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Nachricht vom 19.03.2013    

Die Zukunft der Stadt im Fokus des 19. Kaufmannsessens

Traditionen haben in Wissen einen hohen Stellenwert. Aber man geht auch immer wieder neue Wege. Der Treffpunkt Wissen hatte zum Kaufmannsessen eingeladen, diesmal in die Produktionsräume der Firma SHT Steib im Gewerbepark Frankenthal. Im Gastvortrag stand mit Blick auf das Jubiläum der Stadt dann auch die Gegenwart und die Zukunft des Mittelzentrums an der Sieg im Mittelpunkt.

Vom Treffpunkt-Vorstand gab es für den Vortrag von Bürgermeister Michael Wagener ein Geschenk. Fotos W. Hörter

Wissen. Der Treffpunkt Wissen hatte zum 19. Kaufmannsessen in diesem Jahr in die Produktionshalle der Firma SHT Steib in Wissen eingeladen und Vorsitzender Thomas Kölschbach begrüßte rund 70 Gäste.
Bevor der Gastredner des Abends, Bürgermeister Michael Wagener seinen Vortrag begann, stellte Michael Steib das Unternehmen vor. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Produktion besonderer Drehmomentschrauber, die unter anderem bei der Montage von Windkraftanlagen, im Maschinenbau oder in Industrieanlagen zum Einsatz kommen. Dieter Steib begann 1993 mit dem eigenen Unternehmen zuerst in einer Garage, später folgte der Umzug nach Scheuerfeld. Seit 2011 ist die Firma wieder in Wissen und bezog das neue Gebäude im Gewerbepark Frankenthal.

„Gegenwart und Zukunft – Visionen und Möglichkeiten für Wissen nach mehr als 1100 Jahren“ – unter diesem Thema stand der Abend zu dem Bürgermeister Michael Wagener referierte. Mit Blick auf die Vergangenheit lud Wagener zu den Jubiläumsfeiern vom 12. bis 14. April zusammen mit dem 62. Rheinischen Schützentag ein. Insbesondere den Festvortrag zur feierlichen Stadtratssitzung von Historiker Michael Rödder erwähnte Wagener. Den Aufschwung und Niedergang der Industrie an der Sieg, stand in den Reflexionen, ebenso der Bau der Bahnparallele, des Regio-Bahnhofes und der Gewerbepark Frankenthal.
Die Gegenwart sei gekennzeichnet von neuen Herausforderungen, die derzeit eine große Beteiligung und Bereitschaft aus der Bevölkerung erfahre, die sich in unterschiedlicher Weise in die Mitarbeit einbringe. Insbesondere gelte dies für die Bereiche der Zukunftsschmiede und für die Innenstadtentwicklung. Wissen ist im Programm „Aktives Stadtzentrum“ und hier warb Wagener für eine weitere rege Beteiligung bei den Gewerbetreibenden.
Wissen als Schulstandort bedeute auch eine junge Stadt, wo sich Handel und Gewerbe einbringen müssten. Eine weitere große Herausforderung seien die Themen Rathausstraße, Rathausbau und der Steg vom Bahnhof zum Kulturwerk. Insbesondere bei den Prozessen in der Stadt sei es wichtig, das sich die Bürgerschaft beteilige, auch der Treffpunkt als Gemeinschaft sei gefragt. Auch wenn die letzten Entscheidungen beim Stadtrat liegen, ohne Bürgerbeteiligung wird es nicht gehen. Der Internetausbau in der Verbandsgemeinde habe gegenwärtig ebenso Priorität.
Die Zukunft der Region als Schulstandort, als Wohn- und Gewerbestandort sei nicht negativ zu sehen, sondern als Chance zu sehen und zu nutzen. Aber darum müsse man auch gemeinsam kämpfen, führte Wagener aus und erinnerte an den Notarztsituation, den Polizeiwache und den Straßenausbau (L 278). Dafür müsse man „wach“ bleiben und dafür brauche es auch das Engagement der Einwohnerschaft.
Mit einem weiteren Blick auf die Zukunft stellte Wagener das angedachte Projekt „Soziales Wohnen“ im Bereich der ehemaligen Kistenfabrik vor, die Visionen der kommunalen Stromversorgung durch die Stadtwerke und auch die Chancen für die Siegstrecke der Deutschen Bahn mit Blick auf die Entlastung der völlig überlasteten Mittelrheinstrecke.
Im Anschluss entwickelte sich eine angeregte Diskussion unter den Teilnehmern. (hws)


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