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Nachricht vom 17.02.2009    

Weller schaute sich bei DRK um

Einen Besuch stattete jetzt der SPD-Bürgermeister-Kandidat für die Stadt Kirchen, Michael Weller, der DRK-Rettungswache Kirchen ab. Vor Ort sah sich Weller um, diskutierte mit der Leitung der Wache und informierte sich über deren Arbeit.

weller besuchte drk-rettungswache in kirchen

Kirchen. Die vom DRK-Kreisverband Altenkirchen betriebene Rettungswache in Kirchen besuchte jetzt der SPD-Kandidat für das Amt des Stadtbürgermeister, Michael Weller, um sich über die aktuelle Situation des Rettungsdienstes vor Ort zu informieren.
23 hauptamtliche Rettungsassistenten und Rettungssanitäter arbeiten zurzeit am Standort Kirchen, der sich seit 1995 in einem modernen Neubau in unmittelbarer Nähe des Elisabeth-Krankenhauses befindet. Unterstützt wird die Stammbelegschaft von einer wechselnden Zahl an Aushilfen, sechs Zivildienstleistenden und einem Praktikanten. Als anerkannte Lehrrettungswache können hier Rettungsassistenten im Praktikum ihr Anerkennungsjahr absolvieren. Angeleitet werden diese von zwei besonders geschulten Lehrrettungsassistenten. 11 Personen zählt die Belegschaft tagsüber, an Wochenenden und in der Nachtschicht ist man mit fünf Personen besetzt. "Die Wache war ursprünglich für weniger Personal konzipiert, deshalb müssen wir leider etwas enger zusammenrücken", erklärten die beiden Wachenleiter Wolfgang Wäschenbach und Günter Jakob.
Im anschließenden Rundgang konnte Weller einen Blick in die Fahrzeughallen und auf die für Rettungseinsätze benötigten medizinisch-technischen Geräte werfen. Zum Fuhrpark in Kirchen zählen zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug, die rund um die Uhr einsatzbereit sind. Tagsüber kommen drei Krankentransportwagen für Nichtnotfallpatienten hinzu. Der DRK-Kreisverband verfügt seit 2003 außerdem über einen durch Spenden der Bevölkerung des Kreises Altenkirchen finanzierten Kindernotarztwagen.
Koordiniert werden alle Einsätze von der zuständigen Leitstelle in Montabaur, die inzwischen unter der einheitlichen Notrufnummer 112 erreichbar ist. Dies funktioniere auch reibungslos, erklärte Mike Matuschewski, stellvertretender Rettungsdienstleiter im DRK-Kreisverband Altenkirchen.
Bei ihren Einsätzen sind die Rettungskräfte häufiger mit besonderen Belastungen konfrontiert. "Schwere Unfälle, gerade wenn Kinder beteiligt sind, gehen einem schon unter die Haut", so Wäschenbach. Für die psychologische Unterstützung habe man geschulte Kollegen, die auf freiwilliger Basis nach schwierigen Einsätzen konsultiert werden können - ein Angebot, das auch gut angenommen werde.
Die notärztliche Versorgung sicherzustellen sei für die Krankenhäuser nicht immer einfach, auch aufgrund gestiegener Anforderungen an Notärzte, so Matuschewski. Für Michael Weller kommt dem Kirchener Umfeld eine Schlüsselfunktion zu, auch mit Blick auf die Ärztesituation im benachbarten Elisabeth-Krankenhaus. In Gesprächen mit Arbeitgebern werde immer wieder deutlich, dass ein qualitativ hochwertiges Arbeitsplatzangebot alleine nicht ausreiche, um Mitarbeiter zu gewinnen. "Junge Familien kommen nur zu uns, wenn Kirchen und die Umgebung attraktiv genug für sie sind", so Weller, der sich am Schluss für die interessante Diskussion und die gewonnenen Eindrücke bedankte.
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Foto: Diskutierten über die Situation des Rettungsdienstes in der DRK-Wache Kirchen (von links): SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Weller, Günter Jakob, Wolfgang Wäschenbach (beide Wachenleiter), Mike Matuschewski (stellvetretender Leiter Rettungsdienst DRK KV Altenkirchen).


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