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Nachricht vom 26.01.2013    

EHC verliert unnötig gegen Netphen

Das Urteil ist hart: Die Neuwieder Bären liegen derzeit zwar nicht mit einem Schiff vor Madagaskar, die spielerische „Pest“ haben sie aber dennoch an Bord: Es will einfach nicht klappen mit dem ersten erspielten Dreier in der Liga. Auch das Gastspiel beim EHC Netphen ging trotz mehrmaliger Führung am Ende mit 5:6 (2:1, 2:3, 1:2) verloren.

Steuern EHC-Kapitän Willi Hamann (rechts) und seine Mannschaft ein untergehendes Schiff? Eine Niederlage im Heimspiel am Sonntag gegen Kassel würde stark darauf hin deuten. Foto: www.fischkopp-medien.de

Es war die dritte Niederlage im Oberliga-West-Pokal im dritten Auswärtsspiel in Folge. Nun liegen alle Hoffnungen auf dem ersten Heimspiel am Sonntagabend gegen die EJ Kassel 1b. Die Mannschaft und das Umfeld sind sich einig: Der erste Sieg muss her! Alles andere käme durchaus einem Schiffbruch gleich, ein Fehlstart wäre es allemal.

„Ich denke, wir waren heute 50 Minuten lang die bessere Mannschaft“, sagte EHC-Trainer Arno Lörsch. „Zehn Minuten lang aber haben wir in der Summe nicht aufgepasst und uns katastrophale Fehler erlaubt. Netphen hat recht unstrukturiert gespielt, aber sie gehen extrem hart zum Tor und wollen unbedingt die Treffer machen. Dafür sind sie am Ende belohnt worden.“

Gleich am Anfang lief es gut für Netphen, als der Ex-Neuwieder Patrick Morys in Überzahl (9.) die Führung erzielte. Im ersten Spielabschnitt drehten die Bären noch die Partie: Der wieder genesene Alexander Bill traf zum Ausgleich (17.), Rene Sting brachte den EHC in Unterzahl in Führung (18.). Schon zu diesem Zeitpunkt aber hatten es die Gäste im Siegerland verpasst, weitere Treffer nachzulegen.

„Wir wollten teilweise einfach zu schön spielen. Hier noch ein Pass und da noch ein Pass“, ärgerte sich Lörsch über die vergebenen Chancen. Und so ging das zweite Drittel knapp verloren, obwohl der EHC durch Karl Neubert in Überzahl (31.) und Andreas Czaika (38.) zwei weitere Male in Führung ging. Netphen aber glich unter anderem durch zwei Tore von Michal Kousek (37., 40.) zum 4:4 aus.



„Die Mannschaft hat gut gekämpft, Moral bewiesen und trotz der Ausfälle spielerisch stark agiert. Auf der anderen Seite haben wir aber immer wieder, auch von eigentlich routinierten Spielern, katastrophale Fehler gemacht, die prompt zu Gegentoren geführt haben. Obendrein haben wir auch zu viele unnötige Strafen genommen. Wenn wir mal unser Tempo gespielt haben, dann war Karneval in Netphens Abwehrdrittel.“

Gefeiert aber wurde zu selten. Selbst der vierte Führungstreffer in diesem Spiel durch Jan-Niklas Linnenbrügger zum 5:4 (47.) sollte an diesem Abend nicht zum ersehnten Sieg reichen. Andre Bruch (54.) und erneut Michal Kousek (56.) drehten die Partie zugunsten der Gastgeber und legten damit die nicht zu übersehene Unsicherheit der Bären offen.

„Wir müssen einfach auch mal die Scheibe ganz simpel hinten rausspielen und nicht immer alles spielerisch lösen“, fordert Lörsch für die Zukunft. „Wir wollen es auch da zu schön machen, verlieren dann die Scheibe und kassieren dumme Gegentore. Unterm Strich zählt eben nicht das spielerische Element, sondern die Tore.

Im ersten Heimspiel des Oberliga-West-Pokals geht es nun am Sonntagabend um 19 Uhr im Neuwieder Ice House gegen die EJ Kassel 1b.


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