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Nachricht vom 25.07.2008    

Flügellahme Gänse vermittelt

Zwei Kanadagänse auf dem Teich im Parc de Tarbes haben missgebildete Flügel. Das bedeutet, dass sie im Herbst nicht gen Süden ziehen können. Der Tierschutzverein kümmerte sich und ein Tierfreund nahm die ansonsten gesunden Tiere auf.

kanadagänse

Altenkirchen. Der Tierschutzverein Altenkirchen war informiert worden, dass auf dem Teich im Parc de Tarbes in der Kreisstadt unter den dortigen Kanadagänsen sich zwei auffällig verhielten. Es gebe offenbar Probleme mit den Flügeln. Doris Henn und Mitglieder des Tierschutzvereins nahmen sich der Sache an und beobachteten die Gänse. Mit viel Geduld lockten sie die Tiere an Land und stellten fest, dass die beiden erwähnten Tiere anscheinend gebrochene Flügel hatten, jedenfalls standen die vom Körper ab und lagen nicht wie bei den anderen dicht am Körper. Warum das so war, sollte ein Tierarzt feststellen. Die später eingefangenen Gänse wurden zum Tierarzt gebracht und dort sorgfältig untersucht. Ergebnis: Die Tiere sind von Geburt behindert. Sie hatten vermutlich die Eier zu spät verlassen und die Flügel nicht mehr richtig anstellen können. Das aber war augenscheinlich kein Hinderungsgrund zu überleben und groß und kräftig zu werden. Damit stand fest, dass den Tieren keine Gewalt angetan wurde, wie man anfänglich vermutet hatte. Die Behinderung hat allerdings zur Folge, dass die Gänse im Herbst nicht in der Lage sind, mit ihren Artgenossen gemeinsam die weite Reise in den warmen Süden anzutreten. Es galt also für die beiden Gänse ein neues Zuhause zu finden. Im Bereich der Kreisstadt fand sich ein Tierfreund, der die beiden Gänse aufnahm. (wwa)
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Noch wenige Augenblicke und Doris Henn hat eine der beiden Gänse mit Brot angelockt und eingefangen. Foto: Team Wachow


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