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Nachricht vom 29.05.2008    

Spaß und Information - "easi"

"easi - Erlebnis, Spaß und Information" heißt es am 5. und 6. Juni in Wissen. Dann nämlich bietet das Landeskriminalamt eine Info-Veranstaltung am Kopernikusgymnasium und einen Aktionstag in der Konrad-Adenauer-Hauptschule. Ziel ist es, Jugendlichen und Kindern sinnvolle Alternativen zu jeglichem Suchtmittelkonsum aufzuzeigen.

Wissen. Nach der bereits im Jahr 2001 durchgeführten Veranstaltung setzt das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz "easi – Erlebnis, Aktion, Spaß und Information" am 5. und 6. Juni in Wissen fort. Auf Initiative des kriminalpräventiven Rates der Verbandsgemeinde Wissen und des Arbeitskreises Jugend/Bildung der Zukunftsschmiede der VG findet die Veranstaltung im Kopernikus Gymnasium und an der Hauptschule Wissen statt. Projektziel ist es, Kindern und Jugendlichen sinnvolle Alternativen zu jeglichem Suchtmittelkonsum aufzuzeigen: Erlebnis, Aktion, Spaß und Information statt Sucht und Drogenkonsum.
Damit die Initiative zum Erfolg führt und die nötige Kontinuität erlangt, benötigt sie möglichst viele engagierte Kooperationspartner als breite Basis. Diese Kooperationspartner sind die Schulen sowie die ansässigen örtlichen Vereine, die Jugendarbeit betreiben. Zielgruppe von "easi" sind Jugendliche im Alter von 11 bis 13 Jahren (Schüler des 5. und 6. Schuljahres). Man setzt beim 5./6. Schuljahr an, weil es sich in dieser Altersgruppe um ein Schwellenalter handelt, in dem sich die Jugendlichen meistens vom Elternhaus lösen. Die Veranstaltung findet in und in Zusammenarbeit mit den Schulen statt, da man die Zielgruppe, wenn sie in der Schule ist.
Die Präventionsveranstaltung besteht aus mehreren Elementen. Sie setzt sich zusammen aus einer Informationsveranstaltung am 5. Juni im Kopernikus Gymnasium Wissen sowie einem Aktionstag am 6. Juni an der Hauptschule Wissen. Weiterhin werden die Schüler im Rahmen des allgemeinen Unterrichts auf den Aktionstag hingeführt.
Die Informationsveranstaltung im Kopernikus-Gymnasium Wissen beginnt um 19.30 Uhr und wird den Rahmen von zwei Stunden nicht überschreiten. Dazu sind neben Lehrern, Eltern und Vereinsvertretern alle Interessierten herzlich eingeladen. Als Motto wählte man den Titel "Jugendszenen in der Verbandsgemeinde Wissen – ist auch mein Kind gefährdet?" Es sollen Tipps für Eltern, Risiken und Chancen sowie eine Checkliste von Institutionen, die in entsprechenden Fällen helfen, vermittelt werden. Als Referentin konnte Martina Leshwange (Fachberaterin des Landesjugendamtes Nordrhein-Westfalen) gewonnen werden. Sie spricht über allgemeine Entwicklungen in der Jugendkultur: "Was steckt dahinter? Wie entwickelt sich mein Kind? Mit welcher Szene identifiziert sich mein Kind?" Ausgehend von ihrem Referat soll eine Brücke zur Situation in der Verbandsgemeinde Wissen geschlagen werden, über die die übrigen Referenten dann eingehender berichten: Ralf Johanns aus Sozialarbeiter-Sicht, Carola Paas aus Sicht der Schulsozialarbeiterin sowie die Polizei. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, den Referenten Fragen zu stellen. Darüber hinaus ist auch eine Diskussion geplant und es können Einzelgespräche mit den Vortragenden geführt werden.
Am nächsten Tag findet dann der Aktionstag für die Schüler statt. Am Freitag, 6. Juni, werden sich zwischen 8 und 13 Uhr Vereine und Institutionen der Verbandsgemeinde Wissen präsentieren. Über 500 Schüler erhalten Laufzettel, anhand derer sie die einzelnen Stationen besuchen. Zum Abschluss der Veranstaltung werden Preise verlost sowie Vorführungen der DJK Selbach, der Verbandsgemeinde-Jugendfeuerwehr und der Polizei-Diensthundestaffel gezeigt.
Wegen des Aktionstags kann es im genannten Zeitraum im Bereich der Hauptschule zu Verkehrbehinderungen kommen. Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und entsprechende Vorsicht gebeten.


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