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Nachricht vom 20.07.2016    

Neu in Wissen: Ing.-gesellschaft Bauer und Gehlhausen

Mit einer Unternehmensvorstellung und einem Tag der offenen Tür eröffnete die Ingenieurgesellschaft Bauer und Gehlhausen ihren neuen Firmenstandort im ehemaligen Walzwerk Wissen. Andreas Gehlhausen und Uli Bauer, beide Diplom-Ingenieure, und das Mitarbeiterteam wurden herzlich begrüßt. Moderne Vermessungstechnik konnte die Gäste live erleben.

Die Geschäftsführer Uli Bauer und Andreas Gehlhausen (rechts) beide Diplom-Ingenieure, eröffneten mit Gästen das neue Domizil in Wissen. Fotos: pr

Wissen. Die neuen Büroräume der Ingenieurgesellschaft Bauer und Gehlhausen GbR im Walzwerk Wissen wurden mit geladenen Gästen und einem Tag der offenen Tür eröffnet. Der neue Trakt im ehemaligen Walzwerk ist nun Heimat für das zweite Standbein des Unternehmens.

Gegründet 1999 in Nümbrecht als öffentlich bestellte Vermessungsingenieure nahmen Andres Gehlhausen und Uli Bauer die Selbständigkeit auf. Von Beginn an standen aber nicht nur die hoheitlichen Vermessungen im Fokus. Gehlhausen stellte den anwesenden Gästen das Unternehmen mit dem 20-köpfigen Mitarbeiterteam vor.

"Im vorigen Jahr machte der Umsatzanteil der nicht hoheitlichen Vermessungen dann etwas über 50 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Daraus entstand der Entschluss, die nicht hoheitlichen Vermessungen in eine Ingenieurgesellschaft auszugliedern. Auszugliedern, da wir uns eben nicht mehr nur auf die Vermessung beziehen. So haben wir in 2014 und 2015 ca. 60 Kilometer Kabeltrasse für die Energie-Netz-Mitte mit Sitz in Wissen planen dürfen", führte Gehlhausen aus.

Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Michael Wagener, Reinhard Stark von Energie-Netz-Mitte und Christoph Fischer von der Brucherseifer Immobilien GmbH. Seit 2008 arbeiten das Unternehmen im Landkreis Altenkirchen, 2008 für die RWE, später Westnetz und nun in erster Linie für die Energie-Netz-Mitte (ENM). Die Idee ein Büro im Versorgungsgebiet des Kreises Altenkirchen zu installieren liegt schon etwas zurück. Dann kamen die Konzessionsverhandlungen mit ungewissem Ausgang. "Wir haben dann nach zwei Jahreskontrakten zum 1.Januar 2016 einen Vierjahreskontrakt mit der Verlängerungsoption für ein Jahr von der ENM für das Netzgebiet Altenkirchen erhalten. Mit diesem Vertrag haben wir den Mut gefasst nun in Wissen ein Büro zu eröffnen, worauf wir uns heute freuen", führte Gehlhausen aus.



Des Weiteren sei die kurze Entfernung zur ENM und die angehnehme Willkommenskultur in Wissen mit entscheidend gewesen. Außerdem traue man dem Standort Wissen aufgrund seiner sehr guten Infrastruktur auch sehr viel zu. Mit der Bahnverbindung sei der Standort auch für Mitarbeiter recht interessant. Qualifizierte Mitarbeiter zu finden werde immer schwieriger. "Auch wir suchen für Wissen noch personelle Verstärkung, orientieren uns zunächst hier im räumlichen Umfeld, würden uns aber nicht wundern die Fühler auch in größere räumliche Entfernungen auszustrecken zu müssen", meinte Gehlhausen.

Die Leistungen der Ingenieurgesellschaft liegen in verschiedenen Feldern, das reicht vom Hubschrauberlandeplatz, der komplett geplant und realisiert wird bis hin zu zu Bauwerksvermessungen oder großflächigen Vermessungen eines kompletten Geländes. Zum Beispiel bei Verlagerung von Straßen oder Brücken. Moderne Technik kommt zum Einsatz, die Fernerkundung mit einer speziellen Drohne konnten die Gäste hautnah erleben.

Bürgermeister Michael Wagener begrüßte das Unternehmen im Namen der Räte und der Verwaltung. Er wünschte viel Erfolg und gute Zusammenarbeit und gratulierte den Geschäftsführern sowie dem Wissener Team. Reinhard Stark von ENM und Christoph Fischer schlossen sich als Redner den Glückwünschen an.

Auf der Dachterrasse gab es dann die Vorführung des Equipments, speziell der Drohne, die natürlich an diesem Tag spektakuläre Bilder lieferte. (hws)




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