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Nachricht vom 31.08.2014    

Kreisverwaltung erneut zertifiziert

Eine familienbewusste Personalpolitik wird der Kreisverwaltung Altenkirchen nun zum dritten Mal mit dem Zertifikat zum bundesweiten Audit "Beruf und Familie" bescheinigt. Das Gütesiegel erhielten bundesweit 322 Arbeitgeber.

Freude über die erneute Zertifizierung: Landrat Michael Lieber (rechts) Geesche Brennicke von der Personalabteilung und Verwaltungsdirektor Norbert Schmauck. Foto: KV

Altenkirchen. Die Kreisverwaltung Altenkirchen ist bereits am 17. Juni in Berlin für ihre strategisch angelegte familienbewusste Personalpolitik zum dritten Mal mit dem Zertifikat zum Audit "Beruf und Familie", einem Gütesiegel für familienbewusste Institutionen und Unternehmen, ausgezeichnet worden. Sie zählt damit zu insgesamt 322 Arbeitgebern im Bundesgebiet, die das von der "berufundfamilie" gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – erteilte Zertifikat erhielten.

Seit dem 27. August 2007 ist die Kreisverwaltung Altenkirchen bereits als familienbewusste Verwaltung mit dem Zertifikat zur bessern Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgezeichnet. Im Rahmen der so genannten „Re-Auditierung / Konsolidierung“ wurde das Zertifikat schon am 5. Dezember 2013 bestätigt und nunmehr offiziell verliehen. Die Auszeichnung gilt bis 2016.

„Die wiederholte Zertifikatsverleihung bestätigt, dass wir uns dem Prozess, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen und familienfreundliche Strukturen und Arbeitsbedingungen weiter auszubauen, aktiv stellen“, sagt Landrat Michael Lieber.
„Unsere großen Pluspunkte sind die flexiblen Arbeitszeiten, das Angebot von Telearbeit, eine Vielzahl von Teilzeitmodellen und Serviceangebote für Familien wie beispielsweise die Unterstützung bei der Ferienbetreuung“, so Lieber weiter.
Dabei muss eine familienbewusste Unternehmensorientierung auf den Bedarf ausgerichtet sein, von allen Beteiligten als Geben und Nehmen verstanden werden und auch flexibel auf gesellschaftliche Anforderungen reagieren.

Mit der erneuten Zertifizierung möchte die Kreisverwaltung Altenkirchen die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten weiterhin erhalten und vertiefen. Immerhin leisten die rund 450 Beschäftigten der Kreisverwaltung ihre Dienste für 130.000 Bürgerinnen und Bürger im Kreis Altenkirchen. Daher ist es unerlässlich, als Arbeitgeber das Engagement und die Zufriedenheit der Belegschaft zu sichern. Dazu soll die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben weiter entwickelt und in den Strukturen der Organisation fest verankert werden. Die Beschäftigung mit einer mitarbeiterorientierten Personalpolitik soll außerdem gleichzeitig der Abfederung des demografischen Wandels dienen und angesichts des bereits spürbaren Fachkräftemangels die Attraktivität der Verwaltung als verantwortungsbewusstem Arbeitgeber erhöhen.

„Wesentlich ist auch unser Wunsch den Standort zu stärken, in dem wir seitens der Kreisverwaltung als familienfreundliches Unternehmen unserer Vorbildfunktion nachkommen und lebendiges Beispiel sind für andere Institutionen und regionale Unternehmen. Es ist mir wichtig, mit der Zertifizierung die Möglichkeiten zu nutzen, um andere Arbeitgeber vom doppelten Gewinn solcher Maßnahmen zu überzeugen“, so Landrat Lieber zu den Zielen des Prozesses.



Die rund 450 Beschäftigten können bei der Kreisverwaltung Altenkirchen von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Das Angebot umfasst aktuell beispielsweise die gleitende Arbeitszeit bei reduzierter Kernarbeitszeit, zahlreiche Teilzeitmodelle, Job-Sharing, Telearbeitsplätze insbesondere für Beschäftigte mit familiären Verpflichtungen, einen jährlichen Gesundheitstag, der das Thema Beruf und Pflege berücksichtigt, umfangreiche Informationen im Intranet zu vorhandenen Angeboten, Unterstützung der Beschäftigten von internen Fachabteilungen bei Fragen zu Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen, ein Eltern-Kind Arbeitszimmer oder umfangreiche Kontakthaltemöglichkeiten für Beschäftigte in familienbedingter Freistellung.

Für die kommenden drei Jahre plant die Kreisverwaltung, bei der mehr als die Hälfte
der Beschäftigten Frauen sind und rund ein Drittel der Belegschaft (auch mehrheitlich Frauen) in Teilzeit arbeitet, die Einführung weiterer Maßnahmen zur besseren Balance von Beruf und Familie. Das individuelle Potenzial der Kreisverwaltung wurde systematisch entwickelt und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass zukünftig vorgesehen ist, mit bereichsübergreifenden Arbeitsgruppen zu spezifischen Themen an der kontinuierlichen Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu arbeiten. Zudem sollen Veranstaltungen für den Austausch der Beschäftigten über den Bedarf und die Erfahrungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeboten werden, ein Ausbau der externen Kommunikation zum Thema Vereinbarkeit erfolgen, familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik als Bestandteil moderner Führungskonzepte in die internen Fortbildungen aufnehmen und der Prozess der Wiedereingliederung nach familienbedingter Auszeit überprüft und angepasst werden.

Da die Kreisverwaltung erfolgreich an der Re-Auditierung teilgenommen hat, darf sie als Arbeitgeber das Zertifikat unverändert weiterführen.
In diesem Jahr jährte sich die Zertifikatsverleihung zum 16. Mal. Insgesamt haben seitdem rund 1.000 Unternehmen bundesweit die Auszeichnung für familienfreundliches Engagement erhalten. Das Audit Beruf und Familie wird von allen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft empfohlen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums und Bundeswirtschaftsministerium.


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