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Nachricht vom 16.11.2023    

Ist Vaping die bekömmlichere Form des Rauchens?

ANZEIGE | Dass Rauchen süchtig macht und der Gesundheit schadet, weiß inzwischen jedes Kind. Nicht umsonst setzt die Tabakindustrie seit geraumer Zeit auf die elektronische Zigarette. Bei dieser werden die Substanzen nicht verbrannt, weshalb weitaus weniger Schadstoffe entstehen. Mit der Einführung des Vaporizers, einer technischen Weiterentwicklung der E-Zigarette, wurde der Rauchgenuss auf ein neues Level gehoben.

Beim Vapen werden weniger Giftstoffe inhaliert als beim Rauchen! Foto Quelle: pixabay.com / lindsayfox

Ein Vaporizer ermöglicht es, nicht nur spezielle E-Liquids und deren vielfältige Aromen zu genießen. Es lassen sich auch die meisten Kräuter verdampfen, um von deren ätherischen Ölen zu profitieren. Passionierte Raucher, die ihrer Sucht entkommen möchten, setzen in den Vaporizer berechtigte Hoffnung, ihrem Laster nachzukommen, ohne dass dabei hochtoxische Verbrennungsrückstände eingeatmet werden müssen. Was ist dabei zu beachten?

Was wird unter einem Vaporizer verstanden?
Inzwischen wurde eine große Auswahl an Vaporizern zur Marktreife gebracht. Alle Modelle arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip. In dem Gerät lassen sich die verschiedensten Substanzen zum Siedepunkt bringen. In der Regel werden dabei Temperaturen von 200° Celsius nicht überschritten. Die Inhaltsstoffe werden sanft herausgelöst und binden sich an den entstehenden Dampf. Auf diese Weise gelangen sie in die Lunge, wo sie ihre überwiegend wohltuenden Wirkungen entfalten können.

Vaporizer in der Medizin
Vaporizer besitzen ein breites Anwendungsspektrum. Ihre früheste Verwendung fanden sie in der Anästhesie. Die kleinen Geräte erlauben es, die verwendeten Narkosemittel exakt zu dosieren. Überdies kommen Vaporizer bei Atemwegserkrankungen zum Einsatz. Durch den mit wohltuenden Kräutern erzeugten Dampf lassen sich Schnupfen und Husten auf natürlichem Wege lindern, ohne zum Grippemittel zu greifen.

Die Verbreitung von Vaporizern beschleunigte sich ab 2017 rapide. Seit dieser Zeit ist es nämlich erlaubt, medizinisches Cannabis für chronische Schmerzpatienten zu verschreiben. Die Wirkstoffe lassen sich in Medikamenten zur oralen Einnahme verabreichen.

Am schnellsten und effektivsten tritt die vermutete schmerzlindernde Wirkung aber ein, wenn Cannabisblüten geraucht werden. Da die meisten Nichtraucher diese Form der Einnahme nicht vertragen, greifen sie auf den Vaporizer zurück, der die wohltuenden Substanzen schonend aus den Blüten des Hanfs herauslöst und ein unangenehmes Kratzen im Hals vermeidet.

Welche Unterschiede bestehen zum Rauchen?
Raucher entzünden ihre Tabakprodukte und inhalieren sie danach direkt. Durch die hohen Temperaturen bei der Verbrennung werden unzählige giftige Stoffe freigesetzt, die in letzter Konsequenz zu Lungenkrebs führen.

Der Vaporizer ermöglicht es, die “guten” Inhaltsstoffe abzuscheiden. Es kommt zu keiner Verbrennung und es werden fast ausschließlich die gewollten Substanzen eingeatmet. Laut Expertenmeinung werden beim Vapen etwa 95 Prozent der Schadstoffe im Vergleich zum Rauchen zurückgehalten.

Vorteile des Vapings im Vergleich zum Rauchen
Inzwischen ist klar geworden, dass Vapen einige Vorteile mit sich bringt. Diese fassen wir an dieser Stelle übersichtlich zusammen:

Schonender Genuss: Vaping belastet die Lunge und den Organismus weitaus geringer als die herkömmliche Zigarette.

Steigerung der Geschmacksintensität: Verdampfen löst vor allem die Aromastoffe aus den Substanzen heraus. Dadurch entsteht ein weitaus intensiveres Geschmackserlebnis. Es werden nur natürliche Stoffe freigesetzt, die dem Genuss förderlich sind.

Gesteigerte Effizienz: Die schonende Erhitzung ermöglicht das Herauslösen fast aller Aromastoffe. Bei der Verbrennung dagegen gehen etwa vier Fünftel verloren.

Keine negativen Begleiteffekte: Dampf stinkt nicht. Er setzt sich weder in der Kleidung noch in der Wohnung fest und verfliegt sofort. Auch im Auto entstehen keine schlechten Gerüche.
Verschiedene Vaping-Techniken
Vaporizer werden in zwei verschiedenen Technologien angeboten. Beide haben ihre Befürworter:

Konvektionstechnik: Dabei wird beim Ziehen der Luftzug erhitzt. Dieser wird über das Kräuterdepot geführt und löst die Inhaltsstoffe schonend im Dampf auf, bevor sie in der Lunge ankommen.

Konduktionstechnik: Bei dieser Lösung wird die Kräuterkammer ähnlich einem Backofen auf die gewünschte Temperatur gebracht. Die Wirkstoffe werden herausgelöst und durch Ziehen am Mundstück in die Lunge befördert.

Vaporizer für jeden Geldbeutel
Vaporizer gibt es in jeder Größenordnung. Am beliebtesten sind kleine Geräte, die in der Hosentasche Platz finden und mit denen sich unterwegs diskret eine Vaping-Session durchführen lässt. Diese Produkte sind ab etwa 60 Euro erhältlich.

Luxus-Tischgeräte können ab 400 Euro erworben werden. Sie lassen sich mit weitaus mehr Kräutern als der handliche Vaporizer befüllen und erlauben den gemütlichen Vape-Genuss zu Hause in geselliger Runde. (prm)


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