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Nachricht vom 20.09.2012    

Jusos fordern mehr Schülerbeteiligung

Die Juso-Arbeitsgruppe im SPD-Ortsverein Altenkirchen diskutierte über das Schulsystem und fordert mehr Durchlässigkeit und Schülerbeteiligung. Auch das Thema Rauchen wurde thematisiert.

Kreis Altenkirchen. Die Juso-Arbeitsgruppe im SPD-Ortsverein Altenkirchen diskutiert regelmäßig über Themen, die Jugendlichen besonders am Herzen liegen. Dieses Mal ging es um das Schulsystem und um das Problem des Rauchens.

Im Schulsystem sehen die Jusos vor allem Probleme darin, dass die Klassen zu groß sind, so dass individuelle Förderung kaum möglich ist. Wenn jedoch Schüler unter- bzw. überfordert sind, ist das Potenzial viel höher, dass Störungen im Unterricht auftreten – ein Zustand, der weder den Schülern noch den Lehrern hilft. Spezielle Förderangebote für Hochbegabte und schwächere Schüler können die Schere zwischen den Leistungsstufen verkleinern.

Neben der individuellen Förderung sehen die Jusos es als wichtig an, Schulsozialarbeit und soziales Lernen zu fördern. Gerade in Brennpunktschulen ist es wichtig, den Schülern Regeln des Zusammenarbeitens zu vermitteln, die sie eventuell zu Hause nicht lernen.

Zudem sollte die Durchlässigkeit des Schulsystems gestärkt werden. Wer in der Grundschule ein Überflieger ist, muss dies noch lange nicht im 8. Schuljahr sein – und umgekehrt. Bei den Empfehlungen für die weiterführenden Schulen sollte daher darauf geachtet werden, den Leistungsstand der Kinder möglichst genau zu beschreiben und den Eltern klarzumachen, dass ein Beginn auf der Realschule Plus keineswegs das Abitur ausschließt.



Dass LehrerInnen ein wichtiger Faktor im Schulleben sind, liegt auf der Hand. Obwohl im pädagogischen Teil des Lehramtsstudiums vermittelt wird, dass Schüler zur Evaluation des Unterrichts aufgerufen werden sollten, führt dies kaum ein Lehrer durch. Die Juso-Arbeitsgruppe wünscht sich mehr Schülerbeteiligung bei der Evaluation von Unterricht. Fragebögen wären dafür hilfreich, heißt es in der Pressemitteilung der Jusos.

Ein weiteres wichtiges Problem sehen die Jusos in der Tatsache, dass viele Jugendliche rauchen, obwohl sie noch nicht 18 Jahre alt sind. Eine strengere Überwachung, vor allem an Schulen, wäre notwendig, aber ebenso eine deutlichere Aufklärung der Eltern und Schüler über die gesundheitlichen Risiken.
Außerdem sollte bei allen Großveranstaltungen wie Konzerten und in Fußballstadien ein generelles Rauchverbot gelten.


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