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Nachricht vom 10.07.2015    

Leader-Region Westerwald-Sieg anerkannt

Landrat Michael Lieber, Kreisbeigordneter Günter Knautz und das Team der Regional- und Kreisentwicklung freuten sich im Kreishaus über die Nachricht aus Mainz, dass die Leader-Region Westerwald-Sieg nun Wirklichkeit wird. Lieber spricht vom "europäischen Ritterschlag" und dankt den engagierten Mitstreitern.

Die Leader-Region Westerwald-Sieg anerkannt. Foto: Archiv

Kreis Altenkirchen. „Das ist eine hohe Auszeichnung für das Engagement und die Kreativität der Menschen in unser Region Westerwald-Sieg, die mit Herzblut und guten Ideen in kurzer Zeit noch vor Weihnachten all das in einem Konzept entwickelt haben. Damit erhalten wir erstmals diesen europäischen Ritterschlag“, sagt Landrat Michael Lieber.

Er dankte seinen Mitarbeitern bei der Kreisverwaltung, der Verbandsgemeinden sowie dem Beraterbüro und den Vereinen und Verbänden, die unter der Leitung von Kreisbeigeordnetem Günter Knautz allesamt sehr viel Energie in das Leader-Projekt investiert hätten.
Auch Kreisbeigeordneter Knautz freute sich: „Damit wird das Engagement der Bürgerinnen und Bürgern und der Vereine belohnt. Ich hoffe, dass von dieser Anerkennung als Leader-Region ein Schub für das ehrenamtliche Engagement im Kreis Altenkirchen ausgeht!"

Die Verbandsgemeinden Altenkirchen, Hamm (Sieg), Wissen, Kirchen, Betzdorf und die ehemalige Verbandsgemeinde Daaden waren auf den Zug der Leader-Bewerbung aufgesprungen. Innerhalb kürzester Zeit hatten sie sich zu einer kommissarischen LAG-Arbeitsgruppe aus Bürgermeistern und Verbänden zusammen getan und mit rund 400 Bürgerinnen und Bürgern in etlichen Workshops eine Entwicklungsstrategie für die nächten sieben Jahre entworfen. Die Stadt Herdorf hatte von einer Beteiligung abgesehen, die Verbandsgemeinden Gebhardshain und Flammersfeld waren bereits in anderen Leader-Prozessen aktiv.



Unter professioneller Moderation eines Beraterbüros vom Bodensee und Aulendorf (Baden-Württemberg) formulierten die Beteiligten offenbar eine passende Bewerber-Strategie.
Insbesondere der fortschreitende demografische Wandel, die „Bildungsabwanderung" von Jugendlichen, die sich anbahnenden Herausforderungen bei der hausärztlichen Versorgung, die Stärkung von Handwerk und Industrie im Metall- und Maschinenbau bei mangelndem Fachkräftenachwuchs sowie der Bereich Tourismus mit der Naturregion Sieg, dem Natursteig Sieg und den Erlebniswegen Sieg, der Stegskopf, sowie die Direktvermarktung von Westerwälder Produkten vom Erzeuger bis zum Vertrieb waren die zentralen Punkte in der Bewerbung.

„Jetzt gilt es, bald an die Arbeit zu gehen", waren sich alle Verantwortlichen in Anbetracht der Anerkennung als Leaderregion einig.

Interessierte, die sich nochmals die Bewerbung, die Strategie und die genauen Ergebnisse anschauen möchten, finden diese unter www.leader-sieg-ww.de .

Wann das Leader-Projekt konkret startet, steht noch nicht fest. Die Beteiligten hoffen, dies am 24. Juli bei der Landesgartenschau in Landau zu erfahren. Dort werden der Kreisbeigeordneter Günter Knautz zusammen mit den Mitarbeitern der Regional- und Kreisentwicklung stellvertretend die Urkunde erhalten.


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