Werbung

Nachricht vom 18.08.2022    

Elkenroth: Nach nächtlichem Brand Wohnhaus unbewohnbar - 63 Einsatzkräfte vor Ort

Schlimmeres verhinderten die Feuerwehrleute in der Nacht auf Donnerstag (18. August): Der Vollbrand eines Anbaus drohte auf das Dach des Wohnhauses überzugreifen. Von Rauch, Ruß und geborstenen Fensterscheiben wurden die zwei Wohnungen in dem Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Wohnhaus ist unbewohnbar.

Die Feuerwehrleute konnten mit ihrem schnellen Eingreifen ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl verhindern und somit Schlimmeres verhindern. (Fotos: tt)

Elkenroth. Als die Feuerwehren Mittwochnacht um 23.55 Uhr alarmiert wurde, war es buchstäblich Fünf vor Zwölf: Der Vollbrand eines Anbaus an einem Wohnhaus an der Hildburgstraße drohte auf das Dach überzuschlagen. Die Flammen hatten bereits an dem Dachüberstand gezüngelt. "Ein Übergriff des Feuers auf den Dachstuhl konnte in letzter Minute mit vereinten Kräften verhindert werden", sagte der stellvertretende Wehrleiter Markus Beichler. Kurz vor Mitternacht waren die Feuerwehr Elkenroth, Kausen sowie Betzdorf mit der Komponente Drehleiter alarmiert worden. "Gebäudebrand mit Menschenrettung": So hieß es in der Erstmeldung, berichtete Beichler.

Im hinteren Bereich habe man einen in Vollbrand stehenden Anbau vorgefunden. Unter der Einsatzleitung von Michael Schuhen, Wehrführer des Löschzuges Elkenroth, gingen die Wehrleute gleich mit einem Löschangriff gegen die Flammen vor und konnten so Schlimmeres verhindern: Unmittelbar vor dem Übergreifen auf das Dach habe man das Feuer einfangen können, berichtete der stellvertretende Wehrleiter. Dennoch wurden die zwei Wohnungen in dem Gebäude erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Sowohl Rauch wie auch Ruß haben ihre Spuren in den Räumen hinterlassen. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung sind Fensterscheiben geplatzt. Man sei zunächst von vier beteiligten Personen ausgegangen. Es stellte sich dann heraus, dass sich zwei Personen in dem Gebäude aufgehalten hatten, die beim Eintreffen der Feuerwehr aber bereits im Freien in Sicherheit waren.



Die Personen, deren Zuhause nach dem Brand unbewohnbar ist, seien von hilfsbereiten Nachbarn sofort aufgenommen worden, berichtete der stellvertretende Wehrleiter. Nachalarmiert wurden Atemschutzgeräteträger des Löschzuges Steinebach. Eine Atemschutzsammelstelle war am Einsatzleitwagen eingerichtet worden, wo auch ein Überblick über das Einsatzgeschehen dargestellt war. Atemschutztrupps kontrollierten das Gebäude. Atemschutzträger mussten zudem den Kellerraum freiräumen: Hier war Brennholz gelagert, welches im Freien eine Dusche aus dem Strahlrohr verpasst bekam. An der Einsatzstelle waren zwei Rettungswagen und ein Notarztwagen.

"Ein ganz wichtiger Baustein bei unseren Einsätzen ist das DRK", betonte Beichler. Fünf Rotkreuzler der DRK-Bereitschaft Elkenroth waren vor Ort. Sie stellten den Eigenschutz für die Wehrleute sichern. Die Helfer kümmerten sich auch um Nachschub an Getränken für die Einsatzkräfte. Der Einsatz sei eine Fortführung der jüngsten Einsatzserie, sagte Beichler: "Die Leute kommen gar nicht mehr zur Ruhe."

Die Ursache für den Brand in Elkenroth ist noch nicht bekannt. Beamte der Polizeiinspektion waren während den Löscharbeiten vor Ort und nahmen die Ermittlungen auf. (tt)


Mehr dazu:   Blaulicht  
Lokales: Betzdorf & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

Weitere Bilder (für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf eines der Bilder):
       
   

Anmeldung zum AK-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Altenkirchen.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Haus & Grund: Herausforderungen für Vermieter im Kreis Altenkirchen

In der Stadthalle Betzdorf kamen am vergangenen Freitag die Mitglieder des Haus- und Grundeigentümervereins ...

Feierstunde im Kirchener Rathaus: Beförderung und Jubiläum geehrt

Im Kirchener Rathaus fand eine Feierstunde statt, bei der Patrick Brück befördert und Igor Klippel für ...

Jugendliche Auseinandersetzung auf Aldi-Parkplatz in Herdorf

Am frühen Donnerstagabend kam es auf dem Aldi-Parkplatz in Herdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen ...

Generationenwechsel im Berufsbildungsausschuss der HwK Koblenz

Der Berufsbildungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz hat sich neu formiert. Langjährige Mitglieder ...

Neue Regeln für die Biotonne ab Mai

Ab dem 1. Mai gelten in Deutschland strengere Vorschriften für die Befüllung der Bioabfalltonne. Ziel ...

Westerwald-Gymnasium verabschiedet 71 Abiturienten – mit Auszeichnungen und Zuversicht

Nach 13 Jahren Schulzeit haben 71 Schülerinnen und Schüler des Westerwald-Gymnasiums Altenkirchen ihre ...

Weitere Artikel


58 begeisterte Altenkirchener Landfrauen auf dem Deutschen Landfrauentag in Fulda

Zwei Busse voller Landfrauen aus dem Kreis machten sich auf, am Deutschen Landfrauentag in Fulda teilzunehmen. ...

Paddy Goes To Holyhead kommt zum Postweiher nach Freilingen

110 Jahre Naturstrandbad am Postweiher präsentiert Deutschlands Folkrock-Legende Paddy Goes To Holyhead ...

Wehrleiter der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain tritt zurück

Wehrleiter Hans-Peter Halft ist am Mittwoch (17. August) mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. ...

Reges Interesse beim ersten Spiele-Nachmittag für Senioren nach Corona

Nach coronabedingter zweijähriger Pause konnte der Spiele-Nachmittag "Spillen und Soddern" vor einigen ...

Sport für kräftige Kinder beim DRK in Altenkirchen

Gerade für kräftigere Kinder ist es oft eine besondere Hürde, sportlich aktiv zu werden. Das Deutsche ...

VdK Altenkirchen: Grillfest war ein gelungener und geselliger Nachmittag

Viele Besucher zog der traditionelle Grillnachmittag des VdK Ortsverbands Altenkirchen an. Die Veranstaltung ...

Werbung