis waren gekommen.
Die TIME GmbH ist ein Gemeinschaftsprojekt, um den Unternehmen im Landkreis Hilfestellung bei unterschiedlichen Anforderungen zu geben und vor allem den Wissenstransfer für kleine und mittelständische Betriebe zu gewährleisten. Aus- und Weiterbildung, Entwicklung neuer Produkte und der Automatisierungstechnologie, Beratung von Unternehmen, Forschung zu neuen Schweißtechniken sind unter anderem Aufgaben des Institutes. Schwerpunkt in Wissen ist die Schweißtechnik und ihre modernen Ausrichtung sowie die Fertigungstechnik. Das TIME - gegründet Mitte 2009 - soll für die mittelständische Industrie und das Handwerk auf dem Gebiet Metall und Engineering Projekte durchführen, wissenschaftliche Fragestellungen ermitteln, bereits vorhandene Erkenntnisse der Wissenschaft recherchieren oder entsprechende Forschungsvorhaben initiieren und Forschungsergebnisse selbst erarbeiten. Vor allem unterstützt das Institut Betriebe bei der Entwicklung neuer Produkte und Verfahren im Bereich der Fertigung und Produktion von der grundsätzlichen Planung bis hin zur Endbearbeitung.
Hering erinnerte in seiner Ansprache an die verschiedenen Institute im Land, die insbesondere für die kleinen und mittelständischen Betriebe die Hilfestellung bieten. "Der Wissenstransfer der Institute ist wettbewerbsneutral, jeder Betriebe kann abrufen und das fachspezifische Wissen nutzen, dies ist besser als Einzelförderungen", sagte Hering. Das TIME solle sich später einmal in Zusammenarbeit mit der Industrie selbst tragen.
Landrat Michael Lieber erinnerte an die Anfänge des Institutes und sprach vom sichtbaren Zeichen für die Unternehmen des Kreises, die jetzt die Maschinen und das Know-How des Institutes nutzen können und sprach vom gelungenen Projekt. Freude auch beim Kanzler der Uni Siegen, Dr. Johannes Schäfer, der im Grußwort die Zusammenarbeit zwischen Landkreis, Institut und Uni trotz einiger Klippen die es galt zu überwinden würdigte. Wittlich würdigte die Vernetzung am zwischen Handwerkskammer, speziell am Standort Wissen mit der Westerwald-Akademie und die Chancen für Aus- und Weiterbildung. Den Dank an Kreis und Land für die Initiative, an den Standorten Wissen und Kirchen mit den Instituten präsent zu sein und damit Chancen für die ganze Region verbessert zu haben, sprach Bürgermeister Michael Wagener im Namen seiner Kollegen aus. (hw)


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