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Nachricht vom 18.02.2009    

Ein Wintermärchen wird wahr

An den Special Olympics National Winter Games 2009 in Inzell nehmen fünf Sportler mit Behinderungen aus den Lebenshilfe Werkstätten Flammersfeld und Steckenstein teil. Es ist eine Premiere für die Sportler, ihre Betreuer und die Lebenshilfe, denn zum ersten Mal gehen behinderte Mitarbeiter bei den Winterspielen vom 2. bis 5. März an den Start.

Steckenstein/Flammersfeld. Für fünf Mitarbeiter mit Behinderungen der Westerwald Werkstätten der Lebenshilfe in Steckenstein und Flammersfeld wird ein Wintermärchen wahr. Sie nehmen an Special Olympics Winterspielen in Inzell teil. Im Ski-Langlauf gehen Markus Strunk, Markus Dick, Harkan Erol und Martin Weser auf die Loipe und im Ski alpin wird Marnix Schoyten an den Start gehen. Für die fünf Werkstatt-Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Handicaps ist es eine tolle Sache, noch nie zuvor haben Lebenshilfe-Schützlinge an den Winterspielen teilgenommen. Sie werden von Bernd Kannegieser und Sascha Sommer betreut, die auch als Trainer die Vorbereitungen durchführten.
Die Sportler erhielten jetzt die passende Ausrüstung und vor allem die Winterkleidung für die Wettbewerbe, dazu war die Firma Puma aus Herzogenaurach nach Flammersfeld gekommen. Die Special Olympics National Winter Games 2009 in Inzell werden am 2. März im Eisstadion mit einer Feier eröffnet. Am 3. März beginnen die Klassifizierungswettbewerbe, rund 550 Athletinnen und Athleten nehmen teil. Am Donnerstag, 5. März, sind die Finalwettbewerbe und die Siegerehrung.
Die Special Olympics International gibt es seit rund 40 Jahren, und die Organisation wurde zu einer Sportbewegung für Menschen mit geistiger Behinderung in über 160 Ländern der Erde. In Deutschland wurde 1991 die Special Olympics als Verein und gemeinsame Initiative gegründet und er vertritt die erfolgreiche Idee in den Behinderteneinrichtungen und Sportvereinen. Die nationalen Spiele finden jeweils im Wechsel Sommer und Winter alle zwei Jahre statt. Der Special Olympics Eid „Lasst mich gewinnen! Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!“ Dieser Eid gilt auch für die nationalen Winterspiele in Inzell.
In Flammersfeld und Steckenstein schaut man mit Spannung auf die Tage des Wettbewerbes und wird die Daumen drücken. „Ohne Sponsoren und vielfältige Hilfe wäre dies alles nicht zu leisten“, sagte Kannegieser. Deshalb galt der besondere Dank für die passende Kleidung der Sportfirma Puma. (hw)
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Markus Strunk, Martin Weser, Harkan Erol, Marnis Schoyten und Markus Dick ( von links) in der neuen Winterausrüstung für die Winterspiele in Inzell, die von Puma gespendet wurde.




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