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Nachricht vom 03.01.2025    

Westerwaldwetter: Dauerfrost, Schnee und Glatteisregen

Von Wolfgang Tischler

Mit einer nordwestlichen Strömung fließt kalte Meeresluft polaren Ursprungs in den Westerwald und leitet einen etwas winterlicheren Wetterabschnitt ein. Nach ergiebigem Schneefall am Sonntag kommt warme Luft zu uns. Der Niederschlag geht in Regen über. In der Übergangsphase kommt es zu gefährlicher Glatteisbildung.

Es ist weiterhin mit winterlichen Straßenverhältnissen zu rechnen. Foto: Wolfgang Tischler

Region. Winterliche Verhältnisse herrschen am Freitag, dem 3. Januar im Westerwald. Die Temperaturen bleiben mit Ausnahme des Rheintals im Frostbereich und immer wieder gibt es Schneeschauer. Ab und an kann auch die Sonne zum Vorschein kommen. Die vereinzelten Schauer halten auch in der Nacht zum Samstag an und bringen verbreitet Glätte. Bei Temperaturen bis zu minus sechs Grad kann es ebenso Glätte durch überfrierende Nässe geben.

Der Samstag kommt weitgehend stark bewölkt daher, bleibt jedoch niederschlagsfrei. Der Wind kommt schwach aus südwestlicher Richtung. Im Neuwieder Becken klettert das Thermometer auf plus drei Grad, ansonsten bleibt es bei leichtem Dauerfrost.

Sonntag hohe Glättegefahr durch Glatteis
Die Nacht zum Sonntag bleibt zunächst trocken. In der zweiten Nachthälfte setzt dann kräftiger Niederschlag ein. Zunächst als Schnee. Hier werden bis zu 15 Zentimeter Neuschnee erwartet. Gegen Morgen steigt die Temperatur an und der Schnee geht in Regen über. In dieser Phase kann es dann zu gefährlicher Glatteisbildung kommen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor hoher Glättegefahr.



Im Laufe des Tages steigen die Temperaturen weiter und der Regen lässt nach. Am Rhein werden bis zu acht Grad und im hohen Westerwald bis zu vier Grad erreicht. In der Nacht zum Montag gibt es weitere Regenschauer und es bleibt frostfrei. Der Wind aus Südwest wird stärker und erreicht in den Kammlagen des Westerwalds stürmische Böen.

Montag sehr warm und Sturmgefahr
Für den Montag sind Temperaturen von bis zu 13 Grad vorhergesagt. Der Wind frischt weiter auf und erreicht aus heutiger Sicht insbesondere in höheren Lagen Sturmstärke. Ab Dienstag lässt der Wind nach und die Temperaturen gehen deutlich zurück. Für den Rest der Woche prophezeien die Wetterfrösche, dass das Thermometer um die null Grad pendelt und es soll immer wieder mal Schneeschauer geben. woti

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