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Nachricht vom 21.01.2009    

KulturWERKwissen: Ziel fast erreicht

Im neuen Zuhause des Fördervereins kulturWERKwissen fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Das Foyer der Multifunktionshalle war gut gefüllt und man erinnerte an den historischen Tag, auch für Wissen und den Verein.

Wissen. Nicht nur für die USA war der 20. Januar ein historischer Tag, auch für das kulturWERKwissen. Der Verein tagte zum ersten Mal in seinem neuen Zuhause und zahlreiche Mitglieder waren zur Versammlung gekommen. "Der Verein ist jetzt da angekommen, was er im Gründungsjahr 2002 beschlossen hat", freute sich der Vorsitzende Berno Neuhoff. In den Betrachtungen stand der lange Weg vom Grundsatzbeschluss "Wir wollen eine Halle" bis hin zur jetzt fast fertigen Multifunktionshalle. Im angebauten Foyer fand die Mitgliederversammlung statt, und neben den vom Amtsgericht Montabaur gewünschten Satzungsänderungen standen die Berichte des Vorstandes auf der Tagesordnung.
So hatte es im abgelaufenen Jahr eine intensive Vorstandsarbeit gegeben, dazu zählten die vielen Baubesprechungen (38), bei denen der Verein immer mit eingebunden war. Neuhoff lobte die Zusammenarbeit zwischen Bauherr und der Verwaltung sowie dem Verein. Sein Dank galt der vielfältigen Unterstützung, die es gab, insbesondere habe die Diplomarbeit zum Thema Schallschutz und Akustik des Wissener Studenten Dominik Weitershagen dem Verein viele Tausend Euro erspart.
Die zehn schönsten Fotos aus insgesamt 30 vorgelegten Aufnahmen werden demnächst die Geschichte des Walzwerkes erzählen. Sie sollen in der Halle in großformatigen Bildern aufgehängt werden. Auch das neue Logo und das Hallenschild stellte Neuhoff vor. Es wird - aus Blech und Edelstahl gefertigt - draußen die Halle schmücken und beleuchtet sein. Rund 12 Meter lang und fast zwei Meter breit kostet das Schild rund 7500 Euro.
Im Kassenbericht gab es Positives zu vermelden. Die Mitgliederzahl ist auf 235 gestiegen, wobei zahlreiche Vereine und Initiativen dem kulturWERKwissen beigetreten sind. Im Detail gab Schatzmeister Dr. Andreas Reingen einen Einblick in die Kassengeschäfte. "Wir haben unser Ziel fast erreicht", so Reingen mit Blick auf die im vorigen Jahr beschlossene Finanzbeteiligung an der Halle. Die beiden Kassenprüfer Albert Rödder und Robert Boll hatten eine hervorragend geführte Kasse geprüft, keinerlei Beanstandungen gefunden und die beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Ein äußerst kompliziertes Steuerrecht und die Gemeinnützigkeit des Fördervereins erforderten einige neue Regelungen. "So kann ein eingetragener Verein keinen Baukostenzuschuss geben", nannte nannte Neuhoff als Beispiel und dank exzellenter Arbeit der Steuerberater und Fachleute habe man Lösungen gefunden.
Die Gründung der gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH) ist soweit vorbereitet, Verbandsgemeinde, die Stadt Wissen und das kulturWERKwissen als Verein haben nach Abstimmungen auf allen Ebenen die Beschlüsse gefasst. Der Förderverein beteiligt sich mit zehn Prozent am Stammkapital der gGmbH, das sind 2500 Euro. Einstimmig wurde dieser Beschluss gefasst.
Bürgermeister Michael Wagener, Vorsitzender der gGmbH, berichtete von aktuell 51 eingegangenen Bewerbungen für die Position des Geschäftsführers. "Die Bewerbungen kommen aus dem ganzen Land, es laufen zurzeit zahlreiche Gespräche", sagte Wagener. Er wies erneut daraufhin, dass es auf allen Ebenen zur gGmbH-Gründung Abstimmungen gab, die formale Gründung und der Gesellschaftervertrag sowie die konstituierende Gesellschafterversammlung stehen noch aus. Dies geschieht, wenn der Geschäftsführer bestimmt ist.
Da das Thema Mieten immer noch für unterschiedliche Gerüchte in Wissen sorgt, wird jetzt mit der Gründung der gGmbH dieses Thema vorrangig behandelt werden. "Es wird ein gerechtes Mietmodell entwickelt werden", versprach Neuhoff mit Blick auf die vielen anwesenden Vereinsvorstände aus der VG Wissen.
Dann standen die Eröffnungsveranstaltung mit den Programmpunkten im Blickpunkt (der AK-Kurier berichtete)und ein Hallenrundgang auf der Tagesordnung. Die Mitglieder des kulturWERKwissen sollen sich möglichst bis zum 15. März für die Eröffnungsveranstaltung anmelden, damit eine Eintrittskarte reserviert werden kann. Dies kann im Rathaus bei Marco De Nichilo , 02742 939135 oder per E-Post an marco.denichilo@rathaus-wissen.de geschehen. (hw)


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