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Pressemitteilung vom 05.07.2024    

Nach 40 Jahren in den Ruhestand: Wissener Förderschulleiterin Andrea Lottritz-Roth verabschiedet sich

"Eine Förderschullehrerin mit Leib und Seele": Wer so eine Abschiedsfeier bekommt, der darf mit Fug und Recht davon ausgehen, dass er in der Vergangenheit mehr als nur ein bisschen richtig gemacht hat. Als am Donnerstag (4. Juli) mit Andrea Lottritz-Roth die langjährige Leiterin der Förderschule am Alserberg in Wissen ihre Entlassurkunde von der ADD erhielt, da war die Wertschätzung ihr gegenüber fast greifbar.

Andrea Lottritz-Roth (M.) hat die Förderschule am Alserberg entscheidend geprägt. Das würdigten auch Regierungsschulrätin Nicole Lohse seitens der ADD und Kreisbeigeordneter Klaus Schneider. (Foto: Kreisverwaltung/Thorsten Stahl)

Kreis Altenkirchen/Wissen. Und das nicht nur in den Grußworten, sondern vielmehr noch in den liebevollen und kreativen Beiträgen des Kollegiums und der Schüler. Mehr Herzblut geht eigentlich nicht. Fast 40 Jahre hat Lottritz-Roth an der Schule in Wissen gewirkt, 16 davon als Rektorin. An Regierungsschulrätin Nicole Lohse war es, den Werdegang der Förderschullehrerin nachzuzeichnen. Dabei zeigte sich, dass schon die ersten Beurteilungen völlig zutreffend waren - von "den Anforderungen körperlich und nervlich gewachsen" bis zu "konsequentes Engagement und vorbildliche Dienstauffassung". Der Schulleiterin selbst wird vermutlich aber dieses Lob der ADD-Vertreterin am wichtigsten gewesen sein: "Sie hat immer im Sinne der ihr anvertrauten Schüler gehandelt."

Für den Kreis Altenkirchen als Schulträger erklärte Beigeordneter Klaus Schneider, wie außergewöhnlich es sei, dass jemand 16 Jahre lang eine Schule führe. "Andrea Lottritz-Roth war und ist eine Förderschullehrerin mit Leib und Seele." Ihre Anerkennung reiche weit über die Kreisgrenzen hinaus. "Der Kreis ist ihr zu Dank verpflichtet", so Schneider, der bei dieser Gelegenheit auch den hohen Stellenwert der Förderschulen betonte.



Großartiges Wirken und respektvoller Umgang
Schulelternbeiratsvorsitzende Christel Vierbuchen-Dick würdigte das "großartige Wirken" und den "respektvollen, wertschätzenden Umgang" der scheidenden Pädagogin. Seitens der Maximilian-Kolbe-Schule in Scheuerfeld und der Wilhelm-Busch-Schule in Wissen bedankten sich Cornelia Hartmann und Björn Hahn mit einem "ABC der guten Zusammenarbeit" bei Andrea Lottritz-Roth. Für den Personalrat wollte Klaus Roloff (der auch durch das Programm führte) die "immerwährende Zugwandtheit" in den Fokus rücken. "Wir lassen Dich nicht gerne gehen", sagte er namens des Kollegiums.

Für Andrea Lottritz-Roth selbst war es eine große Freude, so lange mit und für ganz besondere Menschen arbeiten zu dürfen. Als sie angefangen habe, habe der unsägliche Name noch "Sonderschule für geistig Behinderte" gelautet. Die Philosophie in Wissen sei schon lange die, Bedarfe und Potenziale der Schüler in den Vordergrund zu stellen. Der letzte Satz verriet dann alles über das pädagogisch-berufliche Selbstverständnis der nun bald Ex-Rektorin: "Es geht nur gemeinsam." (PM)


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