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Nachricht vom 09.11.2014    

Martinsmarkt lockte Besucher nach Wissen

Der traditionelle Martinsmarkt in Wissen erfreute sich auch in diesem Jahr größter Beliebtheit. Zahlreiche Besucher nutzen die Angebote des Marktes und der Einzelhändler in der Stadt, besonders der historische Teil sorgte für großen Zuspruch.

Zahlreiche Besucher nutzen die Chance an beiden Verkaufstagen des Wissener Martinsmarktes in Verbindung mit dem historischen Markt.
Fotos: Linda Weitz

Wissen. Bei bestem Wetter hatten bereits am Samstag zahlreiche Besucher das Angebot des Marktes sowie der zahlreichen Einzelhändler genutzt, die von 16 bis 21 Uhr ihre Geschäfte geöffnet hatten. Am Sonntag steigerte sich die Besucherzahl nochmals. Von 13 bis 18 Uhr herrschte reger Betrieb in der Wissener Innenstadt. Unter den zahlreichen Gästen waren auch viele Kinder mit ihren Laternen, die sich am frühen Abend dem Martinsumzug anschlossen.

Auf dem Markt, der in diesem Jahr erstmals an zwei Tagen den Martinsmarkt mit einem historischen Markt verband, gab es für alle Generationen viel zu entdecken. Im Bereich der Rathausstraße waren bereits die ersten Marktstände zu bewundern. Neben zahlreichen Leckereien gab es dort auch Produkte aus Bienenwachs, Kräuter und vieles mehr, für die Kleinsten stand ein Karussell bereit. Auch historische Traktoren sowie eine Mehrzweckbaumaschine gab es zu bewundern. Der älteste Traktor, ein EKL 15/2 Baujahr 1954 begeisterte nicht nur die Oldtimer-Freunde unter den Marktbesuchern.

Auch Sankt Martin war eingetroffen und sorgte beim Verteilen der Brezeln für strahlende Kinderaugen. Helmut Stricker hatte in diesem Jahr ein Nachwuchspferd gesattelt. Seine zehnjährige Stute durfte das erste Mal als Martinspferd dabei sein und meisterte ihre Aufgabe mit Bravour.

Im Bereich der Marktstraße und der Mittelstraße hatte der historische Markt seine Stände aufgebaut. Handgefertigter Lederschmuck, kuschelige Woll-Artikel oder Kunst – die Auswahl war groß. Mit zahlreichen Kerzen und Feuerstellen zauberten die Standbetreiber eine urige Stimmung in die engen Gassen der Fußgängerzone. Beim Bogenschießen konnte jedermann sein Glück versuchen. Auch das Handwerk kam nicht zu kurz: Ob Zinngießer, Kupferschmiede oder eine Weberei – die Marktbesucher konnten viele Einblicke in die mittelalterlichen Berufe erlangen. Ein Gauklerpaar sorgte mit Jonglage und Musik für kurzweilige Unterhaltung in der Stadt.



Auch die Einzelhändler zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf des Marktes. Besonders am verkaufsoffenen Sonntag hatten viele Kunden das Angebot genutzt, erklärte Nicole Häusler, Inhaberin von Lady Chic & Men in der Rathausstraße - gerne auch in Verbindung mit der hochwertigen Schmuckpräsentation von Anne Schmitz. Martina Theis, Inhaberin von Trend-Schuh, lobte ebenfalls den verkaufsstärkeren Sonntag. Obwohl die Marktstände ausschließlich im oberen Bereich der Rathausstraße angesiedelt waren, hatte zahlreiche Shopping-Interessierte die Chance auf ein Schnäppchen genutzt.

Am Abend setzte sich dann der Martinszug in Bewegung. Durch die Fußgängerzone geleitete Sankt Martin auf seinem Pferd die zahlreichen Kinder mit ihren Laternen und Fackeln zum abschließenden Feuer auf dem Schützenplatz. (daz)



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