Pressemitteilung vom 03.04.2025
Inklusion im Westerwald: E-Bike-Tandems erleichtern gemeinsame Mobilität
In Altenkirchen wurden kürzlich zwei innovative E-Bike-Tandems vorgestellt, die Menschen mit Beeinträchtigungen neue Mobilitätsmöglichkeiten bieten. Das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen präsentierte das "Tandemprojekt" bei einer Veranstaltung bei Wäller Sport.

Altenkirchen. In der vergangenen Woche fanden in den Räumen von Wäller Sport zwei Präsentationen des neuen "Tandemprojekts" des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen statt. Am Donnerstag (20. März) waren geladene Gäste eingeladen, während am Samstag (22. März) beim Tag der offenen Tür alle Interessierten die Gelegenheit hatten, die innovativen E-Bike-Tandems kennenzulernen.
Dank einer Förderung von Aktion Mensch und der Unterstützung von Wäller Sport konnten in diesem Jahr zwei hochwertige E-Bike-Tandems des niederländischen Herstellers van Raam angeschafft werden. Diese speziellen Fahrräder sind darauf ausgelegt, Menschen mit Beeinträchtigungen, die nicht selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen können, gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen. Das erste vorgestellte E-Tandem, das "Fun2Go", bietet Platz für zwei Personen, die nebeneinander sitzen. Eine Person lenkt und schaltet, während beide die Pedale bedienen können - wahlweise mit oder ohne Unterstützung. Ein praktischer Korb mit Stockständer ermöglicht die Mitnahme von Hilfsmitteln.
Das zweite E-Tandem, das "Velo plus", ist mit einer Transportplattform ausgestattet, die die Mitnahme einer Person im Rollstuhl unter Berücksichtigung gängiger Sicherheitsvorschriften ermöglicht. Eine Seilwinde erleichtert das Aufziehen auch schwererer Personen auf die Plattform. Beide E-Bikes verfügen über eine Elektrounterstützung mit zwei Akkus und erreichen eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern, was sie ideal für Ausflüge in die Natur macht.
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Vertreter der Lebenshilfe Altenkirchen, der Caritas, der Seniorenhilfe, der Sportvereine, der AOK sowie des Stammtischs "Barrierefreiheit" waren vor Ort und zeigten sich begeistert von den neuen Möglichkeiten. Auch die City Managerin Frau Laux und der Behindertenbeauftragte der Stadt Altenkirchen, Herr Schreiz, waren anwesend und diskutierten mögliche Einsatzmöglichkeiten. Herr Dörrwaldt vom Inklusiven Wanderweg Weyerbusch schlug sofort eine Testfahrt auf dem Wanderweg vor.
"Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesen beiden E-Bikes einen Beitrag zur Inklusion leisten können. Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität, und wir möchten, dass jeder die Gelegenheit hat, gemeinsame Erlebnisse in der Natur in unserem schönen Westerwald zu genießen", erklärte Margit Strunk, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes Altenkirchen.
Für weitere Informationen zu den E-Bikes oder Ideen für Kooperationsprojekte steht die Beratungsstelle der EUTB, Diakonisches Werk des Evangelischen Kirchenkreises Altenkirchen, unter der Telefonnummer 02681-800820 oder per E-Mail an info@eutb-ak-nr.de zur Verfügung. (PM/Red)
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