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Nachricht vom 16.03.2015    

Standort Mudersbach aufgerüstet

In Mudersbach/Sieg am Standort der Walter Patz GmbH, die Teil des Geschäftsfelds Stahl Service Center der Knauf Interfer ist, wurde am Donnerstag, 12. März. offiziell eine neue Spaltanlage des Maschinenbauers Georg in Betrieb genommen. Sie zählt zu Europas modernster Anlage.

Foto: Knauf Interfer

Mudersbach. Zahlreiche Ehrengäste waren zu offiziellen Inbetriebnahme der Spaltanlage zur Walter Patz GmbH gekommen. Die Anlage ermöglicht eine effizientere und wettbewerbsfähigere Produktion im Einklang mit einem größtmöglichen Arbeits- und Umweltschutz. Knauf Interfer stärkt damit seinen Standort im Landkreis Altenkirchen und schafft neue Arbeitsplätze in der Region.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Spaltanlage rüstet sich das Untenrehmen für die Zukunft und baut den Standort Walter Patz in Mudersbach/Sieg weiter aus. Gleichzeitig ist die Anlage die modernste ihrer Art in Europa und mit zwei Einarm-Robotern der Firma Koch für die vollautomatische Verpackung ausgestattet. Dadurch ist eine deutlich höhere Ergonomie und ein erhöhter Arbeitsschutz für die Mitarbeiter gewährleistet.

Bereits 2011 startete die Planung für das Projekt. Anfang 2014 wurde am Standort Walter Patz die Halle 9 fertiggestellt, welche extra für die neue Spaltanlage gebaut wurde. Heute bietet sie nicht nur Platz für die neue Maschine, sondern auch für ein Vormateriallager mit 4.500 Tonnen Stahl und neue Sozialräume für die Mitarbeiter. Die neue Spaltanlage ist bereits die vierte am Standort.

„Individuell, schnell und sicher – so möchten wir mit unseren Kunden und Partnern Märkte im Bereich Stahl Service gestalten. Die neue Spaltanlage in Mudersbach ist ein weiterer erfolgreicher Schritt in diese Richtung. Gleichzeitig stärken wir unseren Standort in der Region und schaffen neue Arbeitsplätze“, so Guido Müller-Späth.

Nach Guido Müller-Späth und Ralf Henkelmann, Geschäftsfeldleitung Knauf Interfer Stahl Service Center, zeichnet sich die neue Spaltanlage im Besonderen durch kurze Rüstzeiten und eine weitgehend vollautomatisierte Verpackung aus. Diese erlauben die wirtschaftliche Verarbeitung individueller Kundenaufträge durch variablere Schnittaufteilungen und schnellere Messerwechsel in der Kette bis zur Abführung der Spaltbänder. „An diesem Punkt haben wir angesetzt, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, so Guido Müller-Späth und weiter: „Wir möchten mit kürzeren Lieferzeiten, höheren Festigkeiten, einer noch oberflächenschonenderen Produktion sowie einer besseren Ergonomie für unsere Mitarbeiter überzeugen.“



Die Anlage ist eine gemeinsame Investition aller Unternehmen des Geschäftsfelds Stahl Service Center von Knauf Interfer. Sie ist von allen fünf Standorten des Geschäftsfelds seit Januar 2015 erreichbar und buchbar. „Damit verfolgen wir weiterhin unsere Strategie, unsere Produkte und Dienstleistungen für jeden Kunden immer und überall verfügbar zu machen“, so Dr. Klaus Kremper, Vorsitzender des Vorstands und CEO der Knauf Interfer SE.

Technische Eckdaten der Spaltanlage:
•Coilgewichte bis 36.000 kg
•Bandbreiten von 400 mm bis 1.850 mm
•Materialdickenbereiche zwischen 0,25 mm und 4,18 mm
•Bandgeschwindigkeiten bis 400 m/min
•Zugfestigkeiten bis 1.200 N/mm2
•Produktion von Spaltbandringen bis 40 Streifen
•Verarbeitung aller Materialien und Oberflächen von kalt-/warmgewalzt, oberflächenveredelt in allen Varianten sowie farbbeschichtet, bis hin zu Aluminium


Lokales: Kirchen & Umgebung
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