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Nachricht vom 11.02.2015    

Neuer Chefarzt im St. Antonius Krankenhaus in Wissen

Das St. Antonius Krankenhaus in Wissen, Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik stellte den neuen Chefarzt Dr. Nils Hollenborg vor, der die Nachfolge des pensionierten Dr. Ralf Sachartschenko antritt, der 16 Jahre lang die Klinik von Beginn an leitete. Auch eine neue Arbeitsgruppe für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit wurde präsentiert.

Dr. Nils Hollenborg (rechts) ist neuer Chefarzt am St. Antonius-Krankenhaus Wissen, hier mit Pflegedienstleiter Mike Dörnbach. Foto: Manfred Hundhausen

Wissen. Nach 16 Jahren scheidet Dr. Ralf Sachartschenko Ende Februar als Chefarzt des St. Antonius Krankenhauses in Wissen aus und übergibt an seinen Nachfolger Dr. Nils Hollenborg. Ihm zu Ehren findet am 6. März, gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Verabschiedung im Kulturwerk statt, um ihm Dank zu sagen für seine langjährige, engagierte Tätigkeit. Dr. Ralf Sachartschenko hat während seiner Zeit als Chefarzt die Erweiterung der Klinik auf heute vier Stationen mit über 150 Mitarbeitern maßgeblich mit gestaltet und geprägt.

Der neue ärztliche Direktor und Chefarzt Dr. Hollenborg gab einen kurzen Einblick in sein bisheriges Betätigungsfeld.
Der 43-jährige von nach seiner medizinischen Ausbildung an der RWTH Aachen von 1997 bis 2003 Assistenzarzt in der Uniklinik Aachen, von 2004 – 2006 Oberarzt in der Uniklinik Aachen, von 2006 – 2009 Psychiater, von 2009 – 2012 ärztlicher Leiter in Parnassia und von 2012 – 2015 Chefarzt und ärztlicher Leiter einer psychiatrischen Klinik in Alkmaar.

In seinen fast 10 Jahren in den Niederlanden war Hollenborg unter anderem auch in der Küstenklinik in dem bekannten Woodstock Projekt für schwerstabhängige ältere Menschen, einer gerontologisch-psychiatrischen Einrichtung, als Facharzt und ärztlicher Leiter zuständig wo auch Drogenkonsum toleriert wurde.
Er schilderte von seinen medizinischen Erfahrungen in den Niederlanden und verwies auf die Kulturverschiedenheiten beider Länder. „In dem flachen Land sind auch die Hierarchien flach“, sagte Hollenborg.

In seiner neuen Aufgabe Hollenborg sieht das St. Antonius Krankenhauses in einer zentralen, verantwortlichen Position für die psychiatrische Versorgung der Region. Ihm ist eine gute Beziehung zu allen Partnern im psychiatrischen Versorgungsnetz der Region ein besonderes Anliegen.



Dr. Hollenborg ist auch bestrebt die bisherigen Stärken des St. Antonius Krankenhauses weiter voranzutreiben. Ein zentrales Thema für ihn ist der ethische Standpunkt in der Begegnung mit dem Patienten. Bei einer oft gestellten Frage an seine Patienten, was für den Gesundungsprozess am wichtigsten für sie gewesen sei, hätten ihm Patienten immer wieder eigene Ressourcen genannt - Kreativität, Glaube oder die Tatsache, dass sie nicht aufgegeben hätten.

Gleich an zweiter Stelle stehe oft die Begegnung mit einem professionellen Helfer, der sie ernst nehmen und vor allem an sie glauben würde. "Es geht darum, da zu sein bei den Patienten, Geduld zu haben, zuzuhören, um das Lesenkönnen von Körpersprache und das Abstandnehmen im richtigen Moment richtig zu deuten", sagte Hollenborg. „Für die Patienten ist es wichtig, dass wir unser Fach so gut beherrschen, dass wir die Erfahrungen der sich uns anvertrauenden Patienten auch ernst nehmen können.”

Neben der persönlichen Vorstellung des neuen Chefarztes wurden auch die neuen Ansprechpartner für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Michaela Schmidt (Qualitätsmanagement-Beauftragte), Dietmar Kusch sowie Nicole Fries vorgestellt. Es wurden auch gemeinsame Vorstellungen, Erwartungen und Ziele für die zukünftige Zusammenarbeit, wie Außendarstellung und Präsentation der Klinik, mit der Presse besprochen, wobei Hollenborg besonderen Wert auf beiderseitige absolute Offenheit legte.

Lob für die Presse gab es von Pflegedienstleiter Mike Dörnbach für die objektive Berichterstattung zu den beiden tragischen Bränden der letzten Jahre. In diesem Zusammenhang erklärte Dörnbach, das die Installation der erforderlichen Brandschutzmaßnahmen flächendeckend abgeschlossen und weit über die Auflagen hinaus modernisiert seien. (phw)


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