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Nachricht vom 19.12.2011    

Benefizkonzert "Melodien der Herzen" wurde zum Erlebnis

Ein exzellentes Klangerlebnis bot das Benefizkonzert "Melodien der Herzen" unter der Gesamtleitung von Chordirektorin FDB Susanne Steinhauer in der evangelischen Kirche in Hamm. Es war ein außergewöhnliches Konzerterlebnis mit sechs Chören, dem Ensemble "Four Voices" und Star-Trompeter Dirk Schiefen. Ein Teil des Erlöses fließt in die Orgel der Kirche.

Chordirektorin FDB Susanne Steinhauer hatte allen Grund zum Strahlen nachdem das unter ihrer Gesamtleitung stehende exzellente Benefizkonzert in der Hammer evangelischen Kirche mit viel Applaus bedacht wurde. Ein besonderes Highlight waren die Vorträge von Trompeter Dirk Schiefen. Fotos: R.-D. Rötzel

Hamm. Die faszinierende Ausdruckkraft von Gesang und Musik bezauberte ein restlos begeistertes Publikum in der evangelischen Kirche beim Benefizkonzert „Melodien der Herzen“. Bereits eine Viertelstunde vor Konzertbeginn war das Gotteshaus mit 550 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt, einige Interessierte mussten leider den Heimweg wieder antreten. Die Hälfte des Erlöses kommt der Orgel der evangelischen Kirche für die Anschaffung von weiteren Registern zu Gute.

Das zweieinhalbstündige Konzerterlebnis stand auf hohem Niveau, bestach durch Präzision und der Freude aller Mitwirkenden sowie der allen Chören vorstehenden Chordirektorin FDB Susanne Steinhauer – die auch die Gesamtleitung inne hatte -, Lieder und Musik zu einem herrlichen Klangerlebnis zu verschmelzen.
Die sechs Steinhauer-Chöre, das Ensemble „Four Voices“ und nicht zuletzt Dirk Schiefen, der zweifellos zu den besten Trompeten-Virtuosen im deutschsprachigen Raum gehört, boten mit gesanglichen und musikalischen Leckerbissen einen glanzvollen und außergewöhnlichen Adventsnachmittag und verbreiteten festliche Stimmung.
Nach Eingangsworten des Hausherrn, Pfarrer Holger Banse, entbot Wolfgang Steinhauer, dessen besonderer Dank Raymund und Gisela Hermes sowie der Volksbank Hamm für die finanzielle Unterstützung und dem Fachgeschäft „Blütenrausch“ für die Ausschmückung des Gotteshauses galt, einen herzlichen Willkommensgruß.

Stets den Text der Lieder auf den Lippen hatte Susanne Steinhauer die Sängerinnen und Sänger mit ihrer einfühlsamen, aber trotzdem souveränen und ermunternden Stabführung jederzeit fest im Griff. Die Gewissenhaftigkeit und eine damit verbundene Strenge der Chorleiterin in den Proben ist bekannt, aber nicht minder kommt die Begeisterung aller Beteiligten bei Auftritten zu Tage.
Mit anteilnehmenden Texten, basierend auf der Reise von Maria und Josef von Nazareth nach Bethlehem, führte Dietmar Eschemann durch das sorgfältig aufgestellte Programm, das durch Farbe und konzertante Aussagekraft bestach. Die Chöre zeigten stimmliche Geschlossenheit, die gefragten rhythmischen Vielfalten der Tempi- und Vokalwechsel wurden melodisch klar, gefühlsbetont und stimmlich hervorragend gemeistert.
Den Eröffnungspart übernahm der Frauenchor Öttershagen mit „Von guten Mächten“, „Was kann schöner sein“ und „Stille, schlaf ein, mein Kind“.
Begleitet wurde der MGV „Einigkeit“ Obernau bei der „Abendruhe“ von Bernd Schmidt auf der Mundharmonika und beim weltbekannten „Rot ist der Wein“ von Harry Friesen (Akkordeon), um dann das alt ehrenwürdige „Elternhaus“ zu zelebrieren.

Der Frauenchor Pracht begann einfühlsam mit dem „Irischen Liebeslied“. Dann ging es „Weit, weit weg“ (Klavier: Anna Keck) und mit „Wenn es kalt wird“ in den Winter über. Solistisch begleiteten Mechthild Eschmann, Marga Rabbich und Nadja Schmidt den Gemischten Chor „Im Grunde“ Oberirsen bei „My Lord, what a morning“ (Trompete: Dirk Schiefen) und „Ein Stern erstrahlt in dunkler Nacht“. Bei „Il est né, le divin entfant“ bestach Nadja Schmidt als Solistin in Klavierbegleitung von Angelika Franz.
„Dona Maria“ und den Frauenchor Breitscheidt begleitete Harry Friesen mit dem Akkordeon. Weiter brachte der Konzertchor „Hebe deine Augen auf“ und „Vater unser“ zu Gehör.
Mit der „Sternennacht“ leitete der MGV „Germania“ Breitscheidt zum Gospel „I want to go to heaven“ (Solisten: Paul Flender, Helmut Rötzel) über. Rockig und fetzig dann das in den 60iger Jahren durch die Beach Boys bekannt gewordene „Barbar’Ann“ mit den Solisten Frank Eitelberg, Philipp Eitelberg, Ingo Sälzer und Gerd Schmidt am Kontrabass – danach war die erste Zugabe des Abends fällig.
Weitere Glanzlichter versprühte das Ensemble „Four Voices“ (Susanne Steinhauer (Sopran), Nadja Schmidt (Alt), Paul Flender (Tenor), Ingo Sälzer (Bass) und Anna Keck am Klavier) mit „Tell me the story of Jesus“, „In mir klingt ein Lied“ und „O Holy Night“.
Star-Trompeter Dirk Schiefen ließ einen großen Melodienbogen bei seinen sechs Vorträgen von „Ave Maria der Berge“, dem „Wolgalied“ bis hin zum „Es wird scho glei dumpa“ erklingen. Darüber hinaus begleitete er auch Chöre und Solisten, so die beiden Männerchöre Breitscheidt und Obernau bei der „Post im Walde“. Zum Abschluss des hochkarätigen Programms intonierten beide Chöre „Weihnachten bin ich zu Haus“ in Akkordeon-Begleitung von Harry Friesen .
Lang anhaltender Applaus – nach einer Zugabe - war der verdiente Dank für ein Konzert, auf dessen Fortsetzung man gespannt sein darf. (R.-D. Rötzel)


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