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Nachricht vom 02.03.2015    

Bundeskinderschutzgesetz und die lokale Jugendhilfe werden diskutiert

Das Bundeskinderschutzgesetz und die lokale Jugendhilfe stehen im Fokus einer Veranstaltung im Wissener Kulturwerk. Am Dienstag, 10. März referiert dazu Professor Dr. Kathinka Beckmann auf Einladung der SPD-Kreistagsfraktion und des SGK-Regionalverbandes. "Kindeswohl ist Gesellschaftswohl" so lautet der Titel der Veranstaltung. Beckmann gilt als ausgewiesene Expertin zum Thema Kinderschutz in der kommunalen Sozialpolitik.

Prof. Dr. Kathinka Beckmann referiert im Kulturwerk Wissen über das Bundeskinderschutzgesetz. Foto: pr

Wissen/Kreisgebiet. „Kindeswohl ist Gesellschaftswohl“ lautet der Titel einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Kathinka Beckmann am Dienstag, 10. März, um 17.30 Uhr im Kulturwerk Wissen, Walzwerkstraße 22. Der SPD-Kreisverband Altenkirchen lädt gemeinsam mit der SPD-Kreistagsfraktion und dem SGK-Regionalverband die verschiedenen Akteure im Bereich der Jugendhilfe sowie alle am Thema Interessierte herzlich ein.

Die Sozialdemokraten greifen damit eine Forderung aus ihrem Kommunalwahlprogramm bei der Kinder- und Jugendbetreuung auf. „Wir werben in der Jugendhilfe für Prävention von Anfang an. Das ist im Interesse der jungen Menschen und damit auch für die Gesellschaft insgesamt“, erklären der SPD-Kreisvorsitzende Andreas Hundhausen, Fraktionssprecher Bernd Becker und der SGK-Regionalvorsitzende Bernd Brato übereinstimmend.

Die Gefährdung des Kindeswohls habe viele Gesichter, angefangen von der Vernachlässigung über die seelische Gewalt bis hin zur körperlichen und sexuellen Misshandlung. Und nicht selten werden Opfer irgendwann selbst zu Tätern, so die SPD.

Mit Prof. Dr. Beckmann habe man eine ausgewiesene Fachfrau auf dem Gebiet der Jugendhilfe für die Veranstaltung gewinnen können. In einer Studie über den persönlichen Werdegang von 346 Heranwachsenden konnte sie aufzeigen, dass mit einer qualifiziert durchgeführten sozialpädagogischen Arbeit potentielle Gefährdungssituationen frühzeitig erkannt und Fehlentwicklungen verhindert werden können. Dazu bedürfe es aber einer sowohl finanziell als auch personell bedarfsgerecht aufgestellten Kinder- und Jugendhilfe. Beckmann werde in ihrem Vortrag insbesondere die Rolle des vor drei Jahren in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetzes beleuchten.



Für konkrete Anliegen an die lokale Jugendhilfe wird außerdem der zuständige Kreisbeigeordnete Klaus Schneider als Ansprechpartner an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Kreis-SPD bittet um eine vorherige Anmeldung per Email an Jugendhilfe@spd-ak.de oder telefonisch an die 02741/970388.

Zur Person:
Prof. Dr. Kathinka Beckmann lehrt an der Hochschule Koblenz. Sie hat zum „Kinderschutz in der kommunalen Sozialpolitik“ promoviert und setzt sich in Veröffentlichungen u.a. mit Grenzen und Möglichkeiten von Jugendhilfeausschüssen, Verwaltungsmodernisierung und dem Umgang mit Missbrauchsvermutungen in Kitas auseinander.


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