Pressemitteilung vom 05.04.2025
Daniela Schmitt übernimmt Vorsitz der rheinland-pfälzischen FDP
In Mainz wurde Daniela Schmitt zur neuen Landesvorsitzenden der FDP Rheinland-Pfalz gewählt. Die Wirtschaftsministerin setzte sich mit deutlicher Mehrheit durch, obwohl es zunächst nach einer Kampfkandidatur aussah.

Mainz. Knapp ein Jahr vor der Landtagswahl ist die Ministerin zur Chefin der rheinland-pfälzischen Liberalen gewählt worden. Einen Gegenkandidaten gab es trotz der Querelen der vergangenen Wochen nicht.
Die rheinland-pfälzische FDP hat mit Daniela Schmitt eine neue Landesvorsitzende. Die 52-jährige Wirtschaftsministerin wurde bei einem Parteitag in Mainz mit 67,5 Prozent der gültigen Stimmen gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge von Volker Wissing an, der im vergangenen November im Zuge des Ampel-Bruchs im Bund aus der Partei ausgetreten war. Gegenkandidaten zu Schmitt gab es nicht.
In den vergangenen, von internen Machtkämpfen geprägten Monaten hatte Schmitt die Landespartei vorübergehend gemeinsam mit Carina Konrad geführt. Die beiden waren zu Wissings Amtszeit Co-Vorsitzende.
Eine Zeit lang sah es danach aus, als komme es bei dem Landesparteitag in Mainz zu einer Kampfkandidatur gegen Schmitt. Als mögliche Kandidaten galten Konrad, die zuletzt für die Liberalen im Bundestag gesessen hatte, Wirtschaftsstaatssekretär Andy Becht und Philipp Fernis. Letzterer war bis vor Kurzem Fraktionsvorsitzender im Landtag, mittlerweile ist er als Nachfolger des verstorbenen Herbert Mertin Justizminister von Rheinland-Pfalz. (dpa/bearbeitet durch Red)
Lesen Sie gerne und oft unsere Artikel? Dann helfen Sie uns und unterstützen Sie unsere journalistische Arbeit im Kreis Altenkirchen mit einer einmaligen Spende über PayPal oder einem monatlichen Unterstützer-Abo über unseren Partner Steady. Nur durch Ihre Mithilfe können wir weiterhin eine ausgiebige Berichterstattung garantieren. Vielen Dank! Mehr Infos.
Mehr dazu:
FDP
Feedback: Hinweise an die Redaktion