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Nachricht vom 02.12.2008    

Union setzt auf Bewährtes

Die CDU in Wissen bestimmte ihre Kandidaten für die Stadtratswahl im nächsten Jahr. Wenig überraschend: Bürgermeister Michael Wagener soll Stadtbürgermeister bleiben und wurde einstimmig nominiert. Die Kandidatenliste führt Stadtverbandsvorsitzender Michael Rödder an.

Wissen. Ein bewährtes Team und viele neue Köpfe präsentiert der CDU-Stadtverband Wissen zur Kommunalwahl im nächsten Juni. Unumstritten war und ist, dass Bürgermeister Michael Wagener erneut für das Amt des Stadtbürgermeisters antreten wird. Folgerichtig erfolgte seine Nominierung durch die Unionsmitglieder einstimmig.

Stadtverbandsvorsitzender Michael Rödder und Gemeindeverbandsvorsitzender Claus Behner hatten zuvor auf seine konsequente Arbeit für Wissen hingewiesen. Sie erinnerten an seinen Einsatz bei der Ansiedlung der Brucherseifer Transport und Logistik GmbH auf dem Hoesch-Gelände, der Verwirklichung des Regio-Bahnhofs oder seine Initiative zu Sanierung und Umbau der Bäder. „Wir haben uns große Mühe gegeben, etwas zu bewegen“, knüpfte Wagener an und schloss ausdrücklich die Stadtratsmitglieder der CDU mit ein. Wenn man heute eineinhalb Jahrzehnte zurückschaue, sei vieles angepackt und bewegt worden. Für so manches Projekt hätten frühere Politiker-Generationen die Grundlagen geschaffen. „Natürlich haben wir auch Glück gehabt und tolle Partner gehabt, die mit uns an einem Strang gezogen haben“, so der Verwaltungschef, der seit 1996 Bürgermeister der Verbandsgemeinde und seit 1999 auch Stadtbürgermeister ist. Allerdings habe man auch den Mut gehabt, Chancen zu ergreifen, als sie sich geboten haben. Das Alte Zollhaus, das kulturWERK, die Erarbeitung eines städtischen Leitbildes, die neue Brücke im Gewerbegebiet Frankenthal waren Stichworte seiner Ausführungen. Nicht alles seien originäre Aufgaben der Stadt, umso wichtiger sei es, dass man auf unterschiedlichsten Ebenen zusammenarbeite und auch in finanziell schwieriger Zeit gesteckte Ziele nicht aus den Augen verliere.

Weil dies so bleiben soll, strebt die Union auch bei der kommenden Stadtratswahl die absolute Mehrheit der Mandate an. Aus der bisherigen Fraktion der CDU im Stadtrat werden mit Klaus Kemper und Christa Zeugner zwei verdiente Aktivposten ausscheiden, alle übrigen Mitglieder bewerben sich für die Wiederwahl. Dazu schlage man eine gesunde Mischung von Bewerbern vor, in der sich alle Altersgruppen und Berufszweige, aber ebenso alle Stadtteile wieder finden. „Wir brauchen eine starke CDU, die den Bürgermeister in Stadt und Verbandsgemeinde unterstützt“, forderte Vorsitzender Michael Rödder. Dass mit den heimischen Sozialdemokraten wenig solide Politik zu machen sei, hätten sie beispielsweise bei ihrer widersprüchlichen Haltung in Sachen kulturWERK oder zur Kleehahn-Brücke bewiesen. Mit dem Bürgermeister zeigte er sich einig, dass „wir die Menschen abholen, einbinden und Entscheidungen verständlich erklären müssen bei unserer täglichen Arbeit.“



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Michael Rödder führt als Vorsitzender erwartungsgemäß die 24-köpfige Kandidatenliste zur Wahl des Stadtrates an. Auf Platz zwei folgt Ulrich Marciniak, der dem Rat seit 1999 angehört. Der Erste Beigeordnete Claus Behner, Erika Nickel und der langjährige Fraktionssprecher Bernd Jäger belegen die Listenplätze drei bis fünf. Für die weiteren Plätze bestimmte die Mitgliederversammlung folgende Kandidaten: Andreas Schultheis, Bernhard Lorsbach, Dr. Katrin Salveter, Andreas Winters, Johannes Brück, Norbert Brück, Reinhard Paulsen, Gereon Quast, Christa Schneider, Ludger Kreit, Sebastian Boketta, Thomas Löb, Joachim Zimmermann, Wolfgang Baldus, Christoph Henn, Thomas Schlechtriemen, Johannes Ortheil, Karen von Kibedi-Varga und Christian Krämer. Als Ersatzbewerber wurden zudem Ursula Behner, Martin Baldus, Christina Bender, Birgit Schulte, Oliver Becher und Horst Rolland benannt.
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Foto: Mit Bürgermeister Michael Wagener als Kandidat für das Stadtbürgermeisteramt und einem bewährten Team geht die CDU in der Stadt Wissen in die Kommunalwahl im Juni nächsten Jahres: Andreas Schultheis, Bernhard Lorsbach, Erika Nickel, Michael Rödder, Michael Wagener, Ulrich Marciniak, Claus Behner, Dr. Katrin Salveter und Bernd Jäger (von links).


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