Feierliche Einweihung der Kindertagesstätte Adolph Kolping
Mit einem Festakt wurde der Anbau der Adolph Kolping Kindertagesstätte in der Schulstraße in Wissen im Beisein von vielen geladenen Gästen, Kindern und Eltern am Samstag, 10. Oktober in den neuen und renovierten Räumlichkeiten gefeiert. Im Mittelpunkt standen die Kinder, die hier nach mehr als einem Jahr Bauzeit nun adäquate Räume vorfinden.

Wissen. Die Adolph Kolping Kindertagesstätte in Wissen, die sich in der Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde Kreuzerhöhung befindet, konnte nach etwas über einjähriger Bauzeit den umfangreichen An- und Umbau ihrer Kita offiziell eröffnen. Mit der obligatorischen Schlüsselübergabe durch Architekt Paul Alhäuser an Leiterin Bernadette Alff und Pastor Martin Kürten fand die Feier ihren Höhepunkt.
In ihrer Begrüßung an die anwesenden Gäste, Kinder und Eltern, resümierte Bernadette Alff noch einmal die durch die notwendigen Baumaßnahmen entstandenen Behinderungen im Tagesablauf der Kita. Sie dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit während dieser schwierigen Zeit, unter anderem auch der Stadt, der gegenüberliegenden Grundschule und der Busunternehmen für das Verständnis der verkehrsbedingten Behinderungen in dieser Zeit.
Während der Bauphase wurden zwei Gruppen der Kita ins Haus 2 in der Böhmerstraße ausgelagert, dadurch wurde ein besserer Tagesablauf gewährleistet und sie sind nun seit zwei Monaten wieder gemeinsam mit den anderen Gruppen im neuen Gebäude.
"Durch die Bodenverhältnisse und einer neuen Statik im Bereich der Kita konnte nicht wie geplant eine Aufstockung der vorhandenen Gruppenräume erfolgen, sondern es war ein Abriss und der Bau eines von Grund auf neuen Teilgebäudes notwendig geworden", erklärte Architekt Paul Alhäuser. Zur Straße hin wurde sogar mit Spundwänden gearbeitet. Dadurch stiegen die Kosten für die 450 Quadratmeter bebaute Fläche und den 1500 Kubikmeter umbauten Raum über die angepeilte Grenze von 1 Million Euro. Die Renovierung der vorhandenen Räume sowie der Außenanlagen sind in diesen Kosten erhalten. Die Kosten wurden bis auf einige kleinere Zuschüsse aus Land, Kreis, Verbandsgemeinde und Stadt ausschließlich vom erzbischöflichen Generalvikariat des Erzbistums Köln getragen.
Pastor Martin Kürten betrachtete diese Kosten als "Investition in unseren Reichtum", denn sie seien kein Verlust sondern ein Gewinn für die Zukunftsperspektive der Gesellschaft in der Kinder unser Reichtum seien. Kürten dankte vor allem der Leiterin der Kita, Bernadette Alff, und den beiden Vorstandsvorsitzenden der katholischen Kirchengemeinde Hans Werner Müller und Christoph Schmidt für die hervorragende Zusammenarbeit in 59 Baustellen-Protokollsitzungen mit dem verantwortlichen Architekten, und allen am An- und Umbau beteiligten Handwerkern, die laut Paul Alhäuser alle aus der Region verpflichtet wurden.
Weitere Redner wie Julia Ziegler vom Elternbeirat, Pfarrer Markus Tesch, Beigeordneter Klaus Schneider von der Kreisverwaltung, zuständig für den Bereich Jugend und Familie sowie Richard Walter, Vorsitzender der Wissener Kolpingfamilie zeigten sich beeindruckt von der Schönheit des neuen und renovierten Gebäudes mit seiner Farbgestaltung und den neuen lichtdurchfluteten Räumen. Sie wünschten allen Kindern und Erzieherinnen ein gutes und erfolgreiches Miteinander beim Lernen und Wirken in den neu gestalteten Gruppenräumen, Toiletten, Küche und Besprechungsraum. Eine gesangliche Darbietung von einigen Kindern gemeinsam mit ihren Erzieherinnen trug zu der gelungenen Feierstunde bei.
Nach einem Dankesgottesdienst um 14.30 Uhr in der katholischen Kreuzerhöhungskirche in Wissen fand anschließend noch ein gemütliches Beisammensein in der Kita statt. Spiel und Spaß stand auf dem Programm und die Einsegnung der neue Räume.
Etwas Unmut der Verantwortlichen war einigen Äußerungen zu entnehmen, dass doch einige geladene Gäste von Land, Kreis und Verbandsgemeinde der Einladung nicht gefolgt waren. Lediglich MdB Erwin Rüddel war gekommen, die anderen ließen sich teils, aus welchen Gründen auch immer, vertreten. (ply)
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