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Programm erfreute Alt und Jung
Das regnerische Wetter scherte die Teilnehmer an der Kinder-Senioren-Weihnachtsfeier nicht, denn im Kraamer Bürgerhaus war es mollig warm und dazu gab es noch ein tolles Programm, an dem sich Alt und Jung erfreuten.
Kraam. Es war nicht gerade der sonnigste Wintertag, den sich die Kraamer für ihre kombinierte Senioren-Kinder-Weihnachtsfeier ausgesucht hatten. So war es doch wieder einmal eine schöne Sache festzustellen, dass Häuser von innen hohl und warm sind. In der Kraamer Grillhütte hatte man sich den Kaffeetisch und im überspannten Vorraum den Theaterraum eingerichtet. Ortsbürgermeister Günter Kohl hatte wieder das Forstmehrener Kasperletheater für eine ganz besondere Vorstellung gewinnen können. Im molligwarmen Kaffeeraum begrüßte er die älteren Bürger/innen und 22 Kinder, die schon ganz gespannt auf den Nikolaus warteten. Nach Kohls einleitenden Worten der Begrüßung und des Ablaufest des Nachmittages spielte Kerstin Bay auf der Gitarre und alle anderen sangen die Weihnachtslieder mit. Beate Kohl, die Ehefrau des Ortschefs, ließ es sich an diesem Nachmittag nicht nehmen, eine ganz lustige Weihnachtsgeschichte zu verlesen und das regnerische Wetter vor der Tür vergessen zu lassen. Fabio Vohl brachte ein Weihnachtsgedicht in englischer Sprache zu Gehör und zum späteren Zeitpunkt spielte noch sein älterer Bruder Marlon auf der Flöte. Das Kaffeetrinken war noch gar nicht ganz rum, als die Kinder in den Vorraum abrückten und sich ihre Plätze auf den Bänken sicherten. Alsbald ging dann auch der Vorhang der Kasperlebühne auf und die Puppenakteure, Kasperle und Konsorten zogen zum Stück "Das Gespenst vom Köppelchen" auf. Ilona Krieger begleitete das Stück musikalisch auf der Querflöte. Der Vetter aus Köln war mit der Traktor da, suchte auf dem Köppelchen, der Basalterhebung am Heuberg, das Gespenst und sah einen Blitz einschlagen. Wenig später polterte es an der Tür und herein kann der Nikolaus mit seiner Laterne. Die hatte der Vetter aus Köln als Blitz erkannt.
Der Nikolaus (Helmut Vollmer) verabschiedete die Theaterpuppen, denn die machten hinter seinem Rücken nur Unsinn. Die Kinder lachten sich fast weg und hörten nicht mehr auf den Mann in roten Mantel. Die Puppen wurden von Elisabeth und ernst Bahlo und Ingrid und Volker Marenbach geführt. Ortsbürgermeister Kohl schleppte den schweren Sack des Nikolauses herein und der beglückte die Kinderherzen mit kleinen, gut gefüllten, roten Säckchen. Ein kleines Präsent erhielt auch noch die Cheforganisatorin Sandra Steinbach für ihren Einsatz. (wwa)
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Kerstin Bay stimmte mit ihrer Gitarre auf den weihnachtlichen Nachmittag ein. Fotos: Wachow
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