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Nachricht vom 18.03.2014    

Landrat Lieber besuchte Federal Mogul in Herdorf

Um sich einen Überblick über die Unternehmensentwicklung zu verschaffen besuchten Landrat Michael Lieber, Bürgermeister Uwe Erner und Oliver Schrei sowie dessen Mitarbeiterin Jennifer Kothe von der WFG kürzlich Federal-Mogul in Herdorf, wo sie von Geschäftsführer Uwe Wülbers empfangen wurden.

Bürgermeister Uwe Erner, Personalreferent Fritz Leihe, Landrat Michael Lieber, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Altenkirchen Oliver Schrei, Anlagenbediener Markus Steinen, Geschäftsführer Federal Mogul Uwe Wülbers (von links) bei der Werksbesichtigung. (Foto: pr)

Herdorf. Landrat Michael Lieber, Bürgermeister Uwe Erner und Oliver Schrei sowie dessen Mitarbeiterin Jennifer Kothe von der WFG haben sich durch einen Besuch bei Federal-Mogul in Herdorf ein Bild über die aktuelle Unternehmensentwicklung machen können.

Das Werk, das seit 1969 in Herdorf ansässig ist, gehört seit 1998 zum Konzern Federal Mogul mit dem Hauptsitz in den USA. Federal Mogul beliefert mit innovativen Lösungen und neuen Technologien in erster Linie die Hersteller auf dem globalen Automobilmarkt. Daneben werden die hochwertigen Motorenteile auch für den Ersatzteilmarkt produziert.

Zu den Produkten des Werkes in Herdorf zählen Zylinderkopfdichtungen sowie Hitzeschilde im motornahen Bereich. Das Kundenspektrum ist auf alle namhaften Automobilhersteller verteilt. Während des Betriebsrundgangs in Herdorf erklärte Geschäftsführer Uwe Wülbers ausführlich die Produktionsabläufe.

„Wir sind hier in Herdorf gut aufgestellt“, so Wülbers, „natürlich stehen wir auch vor Herausforderungen. Ein großer Wachstumsmarkt ist Asien, insbesondere China. Von dort wird der Wettbewerb aber auch stärker werden“.

Außerdem sieht Geschäftsführer Uwe Wülbers neben der Entwicklung von innovativen Technologien, in den Themen Arbeitssicherheit, Abfallreduzierung, Gesundheitsmanagement sowie Mitarbeiterqualifizierung wesentliche Kernbereiche, die 2014 angegangen werden sollen.



Das Unternehmen beschäftigt derzeit ca. 400 Mitarbeiter. Die starke Bindung der Mitarbeiter ergibt sich aus einer durchschnittlichen Verweildauer der Mitarbeiter bei Federal Mogul in Herdorf von 25 Jahren. Der spürbare Fachkräftemangel ist dennoch ein Thema. Eine vielfältige berufliche Erstausbildung und eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten, sind Bausteine dem zu erwartenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Als Ausbildungsbetrieb in der Region, ist das Herdorfer Werk ein wichtiger Bestandteil. Denn zusätzlich zu den zurzeit knapp 40 eigenen Auszubildenden werden auch Auszubildende aus umliegenden Unternehmen in den Grundlagen Metall und in unterschiedlichsten Fachlehrgängen bei Federal-Mogul in Herdorf ausgebildet.

Die Besucherdelegation um Landrat Lieber zeigte sich beeindruckt von der Produktion und den bis ins Detail geplanten Arbeitsschritten. „Man sieht und spürt, dass Federal Mogul in Herdorf professionell arbeitet und hier viele Jahre Erfahrung zusammen kommen“, so der Landrat. Auch Bürgermeister Erner, häufiger Gast im Betrieb, lobt das Vorzeigeunternehmen für Herdorf: „Viele Generationen haben bei Federal Mogul gearbeitet. Das soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.“



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