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Nachricht vom 08.12.2015    

Sicher durchs Online-Shopping

Sicherheit, Datenschutz, Anonymität der Kontodaten, vertrauenswürdiger und transparenter als bestehende Bezahlverfahren - das sind Vorteile, mit denen Paydirekt als neuer Bankenstandard für das Bezahlen im Internet punktet. Und: Für den Endkunden ist es kostenlos. Die Westerwald Bank gehört zu den Vorreitern für das neue Angebot.

Hachenburg/Region. Im November haben die genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanken begonnen, das neue Online-Bezahlsystem Paydirekt für ihre Kunden einzusetzen. Die heimische Westerwald Bank zählte zu den Pilotbanken und ist somit einer der Vorreiter. Das Potenzial ist groß: Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet für 2015 mit einem Umsatz im Online-Handel von 41,7 Milliarden Euro - 4,6 Milliarden Euro mehr als 2014.

Mit dem Giro-Konto verknüpft
Paydirekt wurde von Genossenschaftsbanken, Privatbanken und Sparkassen in Deutschland entwickelt und ist der neue Bankenstandard beim Online-Bezahlen. Damit der Online-Kunde tatsächlich zum Käufer wird, verlangt er bzw. auch der Online-Händler ein System, das schnell, zuverlässig und sicher den Online-Kauf abwickelt. „Die Vorteile von Paydirekt liegen auf der Hand, da es eine direkt mit dem bewährten Girokonto verknüpfte Lösung ist - erst einmal für das Online-Bezahlen. Als ein nächster Schritt könnte dann auch das mobile Bezahlen dazukommen“, sagt Dr. Ralf Kölbach, Vorstand der Westerwald Bank.

Besonderen Wert legen die Banken auf die Datensicherheit des neuen Standards gegenüber bestehenden Bezahlsystemen im Internet: „Anders als beim Anbieter PayPal stehen die Server von Paydirekt ausschließlich in Deutschland und die Kontodaten des Kunden bleiben bei seiner Bank, sie gelangen nicht zum Händler. Paydirekt verkauft nicht die Warenkorb-Daten der Kunden“, erklärt Julia Groß vom Multikanalmanagement der Bank. Das heißt: Kunden der Westerwald Bank beispielsweise können ihre Internet-Einkäufe sicher und einfach vom Girokonto bezahlen. Voraussetzung ist, dass sie für ihr Konto Online-Banking nutzen.

Sicherheit für Handel und Kunden
Sicherheit, Datenschutz, Anonymität der Kontodaten, vertrauenswürdiger und transparenter als bestehende Bezahlverfahren - das sind Vorteile, mit denen Paydirekt punktet. Und: Für den Endkunden ist es kostenlos. Die beteiligen Banken gehen davon aus, dass die Vorteile auch solche Kunden zu Nutzern des Online-Bezahlens machen, die bisher zurückhaltend waren. Paydirekt, so Bankvorstand Kölbach, sei im Grunde ein Produkt der eigenen Bank und kein externer Dienstleister. Weil die Zahlungen per Einzug laufen, kann die Bank den eingezahlten Betrag später noch zurückholen, jedoch nur falls die Ware nicht geliefert wird. Aber auch der Händler hat die Gewissheit, dass beim Kunden genug Geld auf dem Konto ist, sonst wird die Zahlung gar nicht erst ausgelöst.



Die Zahl der beteiligten Online-Händler steigt mit dem Weihnachtsgeschäft. „Insgesamt ist das Interesse vieler Händler hoch. Sehr gut kommt an, dass der Händler eine hohe Transaktionssicherheit hat, weil die Deckung des Girokontos direkt von der Bank geprüft wird. Auch die Authentifizierung und Altersverifikation durch das jeweilige Institut geben dem Handel eine hohe Sicherheit“, so Julia Groß.

Und so funktioniert Paydirekt im Alltag: Der Kunde registriert sich einmalig über sein Giro-Konto für den Service. Beim Online-Shopping wählt er Paydirekt als das Bezahlverfahren aus, mit dem er seinen Kauf abschließen will. Dazu gibt er seinen Paydirekt-Nutzernamen und ein Passwort ein, um die Zahlung auszulösen. In Ausnahmefällen kann aus Sicherheitsgründen eine zusätzliche TAN-Eingabe erforderlich sein. Abschließend erhält er eine Übersicht über die Zahlung, die er nur noch mit einem Klick bestätigen muss, um den Kauf abzuschließen. Die Westerwald Bank erklärt das Verfahren übersichtlich auf ihrer Homepage unter www.westerwaldbank.de/paydirekt


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