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Nachricht vom 18.02.2009    

Gefahrenpunkte entschärfen

Die Ortsdurchfahrt (K 94) bereitet den Wingendorfern Sorgen. Vor Ort trafen sich jetzt der Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Krell und Kirchener Kommunalpolitiker mit dem Leiter des Landesbetriebes Mobilität, Heinz-Peter Uhrmacher.

k 94

Kirchen-Wingendorf. Um Maßnahmen für eine Entschärfung der Gefahrenpunkte entlang der Kreisstraße 94 zu diskutieren trafen sich jetzt vor Ort der Landtags-Abgeordnete Dr. Matthias Krell und Kirchener Kommunalpolitiker mit dem Leiter des Landesbetriebs Mobilität, Heinz-Peter Uhrmacher. Vorausgegangen war ein Termin des SPD-Bürgermeister-Kandidaten für die Stadt Kirchen, Michael Weller, der im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe "Kirchener Stadtteilgespräche" von Anwohnern der Kreisstraße auf die problematische Verkehrssituation aufmerksam gemacht worden war. Weller hatte daraufhin den Abgeordneten Dr. Krell um Unterstützung gebeten.
Zwei Gefahrenschwerpunkte bereiten den Wingendorfern besonders große Sorgen. Da ist zunächst der unübersichtliche Kreuzungsbereich zwischen Wingendorf und Katzwinkel, wo die K 94 auf die L 279 Richtung Friesenhagen beziehungsweise Katzwinkel trifft. Ortsvorsteher Guido Quast wies auf das hohe Verkehrsaufkommen hin. Die Kreisstraße wird von Ortskundigen aus den Räumen Wehbach und Niederfischbach als kürzeste Verbindung nach Wissen stark frequentiert. Auch sei eine deutliche Zunahme des Schwerlastverkehrs zu beobachten. Zwar gelte im Kreuzungsbereich Tempo 50, was aber viele Autofahrer ignorierten. Eine besondere Gefährdung aufgrund eingeschränkter Sichtverhältnisse bestehe für Fußgänger und Radfahrer, welche die Fahrbahn kreuzen. Neben zwei Bushaltestellen auf der Bergkuppe befindet sich außerdem hinter einer Kurve die Zufahrt zu einer großen Gärtnerei."„Hier hört man öfter die Reifen quietschen", so Quast. "Mit Schildern ist das Raserproblem kaum in den Griff zu kriegen", erklärte Uhrmacher. Der LBM-Leiter stimmte zu, dass die Sichtverhältnisse für Abbieger aus Fahrtrichtung Flugplatz unzureichend seien und sagte zu, Pläne zur Entschärfung auszuarbeiten und vorzulegen.
Problematisch wird von den Wingendorfern auch die Lage im Bereich der beiden Bushaltestellen in der Wingendorfer Ortsdurchfahrt gesehen. Besonders Schülerinnen und Schüler laufen des Öfteren auf "abenteuerliche Weise" über die Straße. Michael Weller regte die Einrichtung einer Überquerungshilfe (Verkehrsinsel) für Fußgänger an, die auch einen verkehrsberuhigenden Effekt haben könnte. Der Platz dafür wäre vorhanden, bestätigte Uhrmacher, der eine solche Einrichtung für sinnvoll hält. Am Zuge wäre zunächst der Kreis Altenkirchen, der eine solche Maßnahme mit einer entsprechenden Priorität versehen müsste. Krell versprach, sich mit einem entsprechenden Vorschlag an den Kreis zu wenden.
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Foto: Diskutierten über die Verkehrssituation entlang der K 94 in Wingendorf (von links): Heinz-Peter Uhrmacher (LBM Diez), Andreas Hundhausen (Vorsitzender SPD Kirchen), Bürgermeisterkandidat Michael Weller, MdL Dr. Matthias Krell, Guido Quast (Ortsvorsteher Wingendorf).


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