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Nachricht vom 17.07.2008    

Neue Internetplattform zum Breitband

Eine neue Internetplattform als Anlaufstelle vor allem für Kommunen, die noch keine Breitbanderschließung haben, hat jetzt das Landes-Wirtschaftsministerium online gestellt. Hier gibt es umfassende Informationen zum Thema, auch können Gemeinden konkrete Angebote einholen. Umgekehrt können Anbieter entsprechende Ausschreibungen der Kommunen einsehen.

Region. Die Breitband-Initiative Rheinland-Pfalz ist online gegangen. Ab sofort steht die neue Internetplattform der Landesregierung mit Informationen zum Thema "Breitbandanbindung/schnelles Internet" allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen. "Bei Fragen zu Technologievarianten, Markterkundung, Fördermöglichkeiten, Best Practice-Beispielen oder zur Initiative selbst und ihren Zielsetzungen soll die Website www.breitband-initiative-rlp.de eine erste Anlaufstelle sein", betonte dazu Wirtschaftsminister Hendrik Hering in Mainz.
Die Internetplattform biete eine konkrete Hilfestellung für kommunale Akteure, die sich derzeit um eine Breitbanderschließung unterversorgter Gebiete - ein Gebiet gilt dann als unterversorgt, wenn die Übertragungsrate unter 1 MBit/s downstream liegt - bemühen. Herzstück dieses Internetangebots ist die praktische "Markterkundung": Gemeinden oder Gemeindeverbände können die in einem "Anbieter- und Berater-Pool" gesammelten Kontaktdaten und Links nutzen, um konkrete Angebote einzuholen. Umgekehrt finden Anbieter von Breitband-Technologien auf der "Markterkundungsplattform" künftig die so genannten Interessenbekundungen oder Ausschreibungen von Gemeinden vor. Als potenzielle Kunden für eine Breitband-Erschließungsmaßnahme werden die Gemeinden hier ihre individuelle Ausgangslage erläutern und ihren Bedarf offen legen. Für das jeweilige Anliegen kann über die Website der Breitband-Initiative Rheinland-Pfalz gleichzeitig die Antragstellung vorbereitet werden.
"Die Verfügbarkeit von schnellen Breitband-Internetverbindungen ist heute ein unverzichtbarer Standortfaktor, der nicht nur für Unternehmen, Bildungseinrichtungen und andere institutionelle Anwender, sondern auch für die privaten Haushalte von großer Bedeutung ist", erklärte der Minister und betonte, dass für rund 97 Prozent der Privathaushalte in Rheinland-Pfalz bereits jetzt schnelles Internet schon verfügbar sei. Um die "weißen Flecken" bei der Breitband-Versorgung in Rheinland-Pfalz zu schließen, habe die Landesregierung bereits ein millionenschweres Förderprogramm und ein umfassendes Maßnahmenpaket beschlossen. Rheinland-Pfalz stellt von 2008 bis 2012 rund 10 Millionen Euro für die Breitband-Initiative zur Verfügung. Dabei werden Mittel der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) sowie der EU eingesetzt.
Mit der Freischaltung der neuen Homepage und der Anfang Juli erfolgten Notifizierung des Förderprogramms zur Breitbandversorgung ländlicher Räume ist die Landesregierung ihrem Ziel der flächendeckenden Breitbandvernetzung des ländlichen Raumes wieder ein Stück näher gekommen. "Kommunen, die bisher nicht mit schnellen Internetanschlüssen versorgt waren, haben nun die Möglichkeit, sich per Mausklick grundlegend zu informieren", so Hering weiter. "Die Nachfrage ist groß: Mehr als 100 Förderanfragen liegen der Geschäftsstelle der Breitband-Initiative Rheinland-Pfalz im Wirtschaftsministerium bereits vor."
Dass die Gelder für den Breitband-Infrastrukturausbau gut angelegt sind, davon ist Minister Hering überzeugt: "Der Ausbau einer flächendeckend verfügbaren Infrastruktur, die auch die Erschließung des ländlichen Raumes mit Breitband-Internetanschlüssen umfasst, ist eine wichtige Aufgabe, um den Standort Rheinland-Pfalz weiter entwickeln zu können."


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