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Nachricht vom 09.07.2015    

Wie man selbst Strom produziert und Geld spart

Wie profitiere ich privat von der Energiewende? Welche Förderungen gibt es, welchen Leistungsumfang sollte meine Fotovoltaikanlage haben? Und wie entwickelt sich die Speichertechnik? Darum ging es in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung von Westerwald Bank und RWE in Betzdorf.

Betzdorf. Energie dezentral zu produzieren, wird künftig weniger die Ausnahme als die Regel sein. Das ist eine Lehre aus der Energiewende. Möglichkeiten, wie Hausbesitzer diese Entwicklung nutzen können, zeigte die Westerwald Bank in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem RWE in Betzdorf auf.

Nachhaltiges Energiemanagement

Strom selbst zu produzieren und dabei Geld zu sparen, das waren die Leitgedanken der Ausführungen der Referenten. Helmut Boller, Vertriebsleiter der Westerwald Bank, zeigte am Beispiel der Bank selbst auf, wie nachhaltiges Energiemanagement funktionieren kann und welche Finanzierungsmöglichkeiten es hierzu gibt. Als Genossenschaftsbank der Verantwortung für die Region und der Nachhaltigkeit verpflichtet, betreibe die Bank beispielsweise an ihren Standorten Wissen und Betzdorf Fotovoltaikanlagen mit Nennleistungen von fünf bzw. vier Kilowatt peak (kWp), die die maximale Produktionsmenge in der Stunde angibt. Allein bis Ende April habe die Westerwald Bank dadurch am Standort Wissen fast 45.000 Kilowattstunden (kWh) Strom produziert, am Standort Betzdorf rund 19.000 kWh. Boller skizzierte zudem die nachhaltig ausgerichteten Anlagemöglichkeiten der Westerwald Bank und der Fondsgesellschaft Union Investment. Unter anderem biete die Bank Anlagemöglichkeiten mit Fokus auf ökologische, soziale und ethische Aspekte. Dem steigenden Informationsbedarf der Kunden rund um das Thema Energie trage man zudem mit eigenen Spezialisten innerhalb der Beraterteams Rechnung.



Bessere Speichermöglichkeiten

In Deutschland decken nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft rund 1,5 Millionen Fotovoltaik-Anlagen rund sechs Prozent des privaten Stromverbrauchs. Hinzu kommen zwei Millionen Solaranlagen für die Wärmeerzeugung. Jörg Franz und Anke Klein von der RWE Vertrieb AG informierten vor diesem Hintergrund unter anderem über die technischen Möglichkeiten, die eine Solaranlage für den privaten Nutzer bietet, stellten Ertrag und Eigenverbrauch dar. Zudem erläuterten sie, welche Anlagengröße zu welchem Energiebedarf passt und welche öffentlichen Förderungen nutzbar sind. Intelligente Systeme zur dezentralen Speicherung von Solarenergie wie „RWE HomePower solar“ spielen dabei eine wichtige Rolle, war doch eine zentrale Herausforderung der energetischen Eigenversorgung lange Zeit nicht oder nur unzureichend gelöst: Strom wird nämlich in der Regel dann erzeugt, wenn der Verbrauch am geringsten ist - tagsüber, wenn die Familie beruflich, in der Schule oder anderweitig unterwegs ist. Das heißt: Nur ein kleiner Teil des Solarstroms floß in die Eigennutzung, der größere Rest ging dagegen ins öffentliche Netz, was durch die sinkende Einspeisevergütung finanziell zumindest an Attraktivität verloren hat. Mit Solarstromspeichern der neuesten Generation könnte die Energiewende für zuhause neuen Schwung bekommen, weil Energie genau dann verfügbar werde, wenn sie zuhause gebraucht werde.



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