Pressemitteilung vom 03.04.2025
Kreatives Schreiben als Brücke in der Sterbebegleitung
Am 26. März fand im Hospizbüro Altenkirchen ein besonderer Gruppenabend für die ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Hospizvereins Altenkirchen e.V. statt. Im Fokus stand das kreative Schreiben, eine Methode, um Gefühle auszudrücken und Erlebtes zu verarbeiten.

Altenkirchen. Am Abend des 26. März trafen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizvereins Altenkirchen e.V. zu einem besonderen Gruppenabend im Hospizbüro in Altenkirchen. Der Schwerpunkt lag auf dem Thema "Kreatives Schreiben in der Sterbebegleitung", einer wertvollen Methode zur Unterstützung emotionaler Prozesse.
Referentin Tanja Pfeifer-Söhngen stellte den Anwesenden sechs verschiedene Arten des kreativen Schreibens vor. Dazu gehörten das klassische Tagebuch oder Danktagebuch, freies Zeichnen, das Verfassen eines Elfchens (eine spezielle Gedichtform), Psalmen, Märchen sowie die würdezentrierte Therapie. Jede dieser Methoden bietet die Möglichkeit, Gedanken zu ordnen und Emotionen auszudrücken.
Nach der Einführung konnten die Teilnehmenden eine der vorgestellten Methoden auswählen und selbst kreativ werden. Es entstanden berührende Texte, inspirierende Zeichnungen und tiefgehende Reflexionen. Diejenigen, die wollten, konnten ihre Ergebnisse in der Gruppe vorstellen und ihre Erfahrungen teilen.
Die Veranstaltung verdeutlichte eindrucksvoll, dass kreatives Schreiben nicht nur eine Technik ist, sondern auch ein wertvolles Werkzeug, um den Herausforderungen der Sterbebegleitung mit Achtsamkeit und Empathie zu begegnen.
Für Fragen zur kostenlosen Arbeit oder für Beratungen stehen die Ansprechpartner des Hospizvereins unter folgenden Telefonnummern zur Verfügung: Bereich Altenkirchen: 0177-8589397, Bereich Wissen, Hamm/Sieg: 0171-8114657, Bereich Weyerbusch, Flammersfeld: 0151-67539958. PM/Red
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