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Nachricht vom 12.09.2016    

Gelungener Kreisheimattag zog viele Besucher an

Der Kreisheimattag am Sonntag erfüllte die Erwartungen bei wunderbarem Wetter. Über 150 verschiedene Stände und sechs Bühnen mit tollen Auftritten machten Altenkirchen im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums zu einem einmaligen Erlebnis. Die zahlreichen Besucher wurden von den vielen Facetten des Kreises und natürlich von einem tollen Bühnenprogramm begeistert.

Zahlreiche Besucher kamen zum Kreisheimattag in Altenkirchen. Ihre Erwartungen wurden erfüllt Fotos: jkh

Altenkirchen. Am Kreisheimattag, den 11. September wurde Altenkirchen nicht nur größten Fußgängerzone im Kreis, sondern zeigte sich auch von seiner besten Seite. Es wurde ein vielfältiges Bühnenprogramm geboten, die schönen, spannenden und lehrreichen Meilen luden zum Flanieren ein und dies bei wunderbarem Wetter. Zwischen 10.000 und 15.000 Besucher feierten ein fröhliches und friedliches Heimatfest. Der Einsatzleiter der Polizei berichtete von einer ausnehmend guten Stimmung und keinerlei Problemen. Die Bevölkerung habe die vermehrten Fußstreifen, die den ganzen Nachmittag unterwegs waren sehr gut angenommen.

Am Nachmittag füllten sich schließlich die Straßen und Plätze mit Besuchermassen. Dank guter Planung und Verteilung der Stände und Bühnen auf verschiedene Meilen, wurde es nicht zu eng auf den Straßen. Vor allem das außergewöhnliche Bühnenprogramm auf dem Marktplatz wurde mit zahlreichen verweilenden Besuchern belohnt. Nicht nur auf den Bänken sondern auch auf den Treppen nahmen die Leute Platz, um die Auftritte zu verfolgen. Dabei waren die Auftritte teils ganz verschieden. Von herausragenden Shows der Tanzschule let's dance aus Altenkirchen, über Schlagbretter durchhauen vom Budosport ASG Altenkirchen, bis hin zu einer tollen Elvis Presly Show mit Imitator Jonny Winters, war alles dabei. Immer wurde kräftig geklatscht und gejubelt. Ebenfalls zog das bunte Bühnenprogramm an der Stadthalle einige Besucher an, die auf den Bänken Platz nahmen.

Zudem bot erstmals das altehrwürdige und denkmalgeschützte Gebäude der Kreismusikschule in der Hochstraße, neben dem Amtsgericht, die perfekte Kulisse für eine gemeinsame Bühne und Veranstaltungsfläche des Kulturwerks und der Kreismusikschule. Beide Kulturträger kooperieren schon viele Jahre intensiv. Von morgens bis zum Veranstaltungsende sorgten einige Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Ensembles der Musikschule für tolle Musik: Streicher, Schlagzeuger und Flötisten zeigten ihr Können, kunterbunte Ensembles und die Big Band zusammen mit ihrem Pendant aus polnischen Partnerkreis Krapkowice hatten schöne Konzerte gegeben.

Die beiden Bühnen am Kreishaus wurden abwechselnd mit heimischen Musikvereinen besetzt und sorgten mit modernen bis klassischen Liedern für gute Stimmung bei Jung und Alt.

Die meisten zögerten vor dem Spiegelzelt zunächst: „Kann man dort wirklich einfach reingehen?“, fragten sich einige Besucher. Am Kreisheimattag war dies tatsächlich möglich. Viele nutzten die tolle Atmosphäre des Spiegelzeltes, um eine Weile mit einem kühlen Getränk dort zu verweilen und unter anderem den tollen Stimmen der Gesangsvereine und Chöre zu lauschen.

Vor dem Kreishaus legten der Trial-Biker Niels Rieker und sein Team tolle Stunts hin, die Groß und Klein in Atem hielten. Dabei wurden nicht nur mitgebrachte Hürden genutzt, Rieker ließ gleich die baulichen Gegebenheiten in seine Kunststücke miteinfließen.

Nicht nur auf den Bühnen, auch beim Flanieren auf den verschiedenen Meilen, gab es einiges zu entdecken. Die Kinder konnten auf der Bildungsmeile kreativ werden oder die Heuballenrutsche herunterrutschen. Auf der Kultur- und Geschichtsmeile erlebten die Besucher das regionale Brauchtum durch Riechen, Fühlen, Hören und Schmecken mal anders. Die wohl längste Meile des Kreisheimattages war zu den Themen Soziales und Vereine. Dort hatten die Besucher die Möglichkeit die gesellschaftlichen und sozialen Eckpfeiler Kreises besser kennenzulernen. Die Umwelt- und Energiemeile war ebenfalls lehrreich und spannend. So wurde zum Beispiel gezeigt, wie man Honig macht. Die Kunterbunt Meile war vor allem durch Stände von Ortsgemeinden charakterisiert. Hier konnte man regionale Köstlichkeiten probieren und die Ortsgemeinden besser kennenlernen.



