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Nachricht vom 26.02.2016    

Sparkasse Westerwald-Sieg nach Fusion erfolgreich gestartet

Eine sehr erfreuliche Geschäftsentwicklung der neuen Sparkasse Westerwald-Sieg in 2015 präsentierte das Unternehmen auf der Bilanzpressekonferenz. Das Finanzierungsgeschäft erweist sich erneut als Wachstumsmotor. Die guten Ergebnisse der beiden Vorgängerinstitute wurden ausgebaut.

Andreas Görg, Michael Bug und Dr. Andreas Reingen (von links) präsentierten die Zahlen der Sparkasse Westerwald-Sieg für 2015. Foto: Wolfgang Tischler

Bad Marienberg. „Wir sind überaus zufrieden mit dem ersten Geschäftsabschluss im Jahr der Fusion“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Reingen. Am 1. Juni letzten Jahres wurde zum Termin der rechtlichen Fusion der ehemaligen Kreissparkassen Altenkirchen und Westerwald ein feierlicher Festakt in Bad Marienberg begangen. Per 31. Dezember beschäftigte die Sparkasse 659 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 49 Auszubildende.

Die Bilanzsumme der neuen Sparkasse Westerwald-Sieg lag zum Jahresende 2015 bei 2.883 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis liegt, vorbehaltlich der ausstehenden Jahresabschlussprüfungen, deutlich über dem Durchschnitt der rheinland-pfälzischen Sparkassen. Der Bilanzgewinn wird bei rund 5,2 Millionen Euro liegen. Andreas Reingen konnte von einem starken Kreditwachstum im abgelaufenen Jahr berichten. Der Kreditbestand wuchs um 127 auf 2.059 Millionen Euro und damit deutlich über dem Durchschnitt der rheinland-pfälzischen Sparkassen.

Neben den gewerblichen Krediten waren die Wohnungsbaukredite sowie die Konsumfinanzierungen an dem Zuwachs maßgeblich beteiligt. Positiv hat sich auch ausgewirkt, dass nach der Fusion die Kreditgrenzen nach oben gerutscht sind. Dadurch konnten bei Großunternehmen die Kreditlinien ausgeweitet werden.

Zu den positiven Ergebnissen trug auch die niedrige Arbeitslosenquote bei. Sie lag im Kreis Altenkirchen per Ende Dezember mit fünf Prozent, im Westerwaldkreis bei nur 3,8 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Die Immobilie ist für die meisten Bundesbürger nach wie vor die Altersvorsorge Nummer eins, die wegen der günstigen Kreditzinsen verstärkt nachgefragt werden. Deutlich mehr Umsatz machte die Sparkasse mit der Immobilienvermittlung in den Immobiliencentern Altenkirchen, Bad Marienberg, Betzdorf und Montabaur. 129 Objekte konnten im vergangenen Jahr erfolgreich platziert werden und mit einem Umsatz von knapp 15 Millionen Euro wurde die Marktposition im Immobiliengeschäft weiter gefestigt.



Die anhaltende Niedrigzinsphase sorgte dafür, dass die Anleger bei der Sparkasse Westerwald-Sieg weiter in kurzfristigen Anlagen investierten. Erfreulicherweise erhöhten sich die Kundeneinlagen um 23 Millionen auf 2.303 Millionen Euro und somit um ein Prozent. Dieses Ergebnis zeigt, dass den Kunden die Sicherheit ihrer Einlagen sehr wichtig ist und dass sie der Sparkasse umfassend vertrauen.

Positives berichtete Reingen auch vom Wertpapiergeschäft. Der Gesamtumsatz der mehr als 14.000 Depotkunden stieg dort auf 244 Millionen Euro, wobei das Nettoergebnis gut 15 Millionen Euro betrug.

Die neuen Medien und die digitale Welt sind bei der Sparkasse Westerwald-Sieg eingezogen. Mit einem internen Großprojekt zur „Vertriebssparkasse der Zukunft“ macht sich die Bank fit für die Zukunft. Strategisches Ziel der Sparkasse Westerwald-Sieg ist es, den Medialen Vertrieb (Selbsbedienung, Mobil, Online und Telefon) als zukunftsträchtigen und gleichberechtigten Vertriebsweg parallel zur klassischen Filiale auszubauen.

Durch ihr gesellschaftliches Engagement trägt die Sparkasse Westerwald-Sieg dazu bei, die Lebensqualität in der Region auf vielfältige Weise und in den unterschiedlichsten Bereichen zu verbessern. Für das Jahr 2016 stehen über 1,4 Millionen Euro an Stiftungserträgen, Spenden und sonstigen Sponsorenbeiträgen für die Region zur Verfügung. (woti)


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