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Nachricht vom 04.12.2008    

Jagd in Hubertus-Tradition

Die Tradition der Hubertusjagden setzte der Hegering Altenkirchen im staatlichen Eigenjagdbezirk fort. Elf Rehe, eine Sau, ein Fuchs und ein Hase wurden gegen Abend zur Strecke gelegt. Sechs Jungjäger wurden in der anschließenden Versammlung zu Jägern geschlagen.

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Rettersen. Im staatlichen Eigenjagdbezirk Rettersen setzte der Hegering Altenkirchen die Tradition der Hubertusjagden fort. 57 Schützen, 17 Treiber und elf Hunde folgten den Signalen der zehn Jagdhornbläser in zwei großen Treiben.
"Ein Riesenglück mit dem Wetter", stellte Hegeringleiter Franz Kick als erstes Fazit der Jagd fest. Elf Rehe, eine Sau, ein Fuchs und ein Hase wurden gegen Abend zur Strecke gelegt und gaben Anlass, die Ereignisse des Tages noch einmal gedanklich oder im Gespräch zu beleben.
Mit 66 Personen versammelte man sich anschließend zahlreich zum Schüsseltreiben im Dorfgemeinschaftshaus Mammelzen. In Gegenwart von Ortsbürgermeister Dieter Rütscher wurde Otto Heinemann als Jagdkönig ermittelt. Das Wildschwein und den Hasen hatte er zur Strecke beigetragen. Franz Kick ließ den gemeinsamen Tag im Staatsforst Revue passieren. Sein Dank galt zunächst dem Revierleiter Jürgen Römer, den Schützen, Treibern, Hundeführern und Bläsern, wobei letztere auch für die passende Dekoration des Saales gesorgt hatten. Ein besonderes Lob hörte die Köchin Karin Ströder. Sie hatte den Geschmack der Jägersleute wieder einmal voll getroffen.
Sechs Jungjäger wurden vor der Versammlung zu Jägern geschlagen. Sie nahmen drei Ermahnungen bezüglich Bauernrecht, zartem Geschlecht und edlem Waidwerk mit auf den weiteren jagdlichen Weg. Mit Ulf, Gero und Michael stellte die Familie Heinemann über den Jagdkönig hinaus auch die Hälfte der zum Jägerschlag angetretenen Jugend. Hinzu gesellten sich Benedikt Börgerding, Daniel Jansen und Georg Schmidt. Vollzogen wurde das Ritual von Otto Heinemann, dem Ehren-Hegeringleiter Ewald Schnug und Franz Kick.
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Foto: Ihnen gilt in erster Linie das Interesse der heimischen Jäger - und das war bei der Hubertusjagd in Rettersen nicht anders. Die Schwarzwildbestände machen sich örtlich unliebsam bemerkbar, verursachen Wildschäden und Verkehrsunfälle. Als aussichtsreich gelten gemeinsame Drückjagden, doch eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Die Schwarzkittel sind nicht immer da, wo man sie vermutet.


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