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Nachricht vom 11.10.2011    

Wald-Idyll und Wirtschaftsfaktor

Den Blick auf den Holzsektor im Westerwald richten die drei Wirtschaftsförderungsgesellschaften aus den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis und schufen eine gemeinsame Informationsbroschüre, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die Landräte Achim Schwickert, Westerwaldkreis, Rainer Kaul, Neuwied und Michael Lieber, Altenkirchen, (v. l.) stellten bei ihrem jüngsten Treffen in Weyerbusch die Sonderausgabe „Holz“ des Wirtschaftsinfos der Wirtschaftsförderungsgesellschaften der drei Landkreise vor. Weiter im Bild (v. l. n. r.) die Mitarbeiter in der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ Berno Neuhoff, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Altenkirchen, Jörg Hohenadl, Mittelstandsförderungsgesellschaft Neuwied und Wolfgang Zirfas, Kreisverwaltung Montabaur

Westerwaldkreis/Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Wald und Holz sind Begriffe, die Menschen mit positiven Bildern verknüpfen. Und Holz in seiner Urform, als Wald, steckt schon im Namen des Westerwaldes. Das Wald-Idyll im Kopf wird kaum in Verbindung gebracht mit einem Wirtschaftsek-tor, der hohe Beiträge zur Beschäftigung und Innovation leistet. Gut ein Zehntel der Beschäftigten im gewerblichen Sektor sind im Westerwald entlang der Wertschöp-fungskette Holz tätig. Anlass für die Wirtschaftsförderer der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis mit einer Sonderausgabe des gemeinsamen Wirtschaftsinfos den Blick auf den Holzsektor im Westerwald zu lenken und seine Bedeutung für die Region vorzustellen.

Holz und Bau sind regionale Talente der Region Westerwald. Als Bau-, Handwerks-, Verpackungs- und Brennmaterial zählt Holz zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Insbesondere die Holzhausbauer haben zu einer einzigartigen Erfolgsgeschichte beigetragen. Mit Stilsicherheit, modernster Technik und Generationen an Erfahrun-gen widmen sich Westerwälder Betriebe dem Hausbau aus Holz. Auch der speziali-sierte Maschinenbau ist mit einer Reihe von Betrieben im Westerwald Teil der Wert-schöpfungskette Holz. Vom Baum bis zum Produkt bietet Holz tausenden von Men-schen Arbeit. In den drei Landkreisen haben rund 17.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz in dem Bereich.



Fehlt eine durchgängige Wertschöpfungskette Holz in der Westerwald-Region sowie eine gemeinsame Vermarktung? Die Wirtschaftsförderer der Kreise halten dies nicht für unbedingt notwendig, weil sie die Betriebe bereits ausreichend vernetzt sehen und das Landescluster Holzbau schon eine Katalysatorfunktion übernehme. Fakt sei aber, dass Holz ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff sei und viele regionale Unternehmen in den unterschiedlichsten Schattierungen im Westerwald damit arbeiteten. "Der Holzfäller ist nur der Startpunkt." Das gemeinsame Anliegen der Wirtschaftsförderer ist es, in einem ersten Schritt gute Beispiele aus dem Westerwald zu zeigen, in der Hoffnung, dass hierdurch die Adressaten neugierig werden und Betriebe nicht nur im Holzbereich enger zusammenwachsen. Getreu dem Motto: Warum in die Ferne schweifen…



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