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Nachricht vom 17.10.2024    

Sicheres Treppensteigen im Alter

RATGEBER | Je älter der Mensch wird, desto herausfordernder werden die Aufgaben des Alltags. Öffentliche Treppen, aber vor allem diejenigen im privaten Bereich, stellen dabei schnell ein gefährliches Hindernis dar. Bei einem Sturz kann es zu schwerwiegenden Verletzungen kommen, die sehr schmerzhaft sind und nur sehr langsam abheilen. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Treppensteigen im Alter sicherer zu gestalten.

KI generiertes Bild

Treppensteigen – aber richtig
Damit Senioren Treppen ohne Probleme hinauf und auch wieder hinunterkommen, gibt es generell vier Tipps, die bei diesem Vorhaben helfen. Erstens: keine Eile. Beim Treppensteigen sollte möglichst keine Hektik im Schritt liegen. Zweitens ist es hilfreich, die Hand immer am Treppengeländer zu belassen, sodass im Notfall gleich ein Abfangen möglich ist. Ebenfalls hilfreich: immer nur eine Stufe auf einmal nehmen. Ferner gilt es zu vermeiden, die Treppen mit viel Last zu betreten. Insbesondere, wenn es sich dabei um Transportgegenstände handelt, welche die Sicht auf die nächste Stufe einschränken.

Wer ferner Einfluss auf den Treppenbau hat, sollte sich für solide und sichere Optionen entscheiden. Selbst eine schwebende Treppe kann so modifiziert werden, dass sie den Ansprüchen des altersgerecht wird. Somit werden Ästhetik, Stil und Sicherheit im Wohnumfeld kombiniert. Um Treppen wie die erwähnten sicherer zu machen, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen.

Seniorengerechte Treppen
In Deutschland gehört der Sturz auf der Treppe zu den häufigsten Unfallursachen bei Senioren. Entsprechend gibt es Empfehlungen, um Treppen seniorengerecht und sturzsicher zu gestalten. Grundsätzlich ist es selbstredend wichtig, in den eigenen vier Wänden qualitativ hochwertige Auf- und Abstiege zu integrieren. Wer über einen Wechsel der Treppe nachdenkt, dem sind Treppen aus Polen zu empfehlen. So ist es möglich, individuelle Modelle, welchen modernste Technik zugrunde liegt, zu fairen Preisen zu beziehen.

Doch auch bestehende Treppen können an die Herausforderungen des Alltags von Senioren angepasst werden. Hierzu ist es nötig, Treppenstufen rutschsicher zu machen. Rutschhemmende Materialien, Gummistreifen oder Fliesen helfen, den Tritt zu sichern. Nicht minder wichtig: die passende Beleuchtung. Je besser die Treppenabsätze zu sehen sind, desto unwahrscheinlicher ist ein Sturz. Um die Beleuchtung möglichst einfach zu halten, wird ein Bewegungsmelder installiert. Immer, wenn jemand in die Nähe der Treppe kommt, wird das Licht angeschaltet.

Des Weiteren hilft es, den Beginn sowie das Ende der Treppe farblich zu markieren. Hierfür wird ein farbiger Streifen Klebeband aufgebracht. Oder die gesamte Stufe wird in einer Signalfarbe bemalt. Optimal ist selbstverständlich, wenn die Markierungen des Treppenanfangs beziehungsweise des Treppenendes beleuchtet werden.

Auf keinen Fall sind Reparaturen oder Ausbesserungsarbeiten an einer beschädigten Treppe aufzuschieben. Hier können gefährliche Stolperfallen entstehen. Gleiches gilt im Übrigen für Dinge, die auf Stufen platziert werden, wie Blumentöpfe oder andere Dekorationsgegenstände. Ebenfalls verboten ist es, Gegenstände, die später mit in den nächsten Stock sollen, als Erinnerung auf einer Treppestufe zu lagern.

Treppensteigen im Alter wichtig
Wer jetzt denkt, die sicherste Variante wäre dann, das Treppensteigen zu vermeiden, liegt falsch. Denn besonders im Alter gilt der Spruch "Wer rastet, der rostet". Insofern ist Treppensteigen eine effektive Möglichkeit, um sich im privaten Umfeld oder in der Öffentlichkeit fit zu halten. Das trifft im Übrigen nicht nur für ältere Menschen zu, sondern eben auch für junge Menschen. Regelmäßiges Hoch- und Heruntersteigen fördert die Muskelkraft, unterstützt das Herz-Kreislauf-System und verbessert die Koordination. (prm)


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