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Nachricht vom 22.03.2016    

Terror in Belgien - Rheinland-Pfalz geht in Alarmstufe

Aus aktuellem Anlass nach den Bombenattentaten in Brüssel berichten die Kuriere. Die belgische Hauptstadt Brüssel war Ziel von Bombenanschlägen, aktuell wird von 34 Toten und etwa 180 Verletzten berichtet. Die Zahlen ändern sich laufend. Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier hat der belgischen Nation die Hilfe angeboten. Rheinland-Pfalz hat die Alarmbereitschaft für die Polizei ausgerufen.

Brüssel traf der Terror am Morgen, 22. März, gegen 9 Uhr. Der Flughafen Brüssel, in Nähe des Europaviertels war das Ziel, und eine Metrostation wurden von Bombenattacken getroffen. Der Terror traf die europäische Hauptstadt ins Herz. Bislang sind 34 Tote zu beklagen. Gemeldet werden etwa 130 Verletzte, die Zahlen ändern sich laufend.

Alle Flugbewegungen wurden eingestellt, auch von dem europäischen Ausland aus. Der Bahnverkehr wird strengstens überwacht. Auch die deutschen Flughäfen stellen die Flugverbindungen ein, die Deutsche Bahn lässt ihre Züge in Aachen enden.

14.07 Uhr: Das belgische Atomkraftwerk Tihange 70 Kilometer von Aachen entfernt wird nach den Anschlägen in Brüssel evakuiert. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf den lokalen Polizeichef.

Es ist eine dramatische Situation entstanden, die Nachrichtenlage ändert sich laufend. Rheinland-Pfalz, als Nachbarland hat für die Hilfskräfte die Alarmbereitschaft ausgerufen.

Trauer und Mitgefühl zeigen sich weltweit. Mit Pressekonferenzen gehen Politiker in Berlin an die Öffentlichkeit. Jetzt ist der Terror unmittelbar in der Nachbarschaft angekommen und die Betroffenheit groß. Es gibt einen Krisenstab im Auswärtigen Amt, der auch für Anfragen besorgter Bürger zur Verfügung steht, die Angehörige in Brüssel haben.

14.48 Uhr: Am Flughafen gibt es eine derzeit unklare Situation. Eine weitere Explosion wurde gemeldet.

Konkrete Meldungen zu den Tätern und den Fahndungsmaßnahmen werden aus Sicherheitsgründen von der Polizei nicht gemeldet. Aktuell geht man von dem Umfeld des Islamisten aus, der in Brüssel verhaftet wurde. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen sind im Gange. Mit Blick auf die Region Rheinland-Pfalz und die Nähe zu Belgien werden die Kurier entsprechend aktualisieren.

15.15 Uhr: Der belgische Kraftwerksbetreiber Electrabel teilte den Nachrichtenagenturen mittlerweile mit, dass nicht die kompletten Kraftwerke Tihange und Doell evakuiert worden sind, sondern nur das Personal, das nicht benötigt wird. Man folge damit den Anweisungen der Behörden.



15.30 Uhr: Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz haben sich geschockt und entsetzt über die Anschläge in Brüssel gezeigt. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern der Explosionen und deren Angehörigen. Wir verurteilen diesen Terroranschlag auf das Schärfste“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz. Wegen der Nähe zu Belgien und den engen Kontakten nach Brüssel seien die Gedanken der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer besonders intensiv bei den belgischen Nachbarn.

Ministerpräsidentin Dreyer und Minister Lewentz betonten: „Wir werden in Rheinland-Pfalz alles tun, um Sicherheit für unsere Bevölkerung zu gewährleisten.“ Die Sicherheitsbehörden seien extrem wachsam und hoch sensibilisiert. Roger Lewentz: „Die Polizei hat unter Beteiligung der Spezialeinheiten Fahndungsmaßnahmen im Grenzbereich zu Belgien intensiviert. Außerdem wurden die Spezialeinheiten und die Polizeihubschrauberstaffel in erhöhte Bereitschaft versetzt. Auch unsere Streifenpolizisten wurden sensibilisiert und führen Maschinenpistolen in den Wagen mit.“

16 Uhr: Die Zahl der Verletzten wird aktuell mit 180 Personen angegeben, davon sind viele Menschen schwer verletzt worden. Der Innenminister hat für Mittwoch, 23. März Trauerbeflaggung in Deutschland an den öffentlichen Gebäuden angeordnet.

17.10 Uhr:
Die meisten Toten gab es beim Anschlag auf die U-Bahn-Station im Europaviertel Molenbeek. Auch ausländische Staatsbürger sind unter den Opfern. Deren Identität ist noch nicht geklärt. Laut den Nachrichtenagenturen sind circa 30 mutmaßliche Täter auf der Flucht. Eine dem selbsternannten islamischen Staat (IS) nahestehende Nachrichtenagentur gibt bekannt, dass der IS hinter den Anschlägen steckt. Dies prüfen die Terrorismusexperten. Deutschland hat die Kontrollen in allen Bereichen verstärkt, insbesondere die Grenzen der Autobahnen und Straßen zu Belgien.



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