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Pressemitteilung vom 14.11.2023    

Altenkirchener Verein "neue Arbeit" kann Erlebnisprojekt dank neuem Fördergeber fortsetzen

Kinder brauchen Kontakt zu Gleichaltrigen, um Dinge wie Kommunikation und Konfliktbewältigung zu lernen. Doch ist das in der Hochphase der Corona-Pandemie zu kurz gekommen. Deswegen hat der Verein "neue arbeit" Altenkirchen das Programm "Erlebnispädagogik und Motorik" ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Kinder wieder nach draußen in die Natur zu locken und neue Erlebnisse mit anderen Kindern zu schaffen.

Das Projekt kann unter dem neuen Namen "Wald- und Erlebnispädagogik" für weitere drei Jahre weitergeführt werden. (Foto: neue arbeit)

Altenkirchen. Jedoch sind die Fördergelder für dieses Projekt nun ausgelaufen. Die begleitenden Pädagogen, wie auch die Lehrkräfte an den kooperierenden Schulen sehen jedoch weiteren Bedarf für dieses Projekt, teilt der Verein mit. Auch die Kinder aus dem Vorgängerprojekt seien immer gerne wiedergekommen. Nur die wenigsten wären frühzeitig aus dem Projekt ausgestiegen. "Nun können wir jedoch mit Freude ankündigen, dass das Projekt unter dem neuen Namen Wald- und Erlebnispädagogik für weitere drei Jahre weitergeführt werden kann, da die Deutsche Fernsehlotterie als neuer Fördergeber eingetreten ist."

Wer genau wird in diesem Projekt angesprochen?
Es werden zwei Gruppen mit zwei verschiedenen Altersgruppen (3./4., Klasse und 5./6. Klasse) betreut. Eingeladen ist grundsätzlich jedes Kind, das in diese Altersklassen passt. Um die Plätze zu füllen, besteht eine Kooperation mit zwei Schulen der Region. So wird auch darauf geachtet, dass Kinder in die Gruppe aufgenommen werden, die besonders schwer durch die Pandemie getroffen waren oder Kinder, die ein bisschen mehr Aufmerksamkeit im Lernprozess benötigen. Auch ukrainische Kinder sind eingeladen, die so eine Chance haben, ihr Deutsch zu verbessern und Anschluss zu finden.



Was wird mit den Kindern unternommen?
Meistens gehen die Pädagogen mit den Kindern nach draußen in die Natur und erfinden Spiele, in denen die Sinneswahrnehmung und Motorik der Kinder geübt wird. Zum Beispiel werden kleine Brücken über einen Bach gebaut, dabei lernen die Kinder Probleme zu lösen und Konflikte innerhalb der Gruppe zu schlichten. "Auch bei Balancierübungen lernen die Kinder gegenseitig aufeinander zu achten und sich zu unterstützen. Um die Kreativität zu fördern, werden Waldmandalas aus verschiedenen Dingen die man im Wald findet, gelegt und Matschgesichter geformt."

Bei schlechtem Wetter, geht es dann auch mal nach drinnen. Egal ob es Bewegungsspiele in der Turnhalle, Plätzchenbacken in der Lern-Küche oder Holzarbeiten in der Holzwerkstatt sind. Das Projekt "Wald- und Erlebnispädagogik" wird laut Verein aus den Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie gefördert. (PM)


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