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Pressemitteilung vom 03.04.2023    

Wissener Schützen waren wieder auf Informationsfahrt

Nach drei Jahren coronabedingter Pause führte der Wissener Schützenverein wieder die jährliche Informationsfahrt der Schützen durch. Ziel war in diesem Jahr ein Besuch der Luftwaffenkaserne in Köln-Wahn. Mit einer Gruppe von 51 Personen besichtigte der Wissener Schützenverein am vergangenen Freitag die Luftwaffenkaserne in Köln-Wahn.

Zum Gruppenfoto nach der Besichtigung der Luftwaffenkaserne in Köln-Wahn stellte sich die Besuchergruppe des Wissener Schützenverein aus Anlass der diesjährigen Informationsfahrt der Schützen. (Foto: privat)

Wissen. Nach der Begrüßung durch den Standortkommandanten, Herrn Oberstleutnant Tobias Schuster, erfolgte ein zweistündiger informativer Rundgang durch das Kasernengelände, wobei die Schützen von den Herren Ulrich Burger und Harald Hauer viele interessante Details erfuhren. Die Luftwaffenkaserne in Wahn ist die größte militärische Liegenschaft der Luftwaffe und eine der größten Kasernen der Bundeswehr. Sie umfasst ein Areal von 300 Hektar und sie liegt innerhalb der Kölner Stadtteile Grengel, Wahnheide und Lind.

Auf dem Gelände befinden sich mehr als 200 Gebäude, teilweise noch aus der Kaiserzeit. Am Standort Wahnheide sind derzeit rund 4.300 Soldaten und 1.200 Zivilangestellte der Bundeswehr stationiert. Innerhalb des Kasernengeländes befinden sich 39 Stäbe, Verbände, Einheiten und Dienststellen der Bundeswehr. Der Kaserne angeschlossen ist unter anderem die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung auf dem benachbarten militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn. Die Flugbereitschaft übernimmt regelmäßig alle Flüge für die Regierungsmitglieder der Bundesregierung.

Die Anfänge der militärischen Nutzung des Areals gehen bis in die Kaiserzeit zurück und zwar in das Jahr 1816 mit der Aufstellung der 7. Königlich preußischen Artilleriebrigade in der Wahner Heide. 1870 wurden die ersten Gebäude auf dem heutigen Kasernengelände errichtet. 1913 landete das erste Flugzeug auf dem Truppenübungsplatz und im Jahre 1939 wurde durch die Wehrmacht ein Fliegerhorst errichtet, aus dem sich in der Nachkriegszeit der heutige Flughafen Köln-Bonn entwickelt. Im April 1945 wurde das Kasernengelände durch die amerikanische Armee besetzt und im Juni des gleichen Jahres erfolgte die Übergabe des "Camp Wahn" an die britischen Streitkräfte. Ab Oktober 1949 hatte die britische Hochkommission als Dienststelle des Hohen Kommissars ihren Dienstsitz in der Kaserne und im Juli 1957 erfolgte durch den britischen Vizeluftmarschall Hogan die Rückgabe des gesamten Areals an die bundesdeutsche Luftwaffe. Damit beginnt die eigentliche Geschichte der heutigen Luftwaffe im Stadtteil Wahnheide der Stadt Köln.



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Bei ihrem Rundgang konnten die Schützen die im Kasernengelände ausgestellten Exponate, unter anderem einen Starfighter, ein Phantom, den Tornado, den Hubscharuber des Typs Bell UHD und das frühere Lehrflugzeug der Luftwaffe, den Alpha Jet, besichtigen sowie Raketen vom Typ Hawk und Nike Hercules. Nach der Besichtigung der Luftwaffenkaserne nahmen die Schützen ein Mittagessen in einem benachbarten Restaurant ein und der Ausflug klang aus mit der Besichtigung einer Brauerei im benachbarten oberbergischen Bielstein, bei der man die Eindrücke des Vormittags nochmals Revue passieren ließ. (PM)


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