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Nachricht vom 24.02.2016    

Neuwied reist nach Berlin und empfängt Sonntag Hannover

Endspurt in der Oberliga Nord: Vier Spiele stehen noch auf dem Plan, bevor es in die Play-offs geht. Die haben die Bären des EHC Neuwied vorzeitig am vergangenen Wochenende fix gemacht. Ziel ist nun Platz sechs.

DDas Foto zeigt das Hinspiel in Neuwied gegen die Preussen aus Berlin. Foto: fischkoppMedien.

Neuwied. Nun geht es darum, sich in der Tabelle vielleicht doch noch um einen Platz zu verbessern und damit den starken Teams aus Duisburg und Tilburg aus dem Weg zu gehen, die vermutlich auf den ersten beiden Plätzen die Ziellinie überqueren werden. Will man überhaupt noch eine Chance haben auf den sechsten Tabellenplatz zu klettern, dann braucht es am Wochenende jedoch sechs Punkte. Am Freitag gastiert der EHC beim Tabellenvorletzten Preussen Berlin (19.30 Uhr), am Sonntag dann folgt das Sechs-Punkte-Spiel gegen den derzeitigen Tabellensechsten Hannover Skorpions.

Bei EHC-Trainer Craig Streu klingelt oft und gerne das Handy. Dieser Tage rief ein guter Bekannter aus Berlin an. Es wurde viel geflachst. Und es gab einen Wunsch: „Könnt Ihr Eure erste Reihe nicht Zuhause lassen?“ Netter Versuch. „Ich glaube, das werde ich eher nicht machen“, lacht Streu. Der Deutsch-Kanadier weiß: Im Sport wurde bisher noch keine Partie aufgrund des Tabellenstandes gewonnen. Und die Bären werden bei den Preussen wie in jedem Spiel nur mit voller Leistung auch einen Dreier einfahren können.

Der Vorletzte aus der Hauptstadt hat die letzten sechs Spiele in der Oberliga verloren, den letzten Sieg gab es Ende Januar gegen die Crocodiles aus Hamburg. „Für die Preussen sind diese vier letzten Spiele genauso wichtig wie für uns“, sagt der EHC-Trainer. „In Berlin bereitet man sich auf die Play-downs vor. Das ist ebenso wichtig wie unsere Vorbereitung auf die Play-offs. Die werden nicht den Schongang einlegen und sich bis zum Ende der Hauptrunde ausruhen. Aber das werden wir auch nicht tun.“

Erst Recht nicht am Sonntag, wenn es im direkten Duell des Tabellensiebten gegen den Sechsten geht. Die Ausgangslage: Die Scorpions haben derzeit vier Punkte Vorsprung auf Neuwied, aber auch ein Spiel mehr ausgetragen als der EHC. Hannover muss noch gegen Wedemark ran (Freitag), dazu am Sonntag in Neuwied und eine Woche später bei den Indians in Hannover antreten. Der EHC muss gegen Berlin und im direkten Duell dreifach punkten, um überhaupt noch eine Chance zu haben, ist am finalen Ligawochenende dann zwei Mal der klare Außenseiter in Duisburg und gegen Tilburg.



„Die Scorpions werden noch gefährlicher sein als bei unserer 0:1-Niederlage dort“, ist Streu überzeugt. Der ehemalige Deutsche Meister der DEL-Saison 2009/10 wird mit aller Macht versuchen, sich den Tabellensiebten vom Leib zu halten. „Hannover nutzt die sich bietenden Überzahlsituationen sehr effektiv aus, deshalb wird es auch in diesem Spiel wichtig sein, mit viel Disziplin zu agieren. Bei Fünf-gegen-Fünf müssen wir die bessere Mannschaft sein, von der Strafbank wegbleiben und zudem auch im eigenen Powerplay effektiv sein - dann haben wir eine Chance.“

Personell wird sich erst gegen Ende der Woche herauskristallisieren, welcher Kader dem Cheftrainer für die beiden Aufgaben zur Verfügung steht. Fakt ist jedoch, dass Janne Kujala ins Team zurückkehren wird. „Ein wichtiges Wochenende für ihn“, sagt Streu. „Er braucht diese Spiele nun, um für die Play-offs wieder in den Rhythmus zu kommen.“

Der Ausblick:
Freitag, den 26. Februar, 19.30 Uhr: Preussen Berlin - EHC Neuwied
Sonntag, den 28. Februar, 19 Uhr: EHC Neuwied - Hannover Scorpions


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