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Nachricht vom 29.11.2014    

Kreismusikschule zieht positives Fazit von Strohnja

Die Kreismusikschule Altenkirchen ist stolz auf den Erfolg des Musicals "Strohnja", das kürzlich in Altenkirchen, Wissen, und Betzdorf aufgeführt wurde. Rund 90 Darsteller, viele Helfer und eine einzigartige Zusammenarbeit mit Institutionen sorgte für den besonderen Erfolg.

Strohnja und die Spatzen. Foto: Kreismusikschule

Altenkirchen. Mehr als 3.000 Zuschauer, ausverkaufte Vorstellungen in den Stadthallen in Altenkirchen, Betzdorf und dem Kulturwerk in Wissen, Standing Ovations und immer wieder der Ruf nach Zugaben. Das Musicalprojekt „Strohnja“ der Kreismusikschule Altenkirchen kann in kurzen Worten resümiert werden: Ein toller Erfolg auf ganzer Linie!

Rund 90 Darsteller, Chor- und Backing-Sänger, Orchester-Musiker auf der Bühne sowie zig weitere Helfer hinter den Kulissen hauchten der liebenswerten Strohnja im Familienmusical fünf Mal Leben ein. Alleine bei den zwei Schulaufführungen in Wissen und Betzdorf kamen 1200 Kinder ins Musicalfieber und tanzten beim „Gruppenknuddellied“ enthusiastisch mit.

Die Geschichte ist kurz erzählt: Die Vogelscheuche Strohnja wird vom Bauern aufs Feld gestellt, um die Ernte zu sichern. Auf dem Feld lernt Strohnja nicht nur mit der Jahreszeitenfee die vier Jahreszeiten kennen, sondern findet auch allerhand „Freunde auf ewig“. Und egal ob freche Spatzen, Jetlag-geplagte Schwalben, eine stoische Schnecke oder all die anderen einfallsreichen Charaktere, die Strohnja auf dem Feld besuchen: Die darstellenden Kinder wuchsen in ihren Rollen über sich hinaus. Da war es eine Freude im Publikum dabei zu sein.
Super auch die Liebe zum Detail: Da leiteten Schattenspiele die Jahreszeitenwechsel ein, die Fee zauberte im Frühling Blumen ins Feld und Strohnja bibbert im Winter hinter einem Schneevorhang. Beeindruckend, welch wirkungsvolle Kulisse da mit teils einfachsten Mitteln auf die Beine gestellt wurde.

Selbstverständlich war das nicht: Insgesamt 14 Monate harte Probenarbeit und Vorbereitungen gingen den Aufführungen voraus. Mitmachen konnte prinzipiell jeder, dabei sein auch, denn durch die Förderung über das Bundesprojekt „Kultur macht stark“ war sowohl die Teilnahme für alle Mitwirkenden als auch der Eintritt für alle Zuschauer kostenlos.
Und obwohl Strohnja keine Unbekannte war – die Musikschule führte das Musical bereits in den Jahren 2000 und 2006 auf – so war doch alles irgendwie neu: Überarbeitete Arrangements, zusätzliche Rollen, teils komplett neu komponierte Songs, viele neue Hingucker. Stammte die Ursprungsversion aus der Feder des ehemaligen Musikschullehrers Czeslaw Kroczek, der sich selbst bei den Aufführungen in Wissen und Betzdorf begeistert zeigte, so zeichneten Milena Lenz (Gesangslehrerin für Pop- und Rockgesang an der Musikschule; künstlerische Gesamtleitung) und Michael Strunk (Schlagzeuglehrer, Orchestrierung) für den musikalischen Sprung in die Moderne verantwortlich.



Theaterpädagogin Milena Wolf führte Regie, alles unter Gesamtleitung von Michael Ullrich. Als Partner hatte sich die Musikschule sowohl die Altenkirchener Erich-Kästner-Grundschule (Chor) als auch den NABU (projektbegleitende Exkursionen) und die Neue Arbeit (Kulissenbau) ins Boot geholt. Ein Großprojekt, das es bei der Musikschule in dieser Form noch nicht gab.
Doch der riesige Zuspruch und all die positiven Rückmeldungen nach den Aufführungen zeigen: Die Mühen haben sich gelohnt - das klasse Ergebnis wird wohl ebenso den Zuschauern wie auch – und vor allem – den Mitwirkenden noch lange im Herzen bleiben.


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