Besonders beliebt bei den kleinen Besuchern war die Sport- und Spielemeile, da sie sich austoben konnten. Die Altenkirchener Sportgemeinschaft verschenkte sogar Eis und Sonnenbrillen an alle Kinder. Außerdem lud die Wirtschafts- und Handwerksmeile zum Flanieren ein. Die Cocktails der Landfrauen, die auf dem großen Truck der Westerwaldbank gemixt wurden, waren so beliebt, das sie noch vor Veranstaltungsende ausverkauft waren.

Kulinarisch wurden die Besucher sehr verwöhnt. Die Auswahl war riesig. Von Süßkartoffelpommes über die herkömmliche Bratwurst, bis zu Waffeln vom Ofen, war alles dabei. Insgesamt war die Stimmung am Kreisheimattag richtig gut. Das Wetter trug noch dazu bei. (jkh)

Blaulichtmeile ist immer Anziehungspunkt
Die „Blaulichtmeile“, der Bereich der Hilfsorganisationen war ab Mittag ein Anziehungspunkt für große und kleine Besucher. „Eröffnet“ wurde die Blaulichtmeile durch die Handdruckspritze der historischen Feuerwehr Elben.

Das Sicherheitsmobil der Polizei war im Bereich der katholischen Kirche zu sehen. Hier waren ein Streifenwagen und ein Polizeimotorrad, auf dem die Kinder gerne Platz nahmen, zu sehen. Ferner gab es Tipps zur Verbrechensvorbeugung. Hauptkommissar Werner Eichelhard, von der PI Altenkirchen, gab den Kindern aber auch Erwachsenen, gerne Auskunft zum Polizeiberuf.

Neben den Organisationen waren auch Vereine hier angesiedelt. So informierte unter anderem die „Lokale Arbeitsgruppe Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ ihre Möglichkeiten zur Unterstützung bei Problemen in diesem Bereich. Der Weisse Ring e.V. informierte über seine Tätigkeit in der Opferunterstützung und bei der Prävention. Die Suchtkrankenhilfe Wissen informierte und die Reservistenkameradschaft (RK) Wisserland war ebenfalls vertreten.

Der DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz war durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums Altenkirchen vertreten. Hier wurde zu den Möglichkeiten der Pflege informiert. Der DRK-Kreisverband informierte an gleicher Stelle über seine Arbeit für die Ortsvereine. Der Ortsverein Altenkirchen-Hamm hatte, im Verbund mit anderen, den Sanitätsdienst übernommen. Die Rettungshundestaffel zeigte die Leistungsfähigkeit der Hunde auf der „Blaulichtmeile“.

Das Technische Hilfswerk (THW) aus Betzdorf/Scheuerfeld war mit einem der dort stationierten Gerätekraftwagen (GKW) vor Ort und zeigte den Besuchern die Möglichkeiten des THW. Dieser GKW gehört zur 1. Bergungsgruppe ein ähnliches Fahrzeug gehört zur 2. Bergungsgruppe. Neben diesen beiden Einheiten verfügt der Ortsverband noch über die Fachgruppe Biologische Ortung. Diese Gruppe ist die Rettungshundestaffel in der sich Hundeführer mit ihren Tieren engagieren. Auch von dieser Einheit waren Mitglieder in Altenkirchen. In dem THW Ortsverband sind weitere Geräte zur Schadensbekämpfung stationiert unter anderem auch leistungsfähige Pumpen zum Einsatz in Hochwasserlagen.

Die Jugendfeuerwehr stellte sich den jungen Besuchern dar. Hierzu war der Anhänger der JF wie immer bei solchen Veranstaltungen mit dabei. Die Feuerwehr der VG Altenkirchen war mit einem größeren Aufgebot an Fahrzeugen vor Ort. Hierzu zählte auch die am vergangenen Samstag offiziell in Dienst gestellte Drehleiter. Das Erstangriffs-Fahrzeug des Löschzuges Altenkirchen, ein Hilfeleistungslöschfahrzeug war so positioniert, dass ein sofortiges Abrücken in den Einsatz möglich gewesen wäre. Um den sofortigen Einsatz zu gewährleisten hatte die Feuerwehr eine Löschgruppe sowie die Besatzung der Drehleiter in Bereitschaft. (kkö)



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