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Nachricht vom 22.06.2008    

"4 null 7" kommt gut an

Nicht alltäglich: Aus einer Elterninitiative entstand in Rettersen ein Verein - für den Nachwuchs. Auch der Name ist ungewöhnlich "FC 4 null 7". Das einjährige Bestehen wurde mit einem "Sondertrainung" und einigen Überraschungen gefeiert.

aufwärmtraining

Rettersen. Aus einer Elterninitiative wurde ein "FC 4 null 7 Rettersen": Schon länger hatten Eltern aus der Gemeinde die Idee, für ihren Nachwuchs eine Einrichtung zu schaffen, in der dieser seinen spielerischen Bedürfnissen nachkommen konnten. Vor einem Jahr nahm das dann Formen an und die Eltern machten aus ihrer Initiative einen Club, den "FC 4 null 7". Norbert Anhalt wurde der erste Vorsitzende, Garcia Michaela Rodrigues übernahm den Part der Jugendbeauftragten und Ines Badermann ist so etwas wie das "Mädchen für alles". Sie war auch schon in der Dorfgemeinschaft sehr aktiv und gestaltete maßgeblich den Spielplatz mit, so zum Beispiel den Totempfahl. Vorrangig wird im "4 null 7" der Fußball gefördert. Das kommt den Eltern entgegen, da sie nicht zu jeder Gelegenheit ihre Kinder in andere Orte fahren müssen und das bei ständig steigenden Benzinpreisen. Auf der anderen Seite gebe es, so Ines Badermann, den Kindern die Möglichkeit, egal ob Junge oder Mädchen, in Wohnungsnähe dem beliebten Fußballsport nachzukommen. Sie können sich außerhalb des festgelegten Trainingstages spontan auf dem Spielplatz treffen und hier herumkicken. Der Trainingstag ist jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr. Aktuell gehören den FC "4 null 7" 12 Familien mit über 25 Kindern zwischen sieben und 15 Jahren an. Trainiert werden sie von Karsten Lindlein, der von Gerit Lindlein und Jan Zerfass unterstützt wird.
Ganz stolz sind die Kinder auf ihre neuen T-Shirts von der Dorfgemeinschaft. Durch diesen Club sei auch die Gemeinschaft im Dorf gefördert worden, meint Ines Badermann. Er sei nicht als Konkurrenz zu bestehenden Vereinen zu sehen, sondern eher als Ergänzung. Etliche Kinder seien auch feste Mitglieder im SSV Weyerbusch. Zur Einjahresfeier gab es ein allgemeines Sondertraining mit Überraschungen. Es gab eine Übernachtung im Dorfgemeinschaftshaus, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und zur Abendzeit wurde auch noch richtig zünftig gegrillt. Zu später Stunde ging es schließlich noch auf eine ausgedehnte Nachtwanderung. Spender dieses Tages war Eberhard Wuttke aus Bonn, Opa von Luka Wuttke. Der Opa fand die Idee der Bürgerinitiative so klasse, dass er sie damit unterstützen wollte. (wwa)
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Aufwärmtraining ist vor jedem Spiel angesagt. Fotos: Wachow


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