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Nachricht vom 13.05.2015    

Stromnetz in Rosenheim wird ausgebaut

Bei einem Baustellentermin informierten sich kürzlich Verbandsgemeinde-Bürgermeister Konrad Schwan und Ortsbürgermeister Bernd Mockenhaupt gemeinsam mit dem Leiter der Netzregion Altenkirchen, Reinhard Stark, über den aktuellen Stand der Arbeiten in Rosenheim. Hier wird das Stromnetz ausgebaut und insgesamt 23 Hausanschlüsse auf Erdkabel umgestellt.

Ortsbürgermeister Bernd Mockenhaupt und VG-Bürgermeister Konrad Schwan informierten sich vor Ort bei dem Leiter der Netzregion Altenkirchen Reinhard Stark (von links) über den aktuellen Stand der Netzbaumaßnahmen in Rosenheim. Mit dabei waren Projektbearbeiter Alexander Wagner und Steffen Schiebe vom zuständigen Regio-Team der Energie-Netz Mitte in Wissen. Foto: EAM

Gebhardshain. Im Bereich der Ortsgemeinde Rosenheim investiert die Energie-Netz Mitte in diesem Jahr rund 350.000 Euro für den Ausbau des Stromnetzes. Der Netzbetreiber ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der rekommunalisierten EAM. Hier werden derzeit rund 2.300 Meter 20.000 Volt-Mittelspannungskabel sowie 1.200 Meter Ortsnetzkabel neu verlegt. Zudem ist vorgesehen, zwei neue Schaltstellen im Mittelspannungsnetz zu errichten und insgesamt 23 Hausanschlüsse auf Erdkabel umzustellen. Der Abschluss der Baumaßnahmen ist für Ende Juli geplant.

Diese Netzbaumaßnahmen in Rosenheim stehen im Zusammenhang mit den Investitionen der Energie-Netz Mitte zur Neustrukturierung, Modernisierung und zum Ausbau der Stromnetze. Allein für den Bereich der Verbandsgemeinde Gebhardshain sind dafür in diesem Jahr insgesamt 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Zu dem laufenden Bauprogramm gehören weitere Verkabelungen im Mittelspannungsnetz in den Gemeinden Steineroth, Elben, Nauroth und Dickendorf. Soweit es möglich ist, werden im Zuge des Netzausbaus auch die Hausanschlüsse von Freileitung auf Erdkabel umgestellt.

„Zur Verstärkung des Mittelspannungsnetzes und zur weiteren Verbesserung der Versorgungssicherheit verlegt die Energie-Netz Mitte in Rosenheim ein neues 20.000 Volt-Kabel, das auf einem Teilstück von etwa 750 Metern durch den erschlossenen Ortsbereich führt“, erläuterte der Leiter der Netzregion Altenkirchen Reinhard Stark. Zur Anbindung des neuen Kabels an das vorhandene Mittelspannungsnetz werden in der Gemarkung Malberg und im südlichen Bereich der Ortsgemeinde Rosenheim zwei neue Schaltstellen errichtet. „In diesem Zuge verlegen wir im Bereich der Trasse gleichzeitig rund 1.200 Meter Ortsnetzkabel und stellen 23 neue Erdkabel-Hausanschlüsse her“, ergänzte Reinhard Stark. Gleichzeitig werden etwa 300 Meter Kabel für die Straßenbeleuchtung mit verlegt.

VG-Bürgermeister Konrad Schwan und Ortsbürgermeister Bernd Mockenhaupt freuten sich über den guten Fortschritt der Baumaßnahmen. „Die neue Mittelspannungsverbindung und die Umstellung der Hausanschlüsse auf Erdkabel tragen zur langfristigen Sicherstellung der Stromversorgung bei. Daher sind die Investitionen ein Stück Zukunftssicherung, das ist wichtig für die Entwicklung unserer Gemeinde“, betonten die Bürgermeister und verwiesen auf die gute Zusammenarbeit mit der Energie-Netz Mitte bei der Koordination der Baumaßnahmen.



Betroffen von den Baumaßnahmen sind insbesondere die Anwohner im Bereich der Kirchstraße und der Wissener Straße. Die Ausführung der neuen Erdkabel-Hausanschlüsse wurde frühzeitig mit den Hauseigentümern vor Ort abgesprochen, so dass die Umstellung problemlos verlaufen kann. Während der Bauarbeiten sind jedoch Beeinträchtigungen des innerörtlichen Verkehrs durch Straßenaufbrüche oder Umleitungen leider nicht zu vermeiden. Die Energie-Netz Mitte dankt allen Bürgerinnen und Bürgern in Rosenheim für das Verständnis und wird sich auch weiterhin bemühen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Die Erdverkabelung von Stromleitungen im Mittelspannungs- und Ortsnetzbereich hat grundsätzliche Vorteile hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Denn Schäden durch Witterungseinflüsse, insbesondere durch Sturm und Gewitter, kommen im Kabelnetz wesentlich seltener vor. Auch ist der Aufwand für die Unterhaltung der Kabelnetze geringer. Mit der Verkabelung wird also ein wichtiger Beitrag geleistet, um eine leistungsfähige Stromversorgung langfristig sicherzustellen. Im Bereich der örtlichen Stromversorgung hat die Erdverkabelung weitere Vorteile. Denn durch die neuen, von außen zugänglichen Hausanschlusskästen kann im Falle einer Störung die zur Fehlersuche notwendige Abschaltung der betroffenen Häuser sehr schnell erfolgen, da ein Zutritt zu den Gebäuden nicht erforderlich ist. Ausfallzeiten in der Stromversorgung werden so erheblich verkürzt. Zudem trägt die Erdverkabelung dazu bei, das Ortsbild zu verschönern.


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